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Das Mysterium ist noch nicht zu Ende – Die Djatlow-Tragödie (Teil 3)

Bis heute gibt es keine zufrieden stellende Erklärung für die Ereignisse am Djatlow-Pass

Die Suche nach den Vermissten geht weiter, denn noch immer sind vier Gruppenmitglieder nicht gefunden. Doch je mehr Zeit vergeht, je mehr schwindet auch die Hoffnung noch jemanden lebend zu finden. Und die schlimmsten Befürchtungen sollten sich bewahrheiten.

Grausige Gewissheit…

Erst zwei Monate später gab es die grausige Gewissheit, dass niemand aus der Skiwanderergruppe die Djatlow-Tragödie überlebt hat. Die Leichen der letzten vier Gruppenmitglieder wurden rund 75 Meter von dem Baum mit der Lagerfeuerstelle entfernt gefunden. Sie lagen in einer Schlucht unter einer vier Meter dicken Schneedecke begraben und wiesen massive Verletzungen auf.

Bei einem der Toten war der Schädel gebrochen und bei zwei weiteren mehrere Rippen. Zudem fehlte einem die Zunge. Doch äußerlich deutete nichts auf die schweren Verletzungen hin. Alle vier waren besser gekleidet als die übrigen Opfer, was darauf zurückgeführt werden könnte, dass diese früher starben und ihnen von den Überlebenden die Kleider entnommen worden waren. Zudem war die Rede davon, dass die Kleidung der radioaktiv kontaminiert war.

Waren UFOs für den Tod der Skiwanderer verantwortlich?

Eine der Spekulationen über die Ursache der Djatlow-Tragödie besagt, dass Außerirdische dafür verantwortlich seien. Dies basiert in erster Linie auf Augenzeugenberichten aus der Gegend, die vom Wetterdienst und Militär bestätigt sind. Dabei wurden mehrere UFOs im Zeitraum von Februar bis März gesichtet. In der Unglücksnacht campte eine Gruppe von Abenteurern in einer Entfernung von ca. 50 Kilometer südlich des Djatlow-Pass. Sie beobachteten „helle fliegende, orangefarbene Kugeln“ am Himmel in Richtung des Unglücksortes.

Diese Sichtung ist ausschlaggebend dafür, dass bis heute immer wieder die UFO-Theorie als Ursache herangezogen wird. Hinzu kommt, dass das letzte Motiv auf dem Film eines der Toten tatsächlich etwas zeigt, was wie ein heller Flugkörper am Nachthimmel aussieht. Doch weiterhelfen konnte dies bei der Aufklärung auch nicht.

Viele Spekulationen und kein Resultat

Lawinen, der Schneemensch Yeti, oder einfach der Überfall anderer Personen konnte ausgeschlossen werden, da es keinerlei Fremdspuren in der Gegend gab, die eine solche Erklärung unterstützt hätten. Dann geistert da noch die Version von geheimen militärischen Experimenten und Raketenstarts. Einige Ermittler halten dies für wahrscheinlich und ziehen Aussagen von einheimischen Jägern hinzu, nachdem diese von „fliegendem Feuer“ und „Göttern in leuchtenden Kleidern“ gesprochen hatten, die sie in jener Gegend gesehen haben wollen. Metallfragmente, die man gefunden hat, sowie einige fehlende Seiten im Untersuchungsbericht könnten dafür sprechen.

Das aber könnte wiederum auch die UFO-These unterstützen, zumal militärische Aktionen sicherlich auch Spuren am Boden hinterlassen haben müssten. Die Bedrohung aber, sofern es eine solche überhaupt gab, muss offenbar aus der Luft gekommen sein, da man sonst doch Spuren am Boden hätte entdecken müssen. Der Publizist Alexej Sjutkin meint: „Sicher gibt es noch Menschen, die die Wahrheit kennen. Es ist Zeit, den Vorhang zu lüften.“

Die Gerüchteküche brodelt weiter

In letzter Zeit tauchten Anmerkungen auf, wonach man nicht nur die 9 Skiwanderer tot aufgefunden hätte, sondern noch zwei andere Leichen. Dies konnte jedoch bis heute nicht bestätigt werden und entbehrt vermutlich jeder realen Grundlage. Weiteren Gerüchten zufolge sind eine Kamera und ein Tagebuch verschwunden. Doch auch hierfür fehlen letzten Endes die Beweise.

Und so bleiben die Ereignisse am Djatlow-Pass weiterhin ungelöst und geheimnisvoll. Ob wir die Wahrheit jemals erfahren werden bleibt ungewiss…

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Schlüsselwörter: UFO | Skiwanderer | Djatlow | Ural | Feuerkugeln
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