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Bis heute ungeklärt und rätselhaft: Die Djatlow-Tragödie (Teil 1)

Der rätselhafte Tod einer Skiwanderergruppe am „Berg der Toten“

Einsame Winterlandschaft...
Einsame Winterlandschaft...
Irgendwann im Januar des Jahres 1959 brach eine 10köpfige Gruppe von Skiwanderern zu einer Erkundung im Ural auf. Die Gruppe bestand aus acht Männern und zwei Frauen im Alter zwischen 21 und 37 Jahren und galt als erfahren. Neun von ihnen sollten nie wieder zurückkehren. Nur der zehnte, Juri Judin, überlebte.

War eine Fußverletzung lebensrettend?

Für die restlichen Gruppenteilnehmer wohl mehr oder weniger überraschend verließ Juri Judin damals kurzfristig die Gruppe. Als Begründung verwies er dazu auf eine Fußverletzung. War dies der wahre Grund? Oder ahnte er vielleicht die Katastrophe voraus und verließ deshalb die Gruppe?

Solche Vorahnungen gibt es in der Tat und sie sind meistens spektakulär belegt. So gibt es mehrere Fälle wo Flugzeugpassagiere einen Flugzeugabsturz voraussahen bzw. vorausträumten und deshalb auf den Flug verzichteten, bei dem die Maschine dann tatsächlich abstürzte.

Verschwieg Judin wichtige Informationen?

Am ersten Mai-Wochenende 2013 wurde der wenige Tage zuvor verstorbene Juri Judin auf dem Friedhof von Jekaterinburg, nahe bei den Gräbern der anderen Expeditionsteilnehmer wie es hieß, beigesetzt. Er hat nie wirklich etwas gesagt, was die Tragödie hätte helfen können zu enträtseln. Wusste er wirklich nichts Näheres? „Wenn ich Gott eine einzige Frage stellen könnte, dann diese: Was ist mit meinen Freunden passiert?" Das hat er immer wieder in den letzten Jahrzehnten gesagt.

Doch so mysteriös wie der Tod seiner Kameraden, so mysteriös ist auch Juri Judin gewesen. Und sein Tod sorgte gerade auch in Russland mehr als 50 Jahre danach wieder für die wildesten Spekulationen über die Djatlow-Tragödie. Judin jedenfalls hat nichts zur Aufklärung beigetragen. Wollte er nicht oder konnte er nicht?

Buchautor Alexej Rakitin, der in Russland ein Buch über die Tragödie schrieb, hat oft mit Juri Judin gesprochen. Anlässlich seines Todes sagte der Autor zur russischen Regierungszeitung Rossijskaja Gaseta: „Ich hatte immer das Gefühl, dass er nicht alles erzählt."

Lager am „Berg der Toten“

Nachdem Judin die Gruppe verlassen hatte lagerten diese am 1.100 m hohen Cholat Sjachl (Berg der Toten). Dies ergab die spätere Untersuchung einwandfrei. Am Abend des 2. Februar 1959 nahm die Katastrophe dann ihren rätselhaften und unheimlichen Verlauf, wie die späteren Ermittlungen ergaben.

Irgendetwas passierte, was die Gruppe in Panik versetzte. Die Zelte waren von innen mit dem Messer aufgeschlitzt worden und die Gruppenteilnehmer flohen offenbar nur sehr spärlich bekleidet, manche gar barfuss in den nahe liegenden Wald…

Fortsetzung folgt.

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Schlüsselwörter: Djatlow | Ural | Skiwanderer | Tragödie | Vorahnung
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