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Sonstiges: Kultur & Religion

Papst Benedikt XVI. gibt auf und legt zum 28. Februar sein Amt nieder

Ist der Grund dafür wirklich „nur“ die angeschlagene Gesundheit?

Das kam für alle vollkommen überraschend und so manches Schäfchen der kath. Kirche war wohl restlos geschockt. Es kam wie ein „Blitz aus heiterem Himmel“ stellte der Kardinaldekan der katholischen Kirche, Angelo Sodano, so treffend fest. Und dieser „Blitz“ schlug wie eine Bombe ein als die italienische Nachrichtenagentur Ansa diese Nachricht heute Mittag um 11.46 Uhr verkündete.

Erschüttert und fassungslos

Der italienische Ministerpräsident äußerte sich als einer der ersten Politiker zum angekündigten Rücktritt des Papstes. Er sagte: „Ich bin erschüttert von dieser unerwarteten Nachricht.“ Ähnlich erging es den zig Millionen Schäfchen in aller Welt als sie fassungslos die Meldung zur Kenntnis nahmen.

Die Mitteilung über seinen Rücktritt machte der Papst heute Vormittag während eines öffentlichen Konsistoriums in Rom. Er erklärte, in voller Freiheit wie er sagte, dass er sich der Schwere dieser Entscheidung durchaus bewusst sei das ihm am 19. April 2005 von den Kardinälen übertragene Amt auf dem Stuhl Petri wieder abzugeben. Die Kardinäle bat er für die Wahl des neuen Stellvertreter Gottes auf Erden zusammenzukommen.

Zum Wohl der Kirche?

In einem Interviewbuch, das 2010 veröffentlicht wurde, hatte Papst Benedikt XVI. alias Joseph Ratzinger (85) sich dahingehend geäußert, dass es für einen Papst „eine Pflicht“ sei zurückzutreten, wenn er sein Amt nicht mehr bewältigen kann.

In seiner Rücktrittsrede hatte er gesagt dass er das Gewicht der Aufgaben seines Amtes spüre und gesundheitlich diesem nicht mehr gewachsen sei. Seine Entscheidung sei zum Wohle der Kirche gefallen. So scheint es absolut sicher zu sein, dass der amtierende Papst sein Pontifikat zum 28. Februar diesen Jahres abgibt.

Die deutschen Erzbistümer wollten sich auf Nachfrage von Spiegel online noch nicht dazu äußern. Sie gaben sich verblüfft und überrascht. Auch dort muss man die Nachricht erst verdauen. Und schon gibt es erste Stimmen die von einer Verschwörung sprechen. Doch darüber zu spekulieren ist zu diesem Zeitpunkt noch ebenso verfrüht…

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Schlüsselwörter: Benedikt XVI. | Joseph Ratzinger | Vatikan | Papst | Rücktritt
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Kommentare

Eso-Policier
am 20.02.2013 21:35:08 (91.37.65.xxx) Link Kommentar melden
Die Kirche muss reformiert werden. Z. B. muss es Frauen erlaubt sein, das Priesteramt auszuüben. Zudem gibt es keinen absolut allmächtigen Gott. Sondern in der Natur gibt es eine Unendlichkeit, die dem Menschen ewig verborgen ist. Mehr dazu unter
www.esopolice.wordpress.com
Kay Lorey
am 25.04.2013 14:07:43 (79.240.215.xxx) Link Kommentar melden
Wenn man nicht katholisch oder kein Christ ist, kann man diese Entwicklung doch gar nicht inhaltlich kommentieren, da man nicht betroffen ist, eine Forderung wie z.B.
Die Kirche muss reformiert werden. Z. B. muss es Frauen erlaubt sein, das Priesteramt auszuüben
würde ich nur bei einem Katholiken für sinnvoll halten.

Wer dann aber so weiterargumentiert, gibt sich doch eher als "Pantheist" zu erkennen:
Zudem gibt es keinen absolut allmächtigen Gott. Sondern in der Natur gibt es eine Unendlichkeit, die dem Menschen ewig verborgen ist.
Ein interessantes Thema, führt aber vom Artikel weg.

Was man an der Entscheidung dieses Papstes schätzen kann, ist die Einsicht, daß man dieses Amt auch dann verlassen kann, wenn man noch lebt. Eine Äußerung wie

In einem Interviewbuch, das 2010 veröffentlicht wurde, hatte Papst Benedikt XVI. alias Joseph Ratzinger (85) sich dahingehend geäußert, dass es für einen Papst „eine Pflicht“ sei zurückzutreten, wenn er sein Amt nicht mehr bewältigen kann.

In seiner Rücktrittsrede hatte er gesagt dass er das Gewicht der Aufgaben seines Amtes spüre und gesundheitlich diesem nicht mehr gewachsen sei. Seine Entscheidung sei zum Wohle der Kirche gefallen.
sollte man mit Anerkennung und Respekt würdigen, das kann jeder, auch Andersgläubige und Atheisten oder Agnostiker. Mancher Politiker oder Unternehmer könnte sich das zum Vorbild nehmen.

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