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Sport: Wintersport

Slalom in Levi - Höfl-Riesch mit erstem Erfolg für den DSV

Im 2. Rennen der Saison 2012/13 fuhr das DSV-Ass zum dritten Sieg in Levi.

Zwei Wochen nach dem Weltcup-Auftakt im Sölden zeigte sich Maria Höfl-Riesch an einem ihrer Lieblingshänge in Bestform und verdrängte Lokalmatadorin Tanja Poutiainen auf Platz zwei. Als Dritte wurde Mikaela Shiffrin gewertet. Die erst 17-jährige US-Amerikanerin, die im vergangenen Winter „Rookie of the year“ geworden war, knüpfte damit an ihre hervorragenden Leistungen an und kompensierte das Fehlen von Superstar Lindsey Vonn, die nicht nach Finnland gereist war.

Höfl-Riesch mit furiosem Schlussabschnitt

Den Erfolg möglich machte ein klug eingeteilter zweiter Lauf mit der richtigen Dosierung an Aggressivität. Während sie im oberen Teil der Strecke, der ihr prinzipiell mehr hätte liegen müssen, sicher, aber leicht Zeit verlierend unterwegs war, nutzte sie den Steilhang, um sich ein Polster herauszufahren, das letztlich Tanja Poutiainen, die als Laufbeste ins Finale ging, zum Verhängnis wurde. Dabei überzeugte die Deutsche mit viel Souveränität, die den Zuschauern zu keinem Zeitpunkt das Gefühl gab, sie könne ausscheiden. Im Ziel leuchtete die 1 auf – dabei sollte es bleiben. Auch die schnellste Zeit im zweiten Durchgang ging an Höfl-Riesch.

DSV obenauf – ÖSV schwächelt

Mit dem Resultat schob sich die Partenkirchenerin im Gesamtweltcup auf Position 2 vor. Nun schon von einem Aus im Kampf um die große Kristallkugel für Vonn zu sprechen, ist allerdings deutlich verfrüht. Daran ändert auch die bisherige Punktlosigkeit der Seriensiegerin des Vorjahres nichts. Ganz vorne rangiert Tina Maze, diesmal Vierte. Die Slowenin verfügt erfahrungsgemäß über eine deutlich stärkere zweite Saisonhälfte und muss ebenfalls zu den großen Konkurrentinnen gezählt werden. Für Österreich erzielte Alexandra Daum als Neunte das beste Resultat. Nicole Hosp, Fünfte nach Lauf 1, konnte ihre Position nicht halten und wurde 17. Jessica Depauli holte als 23. wichtige Punkte. Dies alles dürfte jedoch kaum die Enttäuschung über das frühe Aus von Marlies Schild kompensiert haben. Die nahezu unschlagbare Disziplinweltcupsiegerin der letzten beiden Winter eröffnete den Wettbewerb, sah jedoch nicht die „Zielflagge“. Damit war letztlich der Weg für Maria Höfl-Riesch und ihre beiden Podiumsgefährtinnen frei.

Levi: Erfahrung vs. Jugend forsch

Die beiden Erstplatzierten gehören längst zum etablierten Feld der Athletinnen und standen nicht unerwartet ganz vorne. Dies trifft allerdings auch auf Mikaela Shiffrin zu, die bereits im letzten Jahr von Lindsey Vonn geadelt worden war, indem sie ihrer jungen Teamkollegin schon zu diesem Zeitpunkt mehr technisches Talent zusprach als sie selbst mit 17 besessen hatte. Nicht ganz so erfolgreich, aber dennoch eindrucksvoll hatte sich Erin Mielzynski im vorigen Winter in den Ergebnislisten nach oben orientiert. Da wirkte Rang 29 bei Halbzeit wie eine kleine Enttäuschung. Umso besser machte sie es im Finale der besten 30, in dem sie Viertschnellste war, und kletterte bis auf Position 14 – ein gutes Resultat für die Kanadierin. Zur jungen Garde gehört auch Lena Dürr. In Levi blieb scheiterte sie jedoch glücklos als 31. nach der Vormittagssession. Weitere Punkte holten für den DSV Christina Geiger (11.), Barbara Wirth (20.) und Fanny Chmelar (24.). Die nächste Station im Kalender ist Aspen. Dort steht am 24. November ein weiterer Slalom an. Dann wird auch Lindsey Vonn wieder ins Weltcupgeschehen eingreifen.

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Schlüsselwörter: Ski alpin | Maria Höfl-Riesch | Lindsey Vonn | Slalom | Levi
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