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Sport: Wintersport

Alpine Ski-Saison beginnt - Rebensburg bei Gut-Sieg auf dem Podium

Riesenslalom in Sölden: Gut mit erster Bestzeit des Winters

Bei perfekten äußeren Bedingungen setzte sich Lara Gut am Rettenbachferner vor Lokalmatadorin Kathrin Zettel und Viktoria Rebensburg durch. Die junge Schweizerin ließ sich im Finale der besten 30 nicht mehr von der Spitze verdrängen und feierte ihren ersten Erfolg im Riesenslalom vor Zettel und der Deutschen, die damit sicher bei Olympia mit dabei sein wird. Maria Höfl-Riesch beendete ihren Saisonauftakt nach rund 20 Sekunden des 1. Durchgangs mit einem harmlosen Sturz.

Mit rundem Fahrstil zum Sieg

Lara Gut hatte im 1. Durchgang bereits die Weichen für ihren Triumph gestellt und Rebensburg um 77/100 Sekunden distanziert. Die DSV-Athletin war neben Gut sowie den beiden Österreicherinnen Anna Fenninger und Kathrin Zettel eine von vier Läuferinnen, die ihre niedrigen Startpositionen nutzten und mit "schleichender" Fahrt bewiesen, welche Taktik erfolgreich sein würde. So war der Vorsprung dieses Quartetts, dessen Konkurrentinnen es nur allzu oft mit zu viel Aggressivität versuchten, vor der Entscheidung groß genug, um die Reihenfolge unter sich auszumachen. Fenninger belegte dabei den "undankbaren" vierten Rang.

Auch Hronek stark unterwegs

Veronique Hronek gelang als einziger Deutschen im Finale neben Rebensburg ebenfalls ein Top-Resultat. Als 20. vom Vormittag überquerte sie im Endklassement als 11. die Ziellinie, gleichbedeutend mit der Erfüllung der halben Qualifikationsnorm für Sotschi. Neben der Platzierung selbst bewies der Vergleich mit vor allem zwei Athletinnen, wie hoch die Leistung Hroneks einzustufen sei. Zunächst distanzierte das deutsche Top-Talent Tessa Worley (21.) ausschließlich im flachen Schlussteil des 20 Tore umfassenden Kurses um fast eine Sekunde. Die Französin war in den beiden vorletzten Saisons jeweils stärkste - aber unterlegene - Konkurrentin Rebensburgs im "Clinch" um die Riesenslalom-Kristallkugel. Auch Tina Maze, letztjährige Sölden-Siegerin und Gesamtweltcup-Gewinnerin mit rekordhaften 2.414 Punkten, verlor in der flachen Gleitpassage kaum weniger als 9/10 Sekunden, was letztlich den 18. Rang bedeutete.

Olympia bereits 104 Tage vor Beginn allgegenwärtig

Höhepunkt dieser Saison sind auch für die Alpinen unzweifelhaft die olympischen Winterspiele. Dies wurde unter anderem an der Reaktion Maria Höfl-Rieschs sichtbar. Die Partenkichenerin trug ihr vorzeitiges Aus mit Fassung, denn die Formkurve steige seit rund zwei Wochen und sei bereits auf hohem Niveau. Das Fehlen Lena Dürrs, zusammen mit Veronique Hronek das vielversprechendste DSV-Talent und einmalige Siegerin - beim City-Event in Moskau im Januar dieses Jahres - im Weltcup, wurde mit dem Fehlen einiger Leistungsprozentpunkte begründet. Der Formaufbau ist ganz eindeutig auf Sotschi ausgerichtet. Der nächste Stopp im Kalender führt das "Feld" der Athletinnen ins finnische Levi, wo traditionell der erste Slalom der Saison stattfindet. Dort dürfte Mitte November auch Lena Dürr dabei sein.

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Schlüsselwörter: Ski alpin | Riesenslalom | Sölden | Lara Gut | Viktoria Rebensburg
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