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Politik: Politische Meinung

Tschernobyl 26 Jahre danach

Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima nichts gelernt!!!

Spätestens nach der schrecklichen Katastrophe von Tschernobyl sollten eigentlich alle Menschen wissen, dass Kernenergie im Gegensatz zu allen anderen technischen Entwicklungen und Erfindungen die Weiterentwicklung der Menschheit bedroht. In Artikel 3 der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Resolution 217 A der Generalversammlung der Vereinten Nationen steht: „Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.“

Unfälle lassen sich nicht verhindern. Technische Entwicklungen, die das beweisen, gibt es genügend. Autounfälle, Eisenbahnunglücke, Flugzeugabstürze sollen durch technische Verbesserungen verhindert werden. Trotzdem erleben wir sie immer wieder. Jeder der diese technischen Einrichtungen benutzt hofft, das nichts passiert. Wenn aber jemand behauptete diese Unglücke könnten nicht geschehen, würde man ihn mitleidig belächeln. Dabei entscheidet sich der Einzelne für die Nutzung dieser Technik und kalkuliert für sich das Restrisiko. Die Nutzung kann ihm das Leben kosten. Es kann, was die Regel ist, auch gut gehen. Aber es gibt immer das berühmte Restrisiko.

Bei der Begründung des Moratoriums hat sich der Umweltminister Mühe gegeben, die Wahrscheinlichkeiten der Restrisiken zu beschreiben. Er hat viele Möglichkeiten aufgezählt, was alles berücksichtigt wird. Eins hat er nicht berücksichtigt. „Wenn etwas schiefgehen kann, dann geht es auch schief. Und wenn, dann geht alles auf einmal schief. Es geht auch schief, wenn es eigentlich nicht schief gehen kann.“ (Hierfür sind Harrisburg und Tschernobyl aber auch der ICE „W.-K. Röntgen“ bittere Beispiele)

Die Ursachen dafür liegen im technischen System.

„1. Komplexe Systeme neigen zu komplexen Fehlern.

2. Systeme, die idiotensicher sind, werden auch nur von Idioten bedient.

3. Alles, was zusammengesetzt wurde, fällt früher oder später auseinander. (meistens früher)

4. Das System sucht sich den ungünstigsten Zeitpunkt dazu aus.“ (Zitate nach J. Graf: “Murphys gemeinste Coputergesetze)

Was unterscheidet Atomenergieunfälle von den Anderen?

Wenn in einem Atomkraftwerk alles schief geht, sind nicht nur wenige Menschen betroffen. Es sind Zehntausende und mehr. Alles Menschen, die nicht gefragt wurden ob sie das Risiko verstrahlt zu werden eingehen wollen. Verstrahlt bedeutet nicht, man ist gleich Tod. Das Risiko besteht für das gesamte weitere Leben und für die nächsten Generationen. Wenn heute abgeschaltet wird, ist die Gefahr nicht beseitigt. Der Ausstieg dauert mindestens 20 bis 30 Jahre. Das AKW Greifswald wurde ca. 20 Jahre zurückgebaut. Mit dem Restmüll wissen wir immer noch nichts anzufangen, denn wir haben kein Endlager. Was uns die unsere Kanzlerin in ASSE als Zwischenlager gezeigt hat und noch zeigt, spricht für ihre Kompetenz. Man muss den Bau von AKW als einen Angriff auf die Menschenrechte betrachten.

Sich dagegen zu wehren ist legitim und notwendig.

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Schlüsselwörter: Menschenrechte | AKW | Atomunfälle | Tschernobyl
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