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Politik: Deutschland

„Skandal-Bischof“ Tebartz-van Elst und die reißerischen Schlagzeilen der journalistischen Meute

„Absturz eines Überfliegers“ - „Kretschmann wünscht sich Rücktritt des Limburger Bischofs“

Der Limburger Bischof Tebartz-van Elst
Der Limburger Bischof Tebartz-van Elst
Die katholische Kirche ist bekanntlich immer für Schlagzeilen gut. Das gründet einerseits in der Natur der Sache, also in der eigenen Geschichte und Moral dieser Kirche: Christen (übrigens nicht nur katholische) liegen gelegentlich auch schon mal quer zum jeweils aktuellen gesellschaftlichen Mainstream, seien es Pille und Kondom, seien es Schwangerschaftsabbruch oder Sex vor der Ehe; auch die moralische Bewertung von Homosexualität ist hier zu nennen.

Außerdem trägt andererseits gerade die katholische Kirche einiges an ungeklärten oder gar verharmlosten Altlasten mit sich herum: eine schlimme Historie voller Verbandelung mit der Politik und entsprechendem Machtmißbrauch, mit Rassismus, Antijudaismus, Antisemitismus und mit einer sehr aktiven Beteiligung an diversen Genoziden von den indigenen Völkern Amerikas bis zu den Juden Europas. - Von der zynischen und menschenverachtenden Karfreitagsfürbitte für die Juden bis zum berüchtigten Holocaust-Leugner Richard Williamson ist es gedanklich somit kein allzu weiter Weg.

Was erregt die Gemüter, was nicht?

Betrachtet man die aktuellen Schlagzeilen zu jenem Fall, der als „Limburger Skandal“ gerade durch die Presse gepeitscht wird, unter höchst aktiver Beteiligung der Politik übrigens, was in einem säkularen Rechtsstaat wie der Bundesrepublik Deutschland eigentlich Anlaß zur Sorge geben sollte, so fällt auf, daß weder die antisemitischen Tiraden des Monsignore Richard Williamson noch die vielen schrecklichen und jeden moralisch gefestigten Menschen erschreckenden Fälle von sexuellem Mißbrauch durch Priester u.a. in der katholischen Kirche jemals einen derartig starken und nachhaltigen Widerhall in der Presse gefunden haben.

Offenbar sind also 40 Millionen Euro - ein nachgerade lächerlicher Betrag! - dazu angetan, die Seelenruhe (auch) des (nichtchristlichen) Bürgers zu stören. Aber warum eigentlich? Warum prasseln Mißgunst und Häme auf eine einzelne - und damit belanglose - Randfigur, die doch nichts anderes macht als die katholische Kirche von jeher stets gemacht hat, nämlich auf Protz & Prunk zu bauen?

Millionen Euro schlimmer als Mißbrauch?

Denen, die jetzt Zeter und Mordio schrei(b)en, hätte es gut angestanden, auch bei den Sex-Skandalen und den Vergewaltigungen innerhalb der katholischen Kirche, die zumeist Minderjährige und Schutzbefohlene betraf, ähnliche Entrüstung und mediale Präsenz wie jetzt wegen einiger eventuell überzogener Ausgaben für Badewannen, Adventskränze oder Reliquienschreine zu zeigen. Dann wären sie glaubhaft in ihrem jetzigen Geplärre. Da die aktuellen Euros allerdings mehr Gejammer auslösen als die Mißbrauchsfälle der Vergangenheit, liegt der Schluß nahe, daß der sexuelle Mißbrauch von Kindern durch kriminelle Priester eigentlich gar nicht so schlimm sein kann.

Außerdem, wie bereits angemerkt: das ausgegebene Geld des Limburger Bischofs kam vor allem der heimischen Wirtschaft und dem deutschen Fiskus zugute, das wird immer wieder gern übersehen! Ein Vorzug, den man in der katholischen sexuellen Nötigung von Schutzbefohlenen wohl kaum ausmachen kann...

Der Ex-Maoist Kretschmann und das Gewissen

Gravierender noch ist es, wenn sich der ehemalige maoistische KBW-Funktionär Kretschmann - beruflich (derzeit noch) als Ministerpräsident von Baden-Württemberg und privat als Mitglied des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) unterwegs nun plötzlich als „gläubiger Christ“ präsentiert. Nach erfolgreicher Unterwanderung der früher verhaßten BRD kann er nun, staatlich alimentiert, dafür sorgen, daß seine spinnerten grünen Ideen zwangsweise vom Staat dem Bürger aufgezwungen werden. Wobei die von den GRÜNEN nach ihrer Machtergreifung öko-faschistisch durchgedrückten Themen wie Dosenpfand, Glühbirnenverbot oder KKW-Zwangsabschaltung die einfachen Bürger mehr als nur die lächerlichen Limburger 40 Millionen kosten.

Es sollte sich allmählich herumgesprochen haben, daß alleine der Wahnsinn der "erneuerbaren Energien" mittlerweile rasante Kostensteigerungen bewirkt und existenzgefährdende Formen annimmt. Dieweil dann der überschüssige Strom staatlich bezuschußt an den Börsen verramscht wird: wir zahlen drauf, damit andere Staaten unseren Strom kaufen.

Aktuelle Schlagzeilen zum Thema:

Äußerst lesenswert sind übrigens auch die Antworten anderer Bischöfe auf die SPIEGEL-Anfrage:

Heuchelei der Selbstgerechten

Insgesamt kann man also konstatieren: einige der Kritiker des Limburger Bischofs agieren aus sehr persönlichen Gründen; seien dies Politiker, die konsequent und fortgesetzt Milliarden an Steuergeldern verschwenden und verschenken, an Familienangehörige oder an korrupte sowie bankrotte EU-Staaten, seien dies Beamte, die inzwischen nahezu gewohnheitsmäßig öffentliche Gelder verschwenden und veruntreuen. Dazu kommen noch die üblichen „Religionskritiker“ und antichristliche Hetzer, denen jedes beliebige Thema, wird es nur richtig aufgeblasen und ausgeschlachtet, zupaß kommt.

Dann geht es nämlich weder um Geld noch um einen belanglosen Bischof, dann geht es nur noch um die eigene Suppe, die man kochen möchte.

Die Frage „cui bono?“ angesichts der Limburger Geschichte beantwortet sich hier also wieder einmal durch die offensichtlichen Nutznießer des plutarch'schen Prinzips der Verleumder „semper aliquid haeret“: Politiker, Beamte, Bürokraten und Hofschranzen, die als Diebe „Haltet den Dieb!“ schreien, um von ihren eigenen Verfehlungen - die man beim Bund der Steuerzahler oder vom Professor für Verwaltungsrecht Hans Herbert von Arnim bestens dokumentiert findet - abzulenken...

Oder, wie Matthias Drobinski es in der Süddeutschen Zeitung formuliert: „...die Empörung mancher Kirchenmänner ist scheinheilig. Denn der Vatikan hat bereits vor dem Baubeginn der Bischofsresidenz von der Stückelung der Kosten gewusst.

Fanseite für Franz Peter bei Facebook
Fanseite für Franz Peter bei Facebook
Statt eines Schlußwortes:

Gott zum Gruße und dem guten Mann zum Troste... - der Limburger Bischof hat eine FAN-Seite bei Facebook! Dort finden sich immerhin ganze 671 wackere Streiter, die ihm zur Seite stehen. Gegen diese wackere Streitmacht des Gebetes kommen die Hetzjournalisten nicht an, daher werden sich SPIEGEL, STERN und ZEIT also die Zähne ausbeißen.

Info

Dies ist eine Fanseite für den Bischof von Limburg, Prof. Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst. Wir unterstützen den Limburger Bischof durch unser Gebet.

Allgemeine Informationen

Ist Facebook beigetreten 17.07.2012

Na also!

Nur den Kopf nicht hängenlassen, Franz-Peter, es wird schon schiefgehen! Und der Heilige Vater Franziskus wird ohnehin machen, was er für richtig hält. Die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter.

Bildnachweis:
  • Der Limburger Bischof Tebartz-van Elst: Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst am 1. Juni 2012 beim Ökumenischen Gottesdienst beim "Hessentag" im Dom von Wetzlar. Source: Flickr: Der (This file is licensed under the Creative Commons Attribution 2.0 Generic license.)
  • Fanseite für Franz Peter bei Facebook: Facebook. Fan-Seite für Franz Peter Tebartz-van Elst 671 „Gefällt mir“-Angaben · 696 sprechen darüber (Screenshot)

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Schlüsselwörter: Skandalbischof | Limburg | Vatikan | katholisch | Kindesmissbrauch
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Kommentare

Kay Lorey
am 21.10.2013 14:04:10 (79.240.216.xxx) Link Kommentar melden
Übrigens, es gibt auch Menschen, die das ähnlich sehen:

Kommentar
Lasst die Kirche im Dorf

[...] Im Übrigen gilt das Jesuswort:
Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein!
Mario
am 12.04.2014 16:40:47 (80.171.103.xxx) Link Kommentar melden
aus" der Satiregipfel": hätte dieser Bischof die Bauleitung über den Berliner Flughafen bekommen, hätten die Landebahnen wohl eine Vergoldung bekommen, aber der Flughafen wäre wenigstens fertig!!!
naja, der, die Päpste leiten die Welt auf dem Gipfel, ganz oben, sie besitzen das sehende Auge, glaub ich..
hatte nicht auch die britische Krone vor zig hundert Jahren das Land an den Papst abgetreten und ist die Krone nicht etwa nur ein Lehnsherr? Die Krone besitz auch die Südstaaten der USA, denn sie hatte sich seinerzeit Geld geliehen, um die Kriegskosten zu zahlen, welches sie von Rothschulds bekam? Stimmt das? Ja, besser Augen auf und studieren!!

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