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Gastgeber Karlsruhe gewinnt den Hochschulbowl

American Football
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Die Karlsruhe Engineers gewinnen den Hochschulbowl XXIV nach zwei spannenden Turniertagen. Die Gastgebermannschaft konnte damit ein erfolgreiches Comeback nach einem enttäuschenden letzten Platz im Vorjahr feiern und den Pokal zurück in die Fächerstadt holen. Dabei war der Turnierausgang bis zum Schluss offen. Erst im letzten Spiel trafen die beiden bis dahin ungeschlagenen Mannschaften aus Mannheim und Karlsruhe aufeinander und kämpften somit bis zuletzt um den Titel des deutschen Hochschulmeisters.

In der endspielähnlichen letzten Begegnung des Turniers sollte sich also alles entscheiden. Die Karlsruhe Engineers begannen mit einer starken Offensive und standen schon nach wenigen Spielzügen vor der Endzone der Mannheimer. Die Mannheim Knights, dieses Jahr mit einem großen Kader nach Karlsruhe gereist, konnten einen Pass in die Endzone jedoch abfangen und verhinderten so die ersten Punkte der Karlsruher. Mannheims Offensive, durch den Turnover jetzt im Ballbesitz, war ähnlich stark aufgelegt und bewegte den Ball ebenso zügig über das Feld. So fand man sich schnell kurz vor der Endzone der Karlsruher wieder, wo dann Mannheims gefürchtete Aufstellung für kurze Distanzen auf das Feld kam. Mit geballter Kraft drückten die Mannheimer den Ball dann auch die letzten Yards bis in die Endzone und gingen somit in Führung. Den Extrapunkt konnte die Defensive der Engineers aber verhindern und so stand es 0:6 aus Sicht der Gastgeber. Diesen Rückstand vor Augen kamen die Karlsruher dann wieder in Ballbesitz. Die Engineers, dieses Jahr auch mit einem breiteren Kader als im Vorjahr angetreten, konnten sowohl mit Lauf- als auch mit Passspiel überzeugen und so dauerte es nicht lange bis es diesmal ein Spieler der eigenen Mannschaft war, der den Ball in der Endzone fangen konnte. Mit verwandeltem Extrapunkt ging Karlsruhe dann mit 7:6 in Führung. Mannheim, ihrerseits wieder bestrebt Punkte zu erzielen, konnte dieses Mal jedoch von der Karlsruhe Defense gestoppt werden. Mit einem zweiten Touchdown konnten die Karlsruher die Führung dann auf 14:6 ausbauen bevor die erste Halbzeit zu Ende ging.

Karlsruhe Engineers
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Nach der Halbzeitpause waren die Knights damit unter Druck den Rückstand zu reduzieren. Dieses Mal waren es jedoch die Karlsruher, die die ersten Punkte auf das Board brachten. So konnten die Engineers ihre Führung auf 21:6 ausbauen. Unbeeindruckt vom Rückstand drehte Mannheim aber Offensiv wieder das Tempo auf und bewegte den Ball kontinuierlich Richtung Endzone. In der Redzone angekommen war es diesmal jedoch Mannheims Quarterback, der den Ball an den falschen Mann brachte. Guido Pietrula konnte den Ball in der Endzone abfangen und trug ihn dann auch gleich weit über das Feld zurück. Aus dieser aussichtsreichen Position fiel es den Engineers dann nicht schwer erneut zu Punkten. Paul Sieffert erhöhte mit seinem dritten Touchdown im Spiel auf 29:6. Mit dieser Wende war das Spiel schon fast entschieden. Die Mannheimer konnten den Rückstand zwar nochmals auf 29:13 reduzieren, für eine weitere Aufholjagd war jetzt aber keine Zeit mehr vorhanden und so gewannen die Karlsruher die letzte Begegnung.

Die Karlsruhe Engineers behielten somit ihre weiße Weste und beendeten das Turnier mit vier Siegen in vier Spielen. Die Mannheim Knights, die nur im letzten Spiel eine Niederlage einstecken mussten, holten sich einen starken zweiten Platz. Die Aachen Rocktes, 2012 zum ersten Mal angetreten und direkt auf den zweiten Platz gestürmt, lieferten auch 2013 einen starken Auftritt. Nach einem dramatischen Spiel gegen Mannheim, das mit einer 29:31 Niederlage für Aachen endete, reichte es dieses Mal aber nur für den dritten Platz. Die Vorjahressieger aus Paderborn hatten dieses Jahr Personalprobleme und konnten mit stark ausgedünntem Kader nur einen vierten Platz erreichen. Angesichts nur 17 angereister Spieler dennoch eine sehr respektable Leistung. Sieger der Herzen, auch angesichts ihrer erneut mitgereisten und hochmotivierten Cheerleader, waren die HSU Snipers von der Bundeswehruniversität aus Hamburg. Ohne Siege auf dem Spielfeld reichte es für die Hamburger aber leider nur für einen letzten Platz. Nach zwei Tagen mit bestem Wetter und jeder Menge gute Laune auf und neben dem Platz lässt sich für den 24. Hochschulbowl nur ein positives Resümee ziehen. Wir danken allen Organisatoren und Beteiligten für die Unterstützung und freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr. 2014 findet der Hochschulbowl dann in Paderborn statt.

Bildnachweis:
  • American Football: Pressemitteilung an OZ24 (Pressemitteilung an OZ24)
  • Karlsruhe Engineers: Pressemitteilung an OZ24 (Pressemitteilung an OZ24)

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