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Medien: Buch

Wesen, die es nicht geben dürfte

Von Reinhard Habeck

Wesen, die es nicht geben dürfte...
Wesen, die es nicht geben dürfte...
Der bekannte Wiener Schriftsteller Reinhard Habeck hat sein fünftes Buch aus der Reihe „…die es nicht geben dürfte“ im Wiener Ueberreuter Verlag veröffentlicht. Nach Dingen, Kräften, Texten und Bildern, die es nicht geben dürfte waren diesmal unheimlich anmutende Wesen an der Reihe – „Wesen, die es nicht geben dürfte“

Fabelwesen seit Jahrtausenden

Seit jeher beschäftigen seltsame Geschöpfe und mysteriöse Wesen die Fantasie der Menschen. Mythos oder Wirklichkeit? In seinem neuesten Buch beschäftigt sich Reinhard Habeck mit jahrtausende alten Überlieferungen und Legenden über solche Wesen. Es geht um Fabelwesen, die heute fast schon vergessen und doch immer noch präsent sind. Monströse Mischwesen und Fabeltiere – könnten sie vielleicht Überlebende aus der Urzeit sein?

Das Buch beginnt mit dem Kapitel „Im Bann der Basilisken“ über „schreckliche Schlangenkönige, böse Blicke und unfassbare Monster“. Basilisken trieben sich vor allem auch in Europa herum und vor allem in Österreich, dem Heimatland des Autors, finden sich zahllose Hinweise und Spuren von ihnen. Seien es Abbildungen dieser Fabelwesen an Brunnen oder im Rathaus. Überall haben sie ihre Spuren hinterlassen und Reinhard Habeck hat die spannenden Geschichten dazu ausgegraben und in seinem Buch vorgestellt.

Von Golem und Robotern

In einem weiteren Kapitel widmet sich der Autor auch den legendären Golem, Menschen aus Lehm, die der Legende nach von meist Rabbis geformt und zum Leben erweckt wurden. Kann es so etwas wirklich geben? Der Mensch soll ja von Gott genauso erschaffen worden sein. Wurde mit dem Golem die göttliche Schöpfung nachvollzogen? Oder ist die Erschaffung eines Menschen ausschließlich Gott vorbehalten? Wer oder was aber ist Gott?

Schon seit dem Altertum war es der Traum des Menschen selber Wesen zu erschaffen. Dazu wurden dann auch Automaten, heute als Roboter bezeichnet, erfunden. Auch hierüber berichtet Reinhard Habeck. Und einem weiteren Thema merkwürdig erscheinender Wesen, den Riesen, widmet er weitere Abschnitte im Buch. Dabei ist ein besonders interessanter und spannender Fall beschrieben. Es geht um den vermeintlichen Finger eines Riesen. Dieser soll rund 38 cm lang sein und sich noch heute im Besitz einer ägyptischen Grabräuberfamilie befinden. Auf den Fotos, die davon vorhanden sind, sieht das abgelichtete Gebilde tatsächlich wie ein mumifizierter Finger aus. Wenn er echt ist, dann müsste der dazugehörende Mensch wahrlich ein Riese gewesen sein. Das erinnert auch an die Legenden aus Burma, dem heutigen Myanmar, wo einst ebenfalls Riesen gelebt haben sollen…

Mehr als 20 Bücher

Reinhard Habeck, geb. am 20.04.1962 in Wien, arbeitet seit über 20 Jahren als freier Schriftsteller und Illustrator. Mehr als 20 Bücher hat er bisher veröffentlicht und seine Comic-Serien, allen voran der „Rüsselmops“, sind legendär. Habeck ist auch Mitinitiator der großen Wanderausstellung „Unsolved Mysteries", die seit 2001 mehr als 480 mysteriöse, archäologische Sammlerstücke aus aller Welt präsentiert.

Reinhard Habeck: „Wesen, die es nicht geben dürfte“; mit einem Vorwort von Armin Risi, 14,3 x 21,5 cm, 224 Seiten mit zahlreichen Abbildungen und einem 16seitigen Farbteil, Hardcover mit Schutzumschlag, ISBN 978-3-8000-7541-6, Verlag Carl Ueberreuter, Wien, 1. Auflage 2012, Preis: 19,95 EUR.

Bildnachweis:
  • Wesen, die es nicht geben dürfte...: Foto: © Axel Ertelt (Unterliegt dem Urheberrecht.)

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Schlüsselwörter: Basilisken | Riesen | Golem | Roboter | Legenden
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