Wissenschaft: Forschung

Burnout und die Folgen

Stressbewältigung
05.03.2012 20:12:26 eingesandt von Celine Schiller für OnlineZeitung 24.de

Stressbewältigung und Burnout Syndrom sind zwei heissdiskutierte Themen in der Wirtschaft. Immer mehr Arbeitnehmer, vor allem die Jüngeren bis 30 Jahre, leiden unter Termindruck, Leistungsdruck, Überforderung und den daraus resultierenden Ängsten. Nach einer aktuellen DAK Studie (Feb 2011), leidet ca. ein Drittel der deutschen Berufstätigen unter typischen Stress Symptomen wie Konzentrationsstörungen, innere Unruhe, Schlaflosigkeit.

Negative Auswirkungen auch für Arbeitgeber

Wie Dipl. Psychologin Anne Zedler in einem ihrer Vorträge bemerkte, führt das in den meisten Fällen zu Burnout und Depressionen. In ihrem Vortrag macht sie deutlich welche negativen Auswirkungen das haben kann auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer zugleich. Beide leiden darunter – der Arbeitnehmer an psychosomatischen Störungen und seelischen Problemen, der Arbeitgeber weil die durchschnittliche Ausfalldauer der Arbeitnehmer immer mehr zunimmt und dadurch immer mehr Kosten anfallen.

Es sei durchaus im Interesse der Arbeitgeber die seelische und körperliche Gesundheit der Arbeitnehmer zu fördern, unterstrich Frau Zedler. Weiterhin wies sie darauf hin, dass Probleme wie Mobbing, Unter-und Überforderung der Arbeitnehmern, Neid und Konkurrenzdenken und den dadurch fehlende Teamgeist sich durchaus im Betrieb regeln lassen. Man brauche nur mehr Transparenz in den Betrieben, offene Kommunikation und weniger Druck. Wer offen über Missstände reden könne, fühle sich frei von Ängsten. Der Arbeitnehmer dem man zuhört und ernst nimmt ist auch der Arbeitnehmer, der sich zugehörig fühlt und dadurch motivierter und freudiger an seine Arbeit geht. Es lohnt sich also für beide Parteien. Soweit ein Teil der durchaus interessanten Ausführungen von Dipl. Psychologin Anne Zedler.

Celine Schiller