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26 Tote nach Amoklauf in USA - die Welt trauert mit

Die Frage nach dem Warum

Wahnsinniger Täter?
Wahnsinniger Täter?
Die ganze Welt sieht derzeit geschockt auf eine Schule der US-Kleinstadt Newtown (Connecticut). Dort erschoss Adam Lanza († 20) 20 Kinder im Alter von 6 Jahren sowie 6 Erwachsene, darunter seine eigene Mutter.

Es stellt sich die Frage, warum der Täter gerade in die Sandy-Hook-Schule ging, und dort ein Blutbad anrichtete, in dessen Folge er sich selbst ebenfalls umbrachte.

Laut "Bild" wird nun ein Täterprofil nachgezeichnet, welches ihm eine Persönlichkeitsstörung aus dem autistischen Formenkreis unterstellt:

Grund für Lanzas seltsames Verhalten ist möglicherweise eine Persönlichkeitsstörung. In Ermittlungskreisen war vom „Asperger-Syndrom“ die Rede, einer leichten Form von Autismus.

Die Betroffenen sind oft hochintelligent, aber kaum zu Mitleid fähig und haben kaum soziale Kontakte. In Kriminalstatistiken tauchen sie dennoch so gut wie nie auf.

Nach Beschreibung eines Lehrers konnte Lanza anscheinend keinen seelischen oder körperlichen Schmerz fühlen.

Es ist keinesfalls typisch für Asperger-Autisten, dass diese generell keine seelischen Schmerzen hätten oder körperlich unempfindlich wären, daher ist es ungefähr genauso zielführend, dieses Syndrom zu erwähnen, als wenn man das Massaker auf einen vorliegenden Schnupfen zurückführen würde.

Es muss also noch eine weitere Ursache, eine zugrundeliegende andere Störung geben, wenn der Täter nicht einfach nur abgrundtief böse gewesen ist.

Leider geraten sehr viele Asperger-Autisten nun in den Ruch einer seelischen Abartigkeit, der sie mit einem der schlimmsten Kindermörder der Welt auf eine Stufe stellt. Es gibt hingegen für Menschen, die keinen Schmerz empfinden, mittlerweile Hinweise auf genetische Gründe: http://www.pressr...p;r=391112

Das Forscherteam unter Leitung des UKE-Wissenschaftlers Dr. Ingo Kurth, Institut für Humangenetik des UKE, hat in seiner Grundlagenarbeit eine Mutation des Gens FAM134B als Ursache für die Nervendegeneration nachgewiesen.

"Wir haben bei einer Familie, die unter Empfindungsstörungen litt, eine genomweite Analyse durchgeführt und konnten letztlich eine krankheitsursächliche Veränderung im FAM 134B-Gen, das sich auf dem Chromosom 5 befindet, identifizieren", sagt Dr. Kurth.

Jedoch besagt das Vorliegen dieser genetischen Mutation nicht, dass dieser ursächlich für den Amoklauf gewesen wäre, ebensowenig wie das beim Asperger-Autismus der Fall ist.

Zu einer ordentlichen Berichterstattung, wenn diese bei "Bild" überhaupt zu erwarten wäre, gehörte eigentlich auch, sich nicht in Vermutungen zu ergehen, welche psychischen Störungen nun ursächlich sein könnten, denn vielleicht gab es ganz andere Hintergründe, die möglicherweise niemals ganz geklärt werden können, und man muss nicht alle Menschen, die zufällig das Asperger-Syndrom haben, in den Dunstkreis einer geistigen und seelischen Abartigkeit rücken, nur weil dies der Auflage dient.

Allen Angehörigen und Betroffenen viel Kraft und eine helfende Hand in der Trauer, denn niemand, der nicht selbst ein Kind verloren hat, kann wirklich nachfühlen, was diese Menschen durchleiden müssen.

Es wäre wünschenswert, wenn diese Tragödie wenigstens dazu führen würde, dass die Politik endlich anfängt, sich über die Hilfemöglichkeiten von betroffenen Familien, deren Söhne unter psychischen Störungen leiden, Gedanken zu machen. Das marode Gesundheitswesen der USA und die Stigmatisierung psychisch Kranker sowie die laschen Waffengesetze sind eher die Hauptgründe, wieso immer wieder solche Amokläufe zu beklagen sind.

http://slog.thest...zas-mother

Bildnachweis:
  • Wahnsinniger Täter?: Gata Linda (Gata Linda)

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Schlüsselwörter: Amoklauf | Adam Lanza | Massaker | sandy-hook | asperger-syndrom
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Kommentare

Peter Maier
am 16.12.2012 18:37:22 (93.219.186.xxx) Link Kommentar melden
Ganz wichtig wäre, dass die Gesetze hinsichtlich des Waffenbesitzes endlich geändert würden - ob dies aber in den USA jemals passieren wird, wage ich zu bezweifeln.

Ursächlich für solche Amok-Läufe, die auch in Deutschland passierten und passieren, sind nicht psychische Probleme, sondern ganz offensichtlich der leichtfertige Gebrauch von Schusswaffen - ob sie nun beim Vater im Waffenschrank erreichbar sind oder eben in jedem Laden für ein paar Sechser käuflich.

Auf irgendwelche idiotischen Videospiele oder Fernseh- und Kinohelfen möchte ich gar nicht mehr einsteigen, das Thema ist ausgekaut.


Siehe Berlin: dort wird ohne jeglichen Skrupel auf junge Männer gefeuert, die nicht einmal einen Anlass gaben -- was für eine traurige Welt.

Frown
Zeljko Jelic
am 19.12.2012 16:01:51 (79.141.167.xxx) Link Kommentar melden
Es gibt Kommentatoren, die der Auffassung sind, dieses Blutbad wäre verhindert worden, wenn man die Waffengesetze lockern würde. Ich finde das überzeugend.

Ein sehr guter Text in diesem Sinne:
"Was solche Taten verhindert und was nicht"
Kovar
am 20.12.2012 11:08:28 (81.210.188.xxx) Link Kommentar melden
ja, ich traure auch um die vielen us drohnentote kinder in afghanistan.
IPG
am 20.12.2012 18:00:23 (90.169.150.xxx) Link Kommentar melden
Leider ändert der Kontext dieser Theorie nichts daran, dass damit weiterhin jeder Psychopath AUSSERHALB der Schulen an eine Waffe gelangen kann, sicher wären Wachdienste oder auch bewaffnete Security sinnvoll, aber nicht bewaffnete Lehrer und bewaffnete Studenten. Das ist wieder nur ein feuchter Traum der Waffenlobby, dass weitere Waffen in Umlauf kämen.
Seitdem ist es dort jedem unbescholtenen Bürger erlaubt, in der Öffentlichkeit Waffen zu führen. Welchen Unterschied dies machte, beschrieb der israelische Kriminologe Abraham Tennenbaum: „Drei Terroristen, die versuchten, in die Menge mit Maschinengewehren zu feuern, konnten nur ein Opfer töten, bevor sie von Israelis niedergeschossen wurden, welche Waffen tragen dürfen. Als er der Presse am nächsten Tag vorgestellt wurde, beklagte sich der überlebende Terrorist, dass seine Gruppe sich nicht dessen bewusst war, dass israelische Bürger bewaffnet sind. Die Terroristen hatten geplant, eine Folge von stark besuchten Plätzen mit Maschinengewehren zu beschießen, da sie dachten, sie könnten entkommen, bevor Polizei oder Armee eintreffen könne, um ihnen entgegenzutreten.“
schöne Vorstellung, nicht wahr, dass man mal eben so im Kaffee sitzend ein paar Terroisten abknallt mit seiner privat mitgeführten Knarre - man kann doch nicht im Ernst den permanenten Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern als Musterbeispiel für das Leben in einem friedlichen Land zugrunde legen... wenn das die Vorstellung der NWO ist, dann gute Nacht... eher finde ich es angebracht, dass man, wie in einigen europäischen Ländern üblich, vor den Schulen Polizei postiert, die Kinder von den Eltern abzuholen sind und insgesamt mehr Wachsamkeit walten lässt, indem man bessere Zugangskontrollen vornimmt, wie heute auch an Gerichten etc. üblich. Und dass man den Waffenbesitz streng reglementiert, sodass ausserhalb der Erwerb erschwert wird.
Wenn die Logik, dass ein Waffenverbot zum Ansteigen der Straftaen führt, zutreffen würde, dann müsste Europa schon ausgerottet sein, aber das Gegenteil ist der Fall, die fehlenden Waffen führen dazu, dass weniger Probleme bestehen als in USA und Israel.
Kovar
am 23.12.2012 23:28:01 (81.210.188.xxx) Link Kommentar melden
Den israelischen Juden und den Amerikanern haben wir es zu verdanken, dass mediengerecht exteritoriale Killeroperationen über den Schirm laufen. Mediengerechte Liquidationen. Lifemassaker. Längst hat die Zivilisation andere Vorbilder die in die alltägliche Gleichgültigkeit gerutscht sind, aber ihren Gruseleffekt nicht verlieren.
das ist vielleicht eher das Thema. ein Drittel der deutschen Haushalte verfügt auch über Waffen. in Belgien oder Italien sind es sicher noch mehr. Es hat mit einer aktiven Killermentalität der jeweiligen Nationen zu tun. Und man kommt um einen gewißten Ekel nicht umhin, angesichts des Aufschreis es um amerikansiche Kinder. Um irakische, afghanische und ander macht sich kaum jemand groß Gedanken.
Johannes Reiser
am 05.01.2013 10:26:31 (94.218.224.xxx) Link Kommentar melden
Hallo Kovar,

vielen Dank für diese "Informationen" , vielleicht darf ich diese ergänzen mit der Tatsache, dass es auch eine sehr vorbildliche "Kultur" gibt, die eben nur mal ein paar Hundert Raketen während nur weniger Stunden in Wohngebiete der Nachbarschaft schickt oder noch frömmere Lämmer die Kreueltaten bis hin zur Enthauptung ständig im Intetrnet "präsentieren" .

Diese Reihe kann der Medienmanipulator und Streigbügelhalter dieser sogenannten Religion Jauch nahtlos einfügen, nachdem er in einer seiner Sendungen Ende letzten Jahres eine Teilnehmerin in deren Schlusswort tölpelhaft unterbrach, die nachfolgende Nachrichtensendung anmoderieren lies und danach andere Gesprächsteilnehmer ihr Schlusswort sprechen lies.
Und dies nur, weil diese Gesprächsteilnehmerin als freier Bürger nicht eine Zweistaatenlösung in der betreffenden Region befürwortete.

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