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Politik: Welt

Worum geht es auf dem UN-Klimagipfel von Durban/Südafrika im November/Dezember 2011?

Auf der 17. UNFCCC-Vertragsstaatenkonferenz "COP 17" gilt es eine Klimakrise abzuwenden

Treibhausgas=Klimaerwärmung
Treibhausgas=Klimaerwärmung
Am Montag, den 28. November 2011 begann im südafrikanischen Durban die 17. Vertragsstaatenkonferenz „COP 17“ (Conference of the Parties 17) der UN-Klimarahmenkonvention „UNFCCC“ (United Nations Framework Convention on Climate Change) und wird bis zum Freitag, den 09. Dezember 2011 andauern. Zugleich ist dies die 7. Vertragsstaatenkonferenz des Kyoto-Protokolls „CMP 7“ (Conference of the Parties as the Meeting of the Parties) seit 2005, als die erste CMP abgehalten wurde. Für die Länder, die das Kyoto-Protokoll unterzeichneten, steht die Abkürzung „MOP“ (Members of Protocol). Weil etwa die USA, Irak, Somalia und Afghanistan das Kyoto-Protocol nicht unterschrieben, konnten diese Staaten bisher nur mit Beobachterstatus ohne Stimmrechte an CMP-Konferenzen der MOP teilnehmen.

Die bedeutenste Frage auf der 17. UNFCCC-Vertragsstaatenkonferenz ist, wie in Zukunft ein internationales Klimaschutzabkommen bestehen kann. Das Kyoto-Protokoll und die darin vereinbarten Verpflichtungen, die Treibhausgas-Emissionen in den Vertragsstaaten auf fünf Prozent des Niveaus von 1990 zu senken, sind bis Ausgang 2012 befristet und laufen aus. Die Bundesregierung Deutschlands und die EU sind daran interessiert, ein rechtsverbindliches Klimaschutzübereinkommen für die Zeit nach 2012 abzuschließen. In dem angestrebten Durban-Klimaschutzpapier sollten die Emissionen mit Treibhausgasen der Vertragsstaaten zumindest in dem Maße begrenzt werden, dass sich das globale Klima nicht mehr als maximal 2 Grad-Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau erwärmt.

Weitere Ziele des UN-Klimagipfels in Durban sind, die USA und Schwellenländer stärker in die Pflicht zu nehmen. Auch ist es erforderlich über finanzielle Unterstützung für den Klimaschutz und Anpassungsmaßnahmen in Entwicklungsländern zu verhandeln. Der Klimawandel macht sich bereits bemerkbar und trifft besonders Teile Afrikas, Asiens und Amerikas. Extreme Dürren und verheerende Überschwemmungen wechseln sich ab. Lebensräume werden zerstört. Unter diesen Klimabedingungen werden die Ernährungssicherung und Trinkwasserversorgung massiv erschwert. Tausende Menschen rutschen infolge der Klimakrise in extremste Armut ab, müssen hungern und dursten und werden zu Klimaflüchtlingen.

Bildnachweis:
  • Treibhausgas=Klimaerwärmung: Renée Lantis (Renée Lantis)

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Schlüsselwörter: Durban | UN-Klimagipfel | Kyoto-Protokoll | Südafrika | COP 17
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Kommentare

Argusauge
am 28.11.2011 20:11:50 (93.222.13.xxx) Link Kommentar melden
Es wird langsam Zeit, dass etwas mehr in Sachen Klimaschutz getan wird. Die USA und China stoßen zusammen mehr als 50% des industriell erzeugten CO2 aus und gerade diese beiden Länder sind es, die viel mehr unternehmen müssen.


"Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden die Menschen feststellen, dass man Geld nicht essen kann"
  • Geändert von Argusauge am 28.11.2011 20:12:25.
Zeljko Jelic
am 03.12.2011 18:31:36 (82.195.234.xxx) Link Kommentar melden
Ich habe kein Problem mit CO2, aber einige Probleme mit der Klimahysterie.

Und dieser angebliche Indianerspruch ist doch ein Fake, das hat sich doch längst herumgesprochen.
Argusauge
am 03.12.2011 20:14:28 (93.222.19.xxx) Link Kommentar melden
Ob der Spruch nun ein Fake ist oder nicht mag dahingestellt sein, jedoch sein Inhalt ist leider wahr.

Profit > Umwelt

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