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Medien: Buch

Terra Divina – Auf den Spuren der göttlichen Lehrmeister

Herausgegeben von Alexander Knörr und Roland Roth

Terra Divina – spannende Lektüre.
Terra Divina – spannende Lektüre.
Ganz brandaktuell ist im Oktober 2012 die Anthologie „Terra Divina“ erschienen. Die Herausgeber, OZ24-Autor Alexander Knörr und der bekannte Sachbuchautor Roland Roth haben hier zusammen mit dreizehn weiteren bekannten Co-Autoren eine äußerst interessante und spannende Auswahl von Beiträgen geschrieben. Beiträge, die sich intensiv und informativ mit den Rätseln irdischer Vergangenheit auseinandersetzen.

Von Steinkreisen und anderen rätselhaften Monumenten

Im ersten Kapitel geht es vor allem um die rätselhaften Steinsetzungen der Megalithe. So beschreibt Herausgeber Alexander Knörr nicht nur die weniger bekannten Steinkreise in Senegal und Gambia, von denen es dort an die 1.000 gibt, sondern geht in einem weiteren Kapitel auch auf Steinkreise in Schweden ein. Was hat es dort mit den rätselhaften „Richterringen“ auf sich?

Thomas Ritter geht auf Spurensuche in den Untergrund und deckt rätselhafte unterirdische Geheimnisse in Südindien auf. Und Hans-Peter Jaun entführt zurück nach Europa in die megalithische Welt von Alatri in Italien. Hier gibt es wohl beeindruckende Parallelen zu Bauten aus dem alten Griechenland und vielleicht sogar bis hin zu den Hethitern. Wer diesen Bericht gelesen hat wird hier Italien demnächst mit anderen Augen sehen.

Uralte Spuren einer vergangenen Technologie?

Cart Ruts, so werden seltsame, Gleisartige Spuren im Gestein genannt, die es zu Hauff auf der Insel Malta gibt. Hans-Dieter Gau berichtet nun von der sensationellen Entdeckung weiterer Cart Ruts, die aber nicht auf Malta sondern auf den Azoren gefunden wurden. Was für eine Verbindung könnte es hier geben und wie entstanden diese Spuren? Fragen, die bis heute unbeantwortet blieben, die aber auf eine Technik längst vergessener Epochen deuten.

Technik in längst vergangenen Zeiten? Scheinbar ja, denn im nächsten Kapitelabschnitt erfahren wir mehr über geheimnisvolle steinzeitliche Tankanlagen im Mittelmeerraum. Mindestens ebenso rätselhaft, fast schon mysteriös ist das Sonnenobservatorium von Goseck. Es handelt sich um die Rekonstruktion einer rund 7.000 Jahre alten Kreisgrabenanlage auf einem Plateau oberhalb des Saaletals in Sachsen-Anhalt.

Wie Roland Roth berichtet ist der Ringgraben nahezu kreisrund und hat einen Durchmesser von 71 Metern. Bei der Gesamtanlage soll es sich um eines der ältesten Sonnenobservatorien der Welt handeln. Wie wir sehen sind die großen Rätsel der Geschichte praktisch vor unserer eigenen Haustür. Wir müssen nicht erst nach Südamerika fliegen um mit einer Vergangenheit konfrontiert zu werden, die uns deutlich macht, dass wir eigentlich so gut wie nichts über sie wissen.

Signale aus der Tiefsee

Man könnte sagen, was in der Luft die UFOs sind, das sind in den Ozeanen die USOs, die Unidentified Submarine Objects. Geheimnisvolle, mysteriöse und spektakuläre Begegnungen mit dem Unbekannten hat es in den Ozeanen bereits hundertfach, nein, tausendfach, gegeben. Zu einem weiteren Rätsel der Tiefsee gehören die ebenso geheimnisvollen terrestrischen, submarinen Signale, die immer wieder mal vernommen aber nie aufgeklärt werden. Ob sie mit den USOs in Verbindung stehen? Der Buchautor Frank Grondkowski gibt einen Überblick über das Geheimnis der „WOW-Signale“.

Die Kapitelüberschrift lautet „Verschollen und vergessen“. Und so gibt’s hier nicht nur etwas von Jürgen Huthmann über die Kulturen vor den Inkas in Südamerika zu lesen sondern auch Beiträge über das zwar verschollene aber nicht vergessene Atlantis und ähnliche Orte. Thomas Ritter schreibt hier über „Gympie – das Atlantis Australiens“. Pierluigi Peruzzi lokalisiert Atlantis dann gar außerhalb der Erde beim Planeten Saturn und seinen Monden. Eine spannende Beweisführung, die, so unglaublich sie auch klingen mag doch in etlichen Punkten nachdenklich macht.

Namhafte Autoren in einem Buch vereint

Auf alle Autoren und ihre Beiträge an dieser Stelle näher einzugehen würde den Rahmen einer Rezension sprengen. Dafür sind es einfach zu viele und vor allem zu viele Fakten und geheimnisvolle Orte. So zählen zu den weiteren Autoren und Autorinnen bekannte Namen wie Brien Foerster, Sylvia Lapp, Gisela Ermel, Walter-Jörg Langbein, Roland Horn und Thomas Hrico.

Über „Die Heiligen Drei Könige – oder: Der größte Schwindel aller Zeiten“ berichtet Axel Ertelt in einem Kapitelabschnitt neue Erkenntnisse und Überlegungen zu seinem Buch „Das Mittelalter war ganz anders“. Gab es die Heiligen Drei Könige gar nicht? Waren die Könige ursprünglich drei Königinnen und hatten mit Jesu Geburt überhaupt nichts zu tun? Ist das Ganze nur ein Märchen, weil die Königinnen-Trinität der Männerdomaine um den Papst im Vatikan nicht ins Konzept passte? Für wie dumm will uns der ehemalige Kirchenstaat eigentlich noch verkaufen?

Das Buch „Terra Divina“ ist ein weiterer Meilenstein auf der Suche nach der Wahrheit – nach der Wahrheit über unsere phantastische Vergangenheit…

Alexander Knörr & Roland Roth (Hrsg.): „Terra Divina – Auf den Spuren der göttlichen Lehrmeister“; Anthologie, 324 S. mit zahlr. Abb., A-5-Format, PB, 19,50 €, Ancient Mail Verlag, Groß-Gerau im Oktober 2012, ISBN 978-3-944198-17-0.

Bildnachweis:
  • Terra Divina – spannende Lektüre.: Eigenes Foto. (Copyright gem Urheberrecht.)

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Schlüsselwörter: Atlantis | Steinkreise | Vatikan | Heilige Drei Könige | USOs
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Kommentare

OZ24
am 14.11.2012 09:30:09 (217.238.51.xxx) Link Kommentar melden
Mindestens ebenso rätselhaft, fast schon mysteriös ist das Sonnenobservatorium von Goseck. Es handelt sich um die Rekonstruktion einer rund 7.000 Jahre alten Kreisgrabenanlage auf einem Plateau oberhalb des Saaletals in Sachsen-Anhalt.


Das Gosecker Sonnenobservatorium habe ich mir schon persönlich angesehen (liegt ja auch gleich um die Ecke Wink ). Es ist auf jeden Fall sehr beeindruckend was da vor rund 7000 Jahren erschaffen wurde.

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