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Politik: Soziales & Bildung

Schüler zeigen großes Interesse an Ökologie und Nachhaltigkeit

Arbeitsgemeinschaft "Unser Wald als Jagd und Forst" an der IGS Sprendlingen

Bäuerlicher Forst
Bäuerlicher Forst
Einen erfreulich starken Andrang erlebte erneut die Arbeitsgemeinschaft "Jagd" an der Integrierten Gesamtschule "Gerhard Ertl" im rheinhessischen Sprendlingen: mehr als einhundert Schüler der 5. bis 8. Klassen wählten die Arbeitsgemeinschaft "Unser Wald als Jagd und Forst" als ihren Favoriten für das Lernen am Nachmittag an der IGS Sprendlingen, dem Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen im Landkreis Mainz-Bingen (Rheinland-Pfalz).

Der Hintergrund: jungen Menschen einen Einblick in die Natur und Jagd zu geben, dieses Ziel hatte sich eine Gruppe der Jägerschaft aus der Kreisgruppe Mainz-Bingen des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz e.V. gesetzt.

Die Kreisgruppe engagiert sich für das Projekt Natur und Mensch

Der Zuspruch der von den Jägern der Kreisgruppe Mainz-Bingen des LJV Rheinland-Pfalz e.V. getragenen Arbeitsgemeinschaft an der IGS "Gerhard Ertl" hat sich seit dem Beginn vor zwei Jahren stetig verstärkt. In der erneut zum Schulhalbjahr angebotene freiwilligen Arbeitsgemeinschaft erleben die Schüler - ausschließlich auf dem Schulgelände - welche Bedeutung Wald und Jagd für unser Leben haben. Mit viel Einsatz und dem Einbeziehen mitgebrachter Materialien hat die Arbeitsgemeinschaft durch den Einsatz der Jäger das Interesse der Schüler geweckt. Hier haben Wald und Jagd an Bedeutung für unsere jungen Mitbürger gewonnen.

Interesse der Jugend für Öffentlichkeitsarbeit nutzen

Wir Jäger sollten diese Art der erfolgreichen Öffentlichkeitsarbeit im Auge behalten, denn gerade junge Menschen sind offen und zugänglich für eine ehrliche und sachliche vorgetragene Information. Zusammen mit dem praktischen Erleben der Inhalte haben wir die Chance, einen bleibenden, positiven Eindruck zu hinterlassen.

Dieser Erfolg an nur einer Schule wirft die Frage auf, wie groß die Wirkung einer positiven Öffentlichkeitsarbeit wäre, wenn wir Jäger zeitgleich in vielen Schulen solche AG's betreuen würden.

Philipp G. Dienst, Mainz

Bildnachweis:
  • Bäuerlicher Forst: http://upload.wik.../Forst.jpg (This work has been released into the public domain by its author, Field Researcher at the German wikipedia project. This applies worldwide.)

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Schlüsselwörter: Ökologie | Wald | Jagd | Öffentlichkeitsarbeit | Nachhaltigkeit
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Kommentare

kommt123
am 28.04.2013 21:16:13 (92.224.151.xxx) Link Kommentar melden
Jäger bringen Natur und Artenschutz in ein natürliches Gleichgewicht.
Es ist wichtig, dass die verschiedenen Arbeitsbereiche dieser Berufsgruppe der Öffentlichkeit vermittelt werden.

Die Selbstregulierungsfähigkeit gibt es schon lange nicht mehr, da das Wild z. B. nicht mehr durch natürliche Feinde in einen gesunden Bestand zu bringen ist.


Ich befürworte diese Aktion.
Kay Lorey
am 30.04.2013 01:51:36 (79.240.210.xxx) Link Kommentar melden
Die Selbstregulierungsfähigkeit gibt es schon lange nicht mehr, da das Wild z. B. nicht mehr durch natürliche Feinde in einen gesunden Bestand zu bringen ist.
Das ist genau der Punkt. - Da das "natürliche" Gleichgewicht nicht mehr gegeben ist (aus verschiedenen Gründen), muß der Jäger das nun wieder herstellen.

Wo ist das Problem?
kommt123
am 30.04.2013 21:34:52 (92.230.249.xxx) Link Kommentar melden
Wo ist das Problem?


Das Problem ist auf unzähligen Seiten in den Weiten des WWW. zu lesen.
Ich möchte Dir mal ein Beispiel präsentieren.
http://www.wasjae...tel07.html


Die Wälder bieten vielen Tieren einen Lebensraum.
Ein gesunder Bestand von Flora und Fauna garantiert, dass sich unsere Nachfahren an dieser "ganz eigenen Welt" erfreuen dürfen.
Und wir sollten schon heute den Jägern danken, dass sie es ermöglichen. Wink
Kay Lorey
am 07.05.2013 23:23:23 (79.240.220.xxx) Link Kommentar melden
@ kommt123 - stimmt genau: "wir sollten schon heute den Jägern danken, dass sie es ermöglichen", deswegen nennt man das ja auch "Hege".
Philipp G. Dienst
am 08.05.2013 07:19:13 (87.157.195.xxx) Link Kommentar melden
Aus dem verlinkten Text von kommt123:
"So ist z.B. die Bezeichnung "-waidgerecht-" von den Jägern gut gewählt, um den Eindruck zu erwecken, dass es bei der Jagd, bei dem Ermorden von Tieren, human und gerecht zugeht. Tatsächlich bezeichnet der Jäger damit aber nur die richtige Anwendung jagdlicher Spielregeln..."
Waidgerecht bezeichnet in der Tat das schnelle, schmerzfreie Töten des Wildes, und genau das ist human: die Ehrfurcht und der Respekt vor dem Lebewesen. Man tötet nicht mal einfach so "zum Spaß".

Zu dem verlinkten Text "Tierquälerei im Zusammenhang mit der Jagd" wäre noch viel zu sagen, er strotzt vor Unsachlichkeiten und Verdrehungen. Ein Beispiel wäre die Behauptung
"Man schätzt, dass bei der heutigen Jagd nicht einmal die Hälfte der als "-Treffer-" bezeichneten Schüsse sofort tödlich sind."
bei der leider nicht ersichtlich ist, wer "man" ist, wer da also eine solche absurde "Schätzung" vornimmt und worauf sie sich bezieht. Weltweit? Europa? Deutschland?

Wer sich in dem Metier auskennt, der weiß: das ist keine falsche "Schätzung", das ist schlicht gelogen. Es ist Propaganda in einem Feldzug gegen die Jagd und die Jäger. Wir haben strenge Jagdgesetze, Naturschutzgesetze, Tierschutzgesetze, alle mit hohen Bußgeldern oder Strafen, und wir haben das Wichtigste: einen klaren Ehrenkodex.
kommt123
am 09.05.2013 08:58:23 (85.179.239.xxx) Link Kommentar melden
Philipp G. Dienst
Waidgerecht bezeichnet in der Tat das schnelle, schmerzfreie Töten des Wildes, und genau das ist human: die Ehrfurcht und der Respekt vor dem Lebewesen. Man tötet nicht mal einfach so "zum Spaß".


Leider sehen viele solcher "Experten" die Jäger als sogenannte Steinzeit-Rumpelstilzchen, die wild in der Gegend herumballern.

Das sind auch DIE Leute, die ihre Hunde frei im Wald laufen lassen und somit die Wildtiere in einen so ungeheuren Stress versetzen können, dass sie, gerade zu der Zeit, wo der Nachwuchs das Licht der Welt erblickt, Muttertiere als auch den Nachwuchs gefährden.

Gesetze sind dazu da, dass sie auch eingehalten werden. Und wenn solche Hundebesitzer meinen, ihren Schluffi dem Wild nachjagen zu lassen, dann sollen sie sich nicht wundern, wenn es plötzlich knallt...

Jäger und ihre Jagdbegleiter haben eine fundierte Ausbildung genossen, die in regelmäßigen Abständen erweitert wird. Der Jagdschein ist das Aushängeschild für diese Berufsgruppe.

Denn nicht jeder bekommt mal eben so ein Revier zugeteilt.
Zeljko Jelic
am 09.05.2013 09:04:46 (217.212.230.xxx) Link Kommentar melden
Tiere werden nun einmal getötet, auch von anderen Tieren. Ob der Schlachthof besser ist als das Erlegen durch den Jäger, darüber streiten sich die Experten.
Kay Lorey
am 10.05.2013 08:45:16 (79.240.202.xxx) Link Kommentar melden
@Zeljko Jelic
Tiere werden nun einmal getötet, auch von anderen Tieren.
Das wird in der Regel verdrängt. Auch das Hunde- und Katzenfutter kommt ja "aus der Dose", so wie der Strom "aus der Steckdose"... - man nennt das auch ENTFREMDUNG. Die meisten Menschen sind ihrer natürlichen Grundlagen "entfremdet", und das Unerwünschte wird abgespalten bzw. verdrängt. Daher der Haß der Veganer und Vegetarier auf die Fleischesser. Reine Projektion.

Ob der Schlachthof besser ist als das Erlegen durch den Jäger, darüber streiten sich die Experten.
Da gibt es wenig zu streiten. - Der Jäger ist, soweit ich weiß, viel mehr der öffentlichen Kritik ausgesetzt: am Ende der Jagd wird nämlich"die Strecke verblasen", d.h., das erlegte Wild wird ausgelegt und von allen Kollegen somit auch begutachtet und kritisch beäugt. Es wäre sehr peinlich, hier Wild ausstellen zu müssen, das nicht waidgerecht erlegt wurde.

Von den Schweinereien dagegen, die in Schlachthöfen von angelernten Hilfsarbeitern im Akkord veranstaltet werden, lesen wir ja gelegentlich in der Presse.

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