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Wissenschaft: Forschung

Gibt es Pyramiden in Europa?

Ja! – In Frankreich, Italien, Bosnien und England wurden sie bereits gefunden

Silbury Hill - Pyramide in England?
Silbury Hill - Pyramide in England?
Wenn man von Pyramiden hört, fällt einem eigentlich Ägypten und allenfalls noch Mittel- und Südamerika ein. Doch es gibt auch in vielen anderen Ländern Pyramiden, wie beispielsweise in Thailand, China, der Mongolei, in Mesopotamien (heute Irak) und auf den Kanarischen Inseln. Sogar auf dem Meeresgrund vor der Küste Japans oder gar im sogenannten Bermuda-Dreieck hat man pyramidenförmige Strukturen geortet.

In Europa kaum bekannt

Europäische Pyramiden sind bisher kaum bekannt geworden. Das liegt zum einen daran, das sie nicht so pompös sind wie ihre Gegenstücke in Ägypten und Mittel-/Südamerika, zum anderen aber auch daran, dass sie noch unter Erdhügeln verborgen liegen (England, Bosnien, Sizilien). Bewiesen, freistehend, aber inzwischen deutlich eingefallen ist die Pyramide von Autun in Frankreich. Die Steine wurden vermutlich mit einer Art Mörtel gemauert, der radioaktiv ist. Woher diese Radioaktivität stammt, ist unbekannt.

Ebenso gibt es in Frankreich eine kleine Stufenpyramide. Dieses heute unter Schutz stehende, historisch bedeutende Bauwerk wurde noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von den umliegenden Bauern als Steinlager für den eigenen Häuser- und Stallbau missbraucht.

Auch auf Sizilien und in Bosnien gibt es Pyramiden

Noch kurz vor seinem Tod im Jahre 2002 wollte der norwegische Forscher Thor Heyerdahl noch eine große Pyramide auf Sizilien auszugraben. Dazu kam es aber leider nicht mehr und die Arbeiten wurden eingestellt. Von wissenschaftlicher Seite besteht offenbar bis heute kein Interesse der Sache auf den Grund zu gehen.

In Bosnien gibt es einen merkwürdig gleichmäßig geformten Berg, der Visocici heißt. Semir Osmanagic vermutet darunter eine von Erdreich begrabene Pyramide. Das brachte ihm von Anfang an den Spot der Wissenschaft ein, die sich allerdings gar nicht ernsthaft bemühten der Sache nachzugehen. Doch seine Ausgrabungen an der Nord- und Südseite brachten nahezu Unglaubliches zu Tage: schrägflächige und stufige Steinstrukturen wurden freigelegt! Bisher geht man von drei Pyramiden aus, die sich hier, in Bosnien, befinden. Auch ein Tunnel, der nach alten Überlieferungen die drei Pyramiden(berge) miteinander verbinden soll, wurde schon zu einem guten Teil freigelegt. Das Alter der Pyramiden wird derzeit auf mehr als 12.000 Jahre geschätzt und liegt damit vor dem Ende der letzten Eiszeit.

Silbury Hill – eine Pyramide in England

Silbury Hill in Südengland, offiziell „der größte Grabhügel“ Englands soll einigen Forschern nach in seinem Innern eine Rundpyramide beherbergen. Ausgrabungen, die dies beweisen könnten, wurden bisher noch nicht gemacht. So sind in Europa zwar viele archäologisch, historisch und geschichtlich bedeutende Monumente bekannt, aber erforscht sind sie deshalb noch lange nicht. Stellt sich die Frage: Warum? Hat man Angst etwas zu entdecken, dass es nach offizieller Schulmeinung nicht gibt? Frei nach dem Motto: Wir graben hier nicht, weil nicht sein kann, was nicht sein darf…

Bildnachweis:
  • Silbury Hill - Pyramide in England?: Axel Ertelt, Reise-Archiv 1986 (Nicht freigegeben!)

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Schlüsselwörter: Pyramidenhügel | Erdhügel | Archäologie | Vorgeschichte | Europa
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Kommentare

Kay Lorey
am 10.05.2013 08:25:46 (79.240.202.xxx) Link Kommentar melden
Die Steine wurden vermutlich mit einer Art Mörtel gemauert, der radioaktiv ist. Woher diese Radioaktivität stammt, ist unbekannt.

Radioaktivität kommt in der Erdrinde natürlicherweise vor.
Google Search Erdrinde natürliche Radioaktivität
Alex Mais
am 10.05.2013 11:56:58 (195.93.60.xxx) Link Kommentar melden
@Kay Lorey

Radioaktivität kommt in der Erdrinde natürlicherweise vor.

Ja, ist ja allgemein bekannt. Aber das hat mit dem Mörtel nichts zu tun, da er eine erhöhte Strahlung abgibt als
  1. die natürlichen Werte
  2. in der Umgebung anderswo gemessen wurden.
Kay Lorey
am 10.05.2013 18:56:13 (79.240.202.xxx) Link Kommentar melden
Interessant, Alex, hast Du dafür eine Quelle? Und genaue Zahlen?
Alex Mais
am 12.05.2013 18:20:56 (195.93.60.xxx) Link Kommentar melden
Ich hörte - bzw. las - davon das erste Mal in einem der Bücher des französischen Schriftstellers Robert Charroux. Weiß aber leider nicht mehr in welchem - ist zu lange her. Ende der 1970er Jahre war ich mit einem kleinen Team vor Ort. Es wurden auch Proben genommen und später auch in Deutschland untersucht. Einer derjenigen, die die wissenschaftliche Analyse durchführte war Kurt Mehlhose (weiß nicht mehr ob er einen Prof. oder Dr. oder beides hatte und was er genau war). Die Ergebnisse bestätigten seinerzeit Charroux Aussagen. Die Proben waren erhöht radioaktiv. Mehr kann ich dazu leider nicht mehr sagen...
Kay Lorey
am 16.05.2013 08:51:07 (93.216.68.xxx) Link Kommentar melden
Schade, es wäre ja schon interessant gewesen, um welche Strahlungsquelle und welche Strahlungsart (alpha-, beta-, gamma-) es sich dabei handelte.

Aber wenn es sich um Dr. Kurt Mehlhose handeln sollte, dann würde ich die Untersuchungsergebnisse mit Vorsicht betrachten...

Martin Morlock über den Astro-Archäologischen Kongreß in Zürich
(DER SPIEGEL 09.06.1975)
Alex Mais
am 16.05.2013 14:28:35 (195.93.60.xxx) Link Kommentar melden
@ Kay Lorey

Danke für den Link, der wieder so einiges an Erinnerungen in mir wachrief. Schließlich ist alles ja schon ein paar Jahrzehnte her.

Ja, ja, der Spiegel-Artikel. Auch an ihn kann ich mich wieder erinnern. Und, ja, es handelte sich um genau jenen Dr. Kurt Mehlhose, den ich erstmals auf jenem Kongress in Zürich kennen lernte und später auch bei ihm zu Hause in Swisttal-Heimerzheim (wo er damals wohnte) besuchte.

Der Spiegel-Artikel spiegelt genau die bis heute noch anhaltende Haltung der Presse zu gewissen Themen wieder (möchte dieses Thema hier allerdings nicht weiter vertiefen). Kein Wunder, dass hier Spiegel auf einen Satiriker als Autor zurückgriff. Martin Morlock (Pseudonym als freier Journalist und Schriftsteller) ist eigentlich studierter Arzt gewesen und hieß richtig Dr. Günther Goercke (u.a. Spiegel-Nachruf für Martin Morlock). Also mit Vorsicht zu genießen und nicht ganz erst zu nehmen. Jedenfalls hatte er keine Ahnung von dem, über was er da (in dem von Ihnen verlinkten Spiegel-Artikel) schrieb, denn das war absolut nicht sein Metier.

Zu Dr. Kurt Mehlhose und dem im Spiegel-Artikel erwähnten Vortrag (leider auch nicht zu ausführlich) hier mehr: http://tatjana.in...75_melhose.

Habe anhand der wieder gewonnenen Erinnerungen noch mal nach der Pyramide „geforscht“ und bin fündig geworden. Es handelt sich um die (aus dem 2. Jahrhundert?) stammende „Pyramide de Couhard“. Wikipedia schreibt zwar nicht viel dazu, hat aber immerhin auch ein Foto davon eingestellt. Hier in Deutsch und hier, etwas ausführlicher wie mir scheint, in Französisch

Nach einigen Angaben, die ich jetzt im Internet fand, hat Charroux über die Pyramide (auch?) in seinem Buch „Die Meister der Welt“ geschrieben. Die deutsche Originalausgabe, die ich früher mal besaß, war bei Econ erschienen. Es gibt aber auch eine TB-Version von Knaur. Diese wird meistens angezeigt, wenn man nach dem Buch sucht…

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