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Sport: Sonstiges

Sechsmaliger Paralympics-Gewinner Oscar Pistorius unter Mordverdacht

Tragischer Unfall wegen Verwechslung mit Einbrecher oder Mord?

Oscar Pistorius 2007.
Oscar Pistorius 2007.
Am frühen Valentinsmorgen hat der Paralympics-Star Oscar Pistorius (26) offenbar mutmaßlich seine Lebensgefährtin, das Model Reeva Steenkamp (30), mit der er seit rund einem Jahr zusammen war, erschossen. Der Südafrikaner wurde unter Mordverdacht verhaftet. Eine Kaution wurde abgelehnt, so dass er in Haft bleibt bestätigte die Polizei der Presse.

Schrecklicher Irrtum oder kaltblütiger Mord?

Nach eigenen Aussagen soll es sich um einen tragischen Irrtum gehandelt haben. Pistorius will seine Freundin und Lebensgefährtin für einen Einbrecher gehalten haben. Diese Version glaubt die Südafrikanische Polizei vor Ort in Pretoria, wo Pistorius wohnt und wo die Tat geschah nicht. So wird nun wegen altblütigen Mordes gegen ihn ermittelt.

Die Tatwaffe, eine 9mm Pistole, war auf Pistorius zugelassen. Laut Medienberichten hatte er zur neben einem Baseballschläger und der Tatwaffe auch noch ein Maschinengewehr im Haus. Das Haus steht in einer gesicherten Anlage hinter großen Mauern. Reeva Steenkamp wurde viermal getroffen, darunter in Hand und Arm. Gestorben ist sie schließlich an einem Kopfschuss. Die Polizei legt offenbar großen Wert darauf, dass die Hypothese einer versehentlichen Tat nicht aus ihren Kreisen stammt. Zudem berichtete sie, dass es schon mehrfach Fälle von Gewalt im Hause Pistorius gegeben haben soll.

Die sportliche Karriere des Oscar Pistorius

Im Alter von nur 11 Monaten wurden Pistorius beide Beine amputiert weil sie verkrüppelt waren. Seit 2012 gilt er als Star unter den Behindertensportlern und wurde sogar vom Magazin Time in die Top-100 der einflussreichsten Menschen der Welt aufgenommen. Zum Laufen benutzt er spezielle Karbonstelzen, die mit dem Federprinzip funktionieren. 2008 wollte er bei den offiziellen Olympischen Spielen in Peking antreten, was ihm der Leichtathletik-Weltverband IAAF jedoch verwehrte, da er in den Stelzen einen unzulässigen Wettbewerbsvorteil sah.

Daraufhin zog der auch schon mal als „Blade Runner“ betitelte Sportler gegen diese Entscheidung vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne, wo er Recht bekam. Damit war sein Weg frei für Olympia 2012 in London, wo er mit der 4x400-Meter-Staffel Südafrikas sowie auch über diese Einzelstrecke antrat. Bei den anschließenden Paralympics in London holte er auf dieser Strecke in beiden Disziplinen die Goldmedaille.

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Schlüsselwörter: Behindertensport | Karbonprothesen | Leichtathletik | 4x400-Meter-Staffel | Olympia
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Kommentare

Eso-Policier
am 17.02.2013 20:27:39 (93.221.127.xxx) Link Kommentar melden
Pistorius muss schwer bestraft werden. Überhaupt muss die Gewalt gegen Frauen speziell in Afrika und Asien aufhören. Mehr dazu unter
www.esopolice.wordpress.com

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