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Politik: Welt

Venusfliegenfalle Psychiatrie

Wegbereiter der Entmenschlichung

Venusfliegenfalle Psychiatrie
Venusfliegenfalle Psychiatrie
Gerüchte kursieren wie Pollenstaub. Doch manchmal sollte man Augen und Ohren aufsperren, wenn es nicht nur um die Vergangenheit, sondern um Gegenwart und insbesondere die Zukunft geht. Blicken wir auf die Gefahr von Entmündigung und Entmenschlichung, richten wir unser Augenmerk auf die PSYCHIATRIE.

Zuvorderst und allererst handelt es sich um ein Faktum, dass die Fallzahlen der psychiatrischen Erkrankungen kontinuierlich steigen. Laut Aussage der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN) gehören in Deutschland inzwischen 42,6 % der Bürger in psychiatrische Behandlung. In Europa erschreckte eine im Jahr 2011 erschienene Studie, bei deren Statistik auf ca. 500 Mio.(1) Einwohner eine Zahl von 197,3 Mio. „psychischer Störungen“ kam.(2)

Es handelt sich also alles in allem um einen funktionstüchtigen Geld- und Machtapparat von globalem Ausmaß, der sich flächendeckend und in Kooperation mit Pharmaindustrie, dem gesamten "Sozialwesen", dem Medizinapparat (Neurowissenschaften), der Kirche und (immer mehr sichtbar) auch dem Arbeitsamt ausgebreitet hat. Was sich bis dato schleichend und unter dem Deckmantel des "Helfen-Wollens" in der Gesellschaft etablierte und dabei in Wirklichkeit exakt im Gegenteil verkehrt, ist also in Wahrheit nichts anderes als ein Zukunftsgefährdendes Konstrukt, das in seiner Biologiesierung mehr als nahe an die Zeiten des Nazi-Regimes heranreicht. Damals wurden Menschen durch die Rassenideologie auf ihr Äußeres und ihre Herkunft reduziert, heutzutage aufgrund ihres Charakters und ihres Verhaltens stigmatisiert.

Obwohl die Psychiatrie bereits seit 300 Jahren in gleicher Weise agiert und mit der "Sozial- Psychiatrie" vor 40 Jahren lediglich einen verlängerten Arm außerhalb der Kliniken, eine Namenstäuschung und einen Wechsel in der Methodik schaffte - von körperlicher Folter zu seelischer sowie verdeckter körperlicher Folter (Psychopharmaka) - blieben ihre tatsächlichen Absichten der Allgemeinheit lange Zeit verklärt.

"1986 wurden etwa 500 Millionen Dollar für Antidepressiva und Neuroleptika ausgegeben, 2004 waren es fast 20 Milliarden. Da stellt sich also zwangsläufig die Frage: Beeinflusst der Einsatz dieser Medikamente in irgendeiner Weise den Anstieg der Zahl psychisch bedingter Fälle von Erwerbsunfähigkeit?"

Tatsächliche Wirkungsweise von Psychopharmaka ...Müdigkeit, Benommenheit... ...Bewegungs- und Gangunsicherheit... ... Verwirrtheit, "Depression", Schwindelgefühl... ... Impotenz, verminderter Orgasmus ... verlängerte Reaktionszeiten, Störung der Bewegungsabläufe, Zittern, Schwindel, Sehstörungen ... Artikulationsstörungen, undeutliches Sprechen, Kopfschmerzen, Krampfanfälle/Krämpfe, Gedächtnislücken ... Koma, Suizidgedanken/-versuch, eingeschränkte Aufmerksamkeit/Konzentration, Gleichgewichtsstörungen ... Angst, Erregungszustände, Aufgeregtheit, aggressives Verhalten(Feindseligkeit, Aggression, Wut) ... Schlaflosigkeit ... Allergische Hautreaktionen, Haarausfall ... Bereits nach einer Behandlungsdauer von wenigen Tagen... können nach Absetzen... Entzugserscheinungen auftreten.

Beipackzettel Lorazepam
Beipackzettel Lorazepam

Jeder ist also ernsthaft dazu angehalten den Beipackzettel von Psychopharmaka zu lesen und sich über deren tatsächliche Wirkungsweise zu informieren, die dort unter "Nebenwirkungen" aufgelistet sind. Zur Veranschaulichung ist hier ein beliebiges Psychopharmakon aufgeführt:

Ein weiterer Satz ist bei Wikipedia vermerkt, der allen zu denken geben sollte: "Für Patienten, die unzureichend schlucken können... gibt es Schmelztabletten... Die Sofortlöslichkeit verhindert auch bei nicht kooperativen Patienten ein Zurückhalten im Mund." Es geht also nicht nur um die Vermarktung von toxischen (giftigen) Substanzen unter Vortäuschung falscher Tatsachen: Angebliche Krankheiten, ausgedachte Diagnosekriterien, praktische Gehirnwäsche, Hypnose- sondern ebenso um das Medium der Zwangsbehandlung, die eine gravierende Verletzung der Menschenrechte darstellt. Am 4. März 2013 wurde daher das Bündnis gegen Folter in der Psychiatrie gegründet.

Gründe warum Kritik an der Psychiatrie bis vor Kurzem so wenig Anklang fand, sind möglicherweise: • Mangelnde Kenntnisse/Informationen: • Mangelnde Betroffenheit: Mit dem neuen DSM 5 und der aktuellen Gesetzeslage ist JEDER betroffen. • Glaubensbekennung gegenüber Betroffenen: Was Menschen vor einer Einweisung erlebten, spielt in der biologisch/psychologischen Sichtweise der Psychiatrie keine Rolle. Denn die schriftlichen Vorgaben des "Diagnosemanuals" sind weder offen für andere Ansichten, noch für Erlebnisse außerhalb der fünf Sinne, die wissenschaftlich nicht nachweisbar sind, weil eben auch die Wissenschaft ihre Grenzen hat. Wobei selbst diese der Menschheit mit dem RQM (Raum-Quanten- Medium) immer noch ein Quäntchen mehr Freiheit zugesteht, als es die Psychiatrie tut. • Propaganda in den Massenmedien • Die Anzahl von Menschen die wissentlich oder unwissentlich in den Betrug involviert sind.

Alternativen zur Psychiatrie sind bis jetzt nur spärlich vorhanden. Die ursprünglichen "Weglaufhäuser" die es vereinzelt in Deutschland gibt, sind meiner Kenntnis nach bereits von der Psychiatrie übernommen, dienen nur noch als Fangarme derselben und führen viele (in)direkt in die „Betreuung“. Das liegt insbesondere daran, dass diese Projekte entweder von der psychiatrischen Struktur finanziell abhängig oder unterwandert sind und somit auch zur Pharmakabehandlung "gezwungen". Unabhängige werden verfolgt und in Bankrott getrieben (keine Kassenbewilligung). Daher sind Sie als Leser dringlichst dazu angehalten, sich ernsthaft über die Thematik zu informieren und auch mit ihren Mitmenschen darüber zu kommunizieren, nachlesen, nachfragen, nachhaken... Es betrifft nicht nur Sie selbst, sondern auch Ihre Familie und Ihre Mitmenschen.

Caroline Thongsan

Weblinks: PatVerfü: www.patverfü.deArtBonus- Praktische Phänomenologie: www.artbonus.info Rosenhahn- Projekt: http://artbonus.w...+diagnosen Psychiatrie- subtile Hypnose: http://www.reader...e-hypnose/ Bündnis gegen Folter in der Psychiatrie: http://folter-abs...

Einzelnachweise: DGPPN Psychopharmaka- ein Angriff auf die Menschenwürde von Robert Whitaker: http://mut-zum-an...itaker.pdf Mortalität von Neuroleptika von Volkmar Aderhold: http://ventomobil...-aderhold/ Wikipedia: http://de.wikiped.../Lorazepam Beipackzettel Lorazepam/ Tavor: http://www.apothe...ADGLO.html RQM:http://ventomobil...e=88ca8ce618

Bildnachweis:
  • Venusfliegenfalle Psychiatrie: Caroline Thongsan/ pixelio (Caroline Thongsan/ pixelio)
  • Beipackzettel Lorazepam: Caroline Thongsan (Caroline Thongsan)

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Schlüsselwörter: Fallzahlen Psychiatrie | Wirkungsweise Psychopharmaka | Weglaufhaus | Tavor | Neuroleptika
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Kommentare

OZ24
am 28.05.2013 11:34:49 (217.68.173.xxx) Link Kommentar melden
Auf Grund dessen das der Autor im Text einige eckige Klammern verwendet hat, fehlen ein paar Fußnoten. (Eckige Klammern und deren Inhalt werden als Formatierungsbefehle angesehen und werden nicht dargestellt) Diese werden im Laufe des Tages nachgereicht.
  • Ergänzung Geändert von OZ24 am 28.05.2013 17:33:40.
Kay Lorey
am 07.06.2013 14:49:30 (93.216.75.xxx) Link Kommentar melden
Wenn es keine Psychopharmaka und keine Neurologen und Psychiater gäbe, dann hätten wir noch mehr Suizide. Schon mal darüber nachgedacht?
Caroline Thongsan
am 08.06.2013 13:45:00 (84.161.205.xxx) Link Kommentar melden
@Kay Lorey

komisch, dass Sie das schreiben. Psychopharmaka lösen Suizide aus, wieso sollte deren Wegfallen die Anzahl ansteigen lassen? Ihre Argumentation entbehrt jeglicher Logik Wink
Johannes Reiser
am 11.06.2013 20:14:03 (94.218.20.xxx) Link Kommentar melden
Binsenweisheit Nr 1:
Mittlerweile gibt es nicht nur immer mehr Krankheiten sondern auch immer mehr Medikamente. Dabei werden die Medikamente die von einer Krankheit vollständig befreien und heilen immer weniger, während die Anzahl der Medikamente die langfristig bzw für den Rest des Lebens einzunehmen sind immer grösser wird.

Binsenweisheit Nr 2:
Wer macht die Gesetze nach denen bestimmt wird welche Therapie bei welcher Krankheit vom Versicherer zu bezahlen ist?
Politiker (Laien) aus der Parteiendiktatur gemeinsam mit Lobbyisten aus Pharmaindustrie und Versicherern!
Kay Lorey
am 13.06.2013 08:40:46 (87.157.199.xxx) Link Kommentar melden
Caroline Thongsan am 08.06.2013 @Kay Lorey

komisch, dass Sie das schreiben. Psychopharmaka lösen Suizide aus, wieso sollte deren Wegfallen die Anzahl ansteigen lassen? Ihre Argumentation entbehrt jeglicher Logik

Nein, tut sie keineswegs. Die Logik ist die: es gibt einige psychische Erkrankungen, die ohne Behandlung (auch mit Medikamenten) mit hoher Wahrscheinlichkeit suizidal enden.

Ihre Behauptung "Psychopharmaka lösen Suizide aus" ist dagegen ohne Beleg, also lediglich eine pauschale Behauptung, eine Meinung. Sind Sie denn vom Fach?
11895
am 14.06.2013 02:18:26 (84.161.205.xxx) Link Kommentar melden
@Kay Lorey
Nein, es es ist mir lediglich möglich aus der "Praxis" zu berichten, da ich diese Substanzen selbst geschluckt habe und zwar nicht zu knapp. Und wenn Ihnen das nicht Beweis genug ist, probieren Sie es doch selbst aus, anstatt aus der Theorie zu predigen.
Kay Lorey
am 25.06.2013 17:58:10 (87.157.194.xxx) Link Kommentar melden
Einzelfälle sollte man nicht verallgemeinern, Beispiele sind keine Beweise.
Nantida
am 26.06.2013 10:45:56 (84.161.205.xxx) Link Kommentar melden
und Millionen von Misserfolgen in der Psychiatrie sind nicht Beweis genug? Bis jetzt sind es Einzelfälle, weil die Wahrheit noch nicht so durchdringt, und die Menschen erreicht... aber auch das wird sich bald ändern. Vielleicht rütteln Sie die "Vielfälle" irgendwann ein bisschen auf Wink
Kay Lorey
am 27.06.2013 14:19:47 (87.157.204.xxx) Link Kommentar melden
@Nantida
und Millionen von Misserfolgen in der Psychiatrie sind nicht Beweis genug?
Nicht für die aufgestellte These. - Kleine Empfehlung: schon die fehlende definitorische Schärfe sorgt für Probleme in der Verständigung, bei jedem Versuch einer Diskussion. Auch Johanniskrauttee oder ein Bier sind schließlich "Psychopharmaka".

Bis jetzt sind es Einzelfälle, weil die Wahrheit noch nicht so durchdringt, und die Menschen erreicht... aber auch das wird sich bald ändern.
Mag sein. Sie schaffen das schon, Sie scheinen ja ohnehin nur dieses eine Thema zu haben. In sechs Monaten 12 monothematische Artikel...

Vielleicht rütteln Sie die "Vielfälle" irgendwann ein bisschen auf Wink
Machen Sie sich um mich keine Sorgen, mir geht es gut.

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