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Politik: Welt

Massaker vor der Augen der Weltgemeinschaft

Was am 1. September im Camp Ashraf im Irak geschehen ist, kann man mit Worten nicht beschreiben. Unvorstellbare Gewalt, monströse Taten, brutaler Angriff auf wehrlose Menschen …

Soldaten der Maleki-Regierung griffen in der Sonntagnacht 100 wehrlose Menschen an. Die sie fanden, die richteten sie grauenvoll hin oder verschleppten sie.

Von den 100 Bewohnern wurden 52 getötet und sieben als Geiseln genommen. Die Soldaten fesselten die Opfer, dass sie völlig wehrlos waren, und schossen sie dann in den Kopf. In der Klinik des Lagers wurden die Verletzten auf dem Krankenbett wehrlos hingerichtet. Das Korps der Pasdaran freute sich und schrieb, dieser Angriff sei für die Mullahs strategisch wichtig gewesen. Seit einigen Monaten hat man immer vor diesem Angriff gewarnt. Aber UNO und USA haben nicht reagiert. Dann geschah, was man vorher wusste: das Massaker an schutzlosen Menschen.

Alle Zeichen weisen auf den Iran und zu den Mullahs. Der Kommandeur des Quds-Korps der Pasdaran, das für die Durchführung der Revolution im Ausland zuständig ist und alle terroristischen Aktivitäten des Regimes durchführt, kam vor dem Angriff nach Bagdad und bestand auf baldiger Durchführung des Angriffs. Er übergab Premierminister Maleki entsprechende Befehle Chameneis. Maleki ordnete den Angriff auf die schutzlosen Menschen sofort an. Die Mordkommandos kamen aus Bagdad. Die regulären Armeeeinheiten um Ashraf wurden verlegt und den Offizieren wurde Zwangsurlaub gegeben.

Der Ausmaß an Brutalität ist nicht vorstellbar. Man konnte an der Tötungsart sofort erkennen, dass die Mordoperation von der Pasdaran diktiert war. 52 Menschen wurden gefesselt und mit gefesselten Händen hingerichtet. Sechs von ihnen waren Frauen. Sieben Bewohner (sechs Frauen und ein Mann) wurden als Geiseln genommen.

Wer die Geiseln sind, wohin sie verbracht wurden, wie sie behandelt werden, darüber ist nichts verlautbart worden. Aber heute haben die Volksmudschahedin bekannt gegeben, dass die Geiseln noch leben, gefangen gehalten werden und in den Hungerstreik getreten sind. Maleki will sie in den Iran ausliefern. Wenn gegen die Auslieferung keine wirkungsvolle Reaktion gezeigt wird, werden die Geiseln brutaler Folterung und der Hinrichtung ausgeliefert sein. Das alles ist mit Ankündigung und vor den Augen der Behörden passiert, die die Interessen der Weltgemeinschaft „wahren“.

Mohammad Moshiri www.diezeitbruecken.de

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Schlüsselwörter: camp Ashraf | Mullah | Iran | Maleki | Massaker
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Kommentare

Hossein Yaghobi
am 11.09.2013 20:34:56 (77.2.76.xxx) Link Kommentar melden
Dieser brutale Angriff hat gezeigt, dass
a) das unmenschliche Mullah-Regime in dem organisierten Widerstand um die Volksmojahedin eine sehr ernstzunehmende Gefahr für seine Existenz sieht;
b) die Volksmojahedin sehr tief in der iranischen Gesellschaft verwurzelt sind, denn anders kann das nicht erklärt werden, dass man vor 100 unbewaffneten und schutzlosen Menschen dermaßen Angst haben muss;
c) die UN nicht mehr als ein zahnloser Tiger ist;
d) der US-Regierung der Verlust des Lebens unschuldiger Menschen nichts wert ist;
e) die Volksmojahedin unter keinen Umständen von ihrem Ziel, dem Sturz des menschenfeindlichen Regimes der verbrecherischen Mullahs nicht abrücken und bereit sind für dieses Ziel und die Freiheit der Menschen im Iran einen hohen Preis zu zahlen.
dirk
am 11.09.2013 20:55:39 (176.198.92.xxx) Link Kommentar melden
Es ist nicht nur ein Massaker in weiter Ferne, es ist ein Lehrstück für das Ende einer Demokratie, für die Millionen Menschen gestorben sind. Die deutsche Regierung hat mit ihrer absichtlich zögerlichen Haltung der Aufnahme der Volksmojahedin (viele haben Verwandte in Deutschland und sogar Aufenthaltstitel) und damit ihr Leben verhindert und in Person der deutschen Botschafterin im Irak und ihrem Ehemann, dem Sonderbeauftragten des UN Generalsekretärs, Martin Kobler, maßgeblich die Grundlagen für dieses Massaker gelegt!

Und glauben Sie ja nicht, dass es unter Rot/Grün anders wäre! Fr. Roth macht High Five mit dem iranischen Außenminister und der Rest schweigt. Rot/Grün ist damals unter Schröder und Fischer erst dem Regime richtig in den Allerwertesten gekrochen! Dafür gibt es klare Beweise!

Kobler (übrigens auch ein Grüner) und seine Gattin haben mit ihren Statements im Namen des deutschen Volkes und vor dem Sicherheitsrat und Koblers Lügenkonstrukt eines sicheren Camp Libertys die iranischen Opposition ins offene Messer laufen lassen! Und Frau Merkel und ihre Regierung geben nach diesem Massaker einen Dreizeiler mit hohlen Frasen ab und alles ist wie immer!

Dieses Beispiel, das auch von den Massenmedien wie mit einer Art "invisible Hand" brutal tot geschwiegen wurde, zeigt, wie verkommen unsere Regierungen geworden sind. Sie sind zu Lobbyistendiktaturen mutiert, daher ist die Wahl für mich eine Farce und ich werde keine Stimme mehr abgeben. Alle Regierungsfähigen Parteien haben mehr als Blut an den Händen im Spiel mit den Volksmojahedin Iran.

Es ist nur ein minimaler Protest, aber ansonsten hat der normale Bürger eh kein Gehör mehr. Wie sollen gefolterte und ermordete Menschen aus dem Iran gegen milliardenschwere Konzerne ankommen, wenn deren Vorstände bei der Kanzlerin zu Abend essen und wenn ihr "Gegenspieler" sich mit Vorträgen bei den Konzernen eine goldene Nase verdient.

Die Volksmojahedin und ihre Sympathisanten, Menschenrechtsaktivisten und 100.000 Iraner in Paris, Abgeordnete, ehemalige zuständige US Militärs und gar ehemalige US Botschafter, sie alle prangern in Kampagnen, Konferenzen und in endlosen Briefen an. Das Ergebnis ist ein Massaker, das alle Konventionen in einem Land ohne offiiziellen Krieg sprengt. Es ist das Beispiel dafür, dass den Regierungen egal ist, wie viele Menschen Nein sagen, wenn es bestimmten wahren Herrschen nicht ins strategische Konzept passt und meine Meinung kommt nicht aus einer Laune heraus. Ich befasse mich seit mehr als 4 Jahren intensiv mit dem Thema Iran und ich habe mir von denen genug Beweise zeigen lassen, die für dieses System geblutet haben.

Mit tun diese iranischen Dissidenten im Irak unendlich leid. Sie kämpfen für ihre Freiheit und das mehr als zu Recht! Ich kenne Hunderte Menschen, die hier in Deutschland arbeiten gut. Es sind feine Menschen, sie haben ein wundervolles Herz und das sie noch Menschlichkeit zeigen können, wo immer mehr Deutsche dies schon im Frieden und Wohlstand verlieren, sagt alles.

Alles andere ist unsinnige Propaganda von einem Heer von Mullahagenten, die sich in Deutschland sanft breit machen konnten und die auch in unseren Ministerien und den Universitäten mehr als nur einen Finger im Spiel haben. Wir sollten uns fragen, wann und wo wir unsere Moral und Paragraph 1 der Verfassung verkauft haben, für die wir alle auf die Straße gegangen sind und für die Millionen ihre Väter verloren und deren Mütter traumatisiert durch das Leben gingen.

Dies ist die reine Wahrheit und nichts anderes.

Ein schwer enttäüschter deutscher Bürger und Freund aller wirklich für die Freiheit kämpfenden Menschen.
Kay Lorey
am 12.09.2013 21:26:47 (87.157.221.xxx) Link Kommentar melden
Ob "Mullah" oder "Volksmojahedin"... - die tun sich nicht viel. Mohammedaner gegen Mohammedaner, die einen religiöse Irre, die anderen irre Stalinisten...

Solange sie sich mit sich selbst beschäftigen, kann es uns doch recht sein.

Der Verfassungsschutz in Brandenburg sagt dazu:
Die "Volksmodjahedin" streben den Sturz des islamischen Staates im Iran an, um an dessen Stelle eine islamisch-sozialistische Republik zu setzen. Die Schattenseite der Organisation, die sich als linke Befreiungsbewegung versteht, sind ihre Gewaltbereitschaft, die autoritären Führungsstrukturen und die unlauteren Methoden, mit denen sie ihre Finanzmittel beschafft.
dirk
am 13.09.2013 16:27:06 (176.199.198.xxx) Link Kommentar melden
Die beiden letzten Beiträge sind definitiv falsch.

Es gibt klare Belege, schriftlich und mündlich, dass sich die Volksmojahedin seit 2001 der Gewalt als Mittel des Widerstandes (was übrigens in allen westlichen Verfassungen als legitimes Mittel gegen Diktaturen akzeptiert wird) entsagt haben und in ihrem 10-Punkte Plan ist weder eine sozialistische Republik zu finden noch sonst etwas in dieser Richtung. Es wird sich klar zu der Marktwirtschaft bekannt, zu freien Wahlen und Meinungsfreiheit und einer Tolerierung der Trennung von Kirche und Staat und das Anerkennen von Provateigentum.

Was das mit Sozialismus zu tun hat, muß man mir erklären.

Man sollte sich in der Beurteilung von Menschen und Gruppen erst einmal deren Konzepte und Lebensstile anschauen, z.b. in der Zentrale des NWRI in Berlin.

Ich gehe dort seit Jahren ein uns aus und habe weder was von Links noch Stalinistisch erkennen können. Die Leute wollen ein Ende der Mullahs und dann soll das Volk - nach einer Übergangszeit - in freien Wahlen entscheiden, was es will. Das ist alles.

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