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Medien: Buch

Axel Ertelt- Das Mittelalter war ganz anders: Beeinflussten außerirdische Mächte Albertus Magnus und andere Zeitgenossen aus dem Mittelalter?

Nur wer die Vergangenheit kennt, wird die Zukunft kennenlernen!


Wie festgefahren man in seinen eigenen Gedankenmustern steckt, hat mir ein Wort im Titel des Buches veranschaulicht. Der Begriff Mittelalter, welcher eine Epoche in der europäischen Geschichte bezeichnet und so hatte ich diesen auch immer assoziiert, nur Mittelalter ist viel mehr.

Den Inhalt des Buches muss man in zwei Teile gliedern, das europäische und das außereuropäische Mittelalter. Nur so ergibt das hier beschriebene Zeitalter einen Sinn. Ein mittleres Alter gab es schließlich weltweit und das eine funktionierte nicht ohne das andere. Die Erklärung des Zusammenhangs ergibt sich automatisch beim lesen.

Ertelt beschreibt in seiner typischen Art, die gründliche Recherche verrät, Details und Begebenheiten die man schwer widerlegen kann. Wer denkt, dass Mittelalter war nur finster und brutal, den belehrt der Autor eines Besseren. Diese Epoche hatte Geschichte und Kultur, brachte große Forscher und anerkannte Wissenschaftler hervor, was auch die Inquisition nicht verhindern konnte. Zum Beispiel die Hauptfigur, den im Buch ausführlich beschriebenen Dominikanermönch, Albertus Magnus. Diesem Geistlichen werden die Baupläne des Kölner Doms nachgesagt, ebenso wie Kontakte zu Außerirdischen und andere phantastische Dinge. Ertelt stellt die Aussagen der Kirche, die Heiligen Drei Könige betreffend, in Frage und unterstellt dem Mittelalter sogar fremde, außerirdische Technologien.

Ob in der arabischen Welt oder im alten China bis hin nach Südamerika wird nach Beweisen gesucht, die seine Überlegungen bekräftigen sollen. Als rätselhafte Gestalten der Zeitgeschichte tauchen unter anderen Heron von Alexandria, Roger Bacon, Leonardo da Vinci und Thomas von Aquin auf. Doch der Weg führt nie vorbei an Albert Magnus, dessen Name zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch. Ertelt als Marionettenspieler, der die Personen, auf der Bühne des Schreibens, gekonnt durch die Handlung dirigiert.

Wer die Epoche Mittelalter in einem Atemzug mit Mehrstufenraketen, Robotern, Retortenbabys und Elektrizität in Verbindung bringt, braucht stichhaltige Beweise. Ertelt versucht in seiner Publikation das Unmögliche mit möglichen Möglichkeiten zu erklären, ohne zu übertreiben. Er führt den Leser rund um den Globus, um seine Theorien zu belegen, ja sogar zu beweisen. Selbst das Thema UFO- Sichtungen passt in den zeitlichen Rahmen und ergänzt den Inhalt um eine weitere grenzwissenschaftliche Sichtweise.

Fazit: Man muss schon alchimistische Fähigkeiten besitzen, wenn man soviel verschiedene, unglaubwürdig klingende Dinge in einem Buch beschreibt, ohne den Kontext zu verlieren. Ich finde, dem Autor ist es gelungen, dass ich das Mittelalter mit anderen Augen sehe und fand es spannend, diese Epoche aus einem anderen Blickwinkel kennenzulernen. Grenzwissenschaftliches Interesse vorausgesetzt,eine gelungenes und verständliches Lesevergnügen.

Bildnachweis:
  • : Buchcover

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Schlüsselwörter: Mittelalter | Dominikaner | Albertus Magnus | Gentechnologie | Grenzwissenschaft
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