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Politik: Europa

Der Euro eine Fehlentscheidung

Die Finanzkrise war vorprogrammiert Teil 2

No Euro
No Euro
Nicht nur Manfred Brunner erkannte Anfang der Neunzehnhunderneunziger Jahre was den Deutschen mit dem Euro aufgebürdet werden sollte. Eine ganze Riege von Professoren schloß sich der Bewegung gegen die Abschaffung der D-Mark an und dies aus sehr wohl überlegten Gründen.

Die Riege der Eurogegner der ersten Stunde

Neben Manfred Brunner, ist hier an erster Stelle sicher Professor Karl Albrecht Schachtschneider zu nennen, der im Auftrag Manfred Brunners die Klage vor dem Bundesverfassungsgericht vorbereitete und dann vortrug. Des Weiteren die Professoren Joachim Starbatty, Wilhelm Hankel, Wilhelm Nölling, die sich der Klage anschlossen. Ebenfalls nicht zu vergessen ist Bruno Bandulet, ein ausgewiesener Fachmann in Finanzangelegenheiten, auch er war von Beginn an ein Gegner des Euro.

Auszüge aus einer Rezension zum Buch von Bruno Bandulet: "Die letzten Jahre des Euro: Ein Bericht über das Geld, das die Deutschen nicht wollten":

(...)Doch uns wurde 1999 (als Buchgeld) eine Einheitswährung aufgezwungen, die lediglich eine politische Konstruktion ist, jedoch kein belastbares ökonomisches Fundament besitzt. Leider verstehen Politiker in der Regel nur sehr wenig von Wirtschaft und glauben zudem auch noch, dass sich ökonomische Gesetze nach ihrem Willen richten.(...)

(...)Die Euro-Erschaffung war von Anfang an eine Fehlgeburt. Das begann lange vor seiner unmittelbaren Einführung und kulminierte in den sogenannten Konvergenzkriterien, die in sich schon eine Farce waren und witzigerweise mit einem festen Termin der Euro-Einführung gekoppelt wurden. Und das setzte sich später mit der schrittweisen Aufweichung des "Stabilitätspaktes" fort, den inzwischen auch offen sowieso keiner mehr einhält.(...)

(...)Das nächste Kapitel beschäftigt sich mit der Frage, wie es sein konnte, dass sich niemand in den Führungsgremien der EU für die sich schon mit dem Euro-Beitritt Griechenlands abzeichnende Krise interessierte. Griechenland erfüllte nie die Beitrittskriterien und wurde zunehmend leistungsschwächer. Doch erstens erfüllten die sogenannten europäischen Kernländer die Kriterien ebenso nicht und zweitens möchten die EU-Planwirtschaftler möglichst viele europäische Staaten unter die Fuchtel der Eurokratie bringen. Denn es ist eben nicht der Gedanke der Liberalisierung und der Freiheit, der die Europa-Ideologen antreibt, sondern der Wille zur Gleichmachung unter der Allmacht einer zentralistischen Bürokratie. Der Autor beschreibt diese Entwicklung sehr eindringlich.

Im letzten Kapitel zeigt Bandulet, dass der Sündenfall inzwischen eingetreten ist. Seit Mai 2010 ist die Marke "Euro" endgültig zerstört. Erstmals und gegen ihre vorgeblichen Prinzipien kaufte die EZB Staatsanleihen südeuropäischer Länder auf. Damit verlor sie endgültig ihre Unabhängigkeit und wurde, wie im Lissabonner Vertrag bereits von den meisten unbemerkt festgeschrieben, zu einem Organ der EU.(...) Quelle: http://www.amazon...pd_sim_b_1

10 Euro zerknüllt
10 Euro zerknüllt
Ignoranz der Kohl-Regierung schuld an der Finanzkrise Teil 2

Welch gewaltige Fehlleistung es von Seiten der Kohl-Regierung war, eine derart geballte Fachkompetenz einfach zu ignorieren, zeigt sich in diesen Tagen deutlich. Um einen weiteren Einblick in die Argumente zu geben hier ein Interview mit Prof. Hankel:

http://www.rottme...verdummung

Sowie ein Auftritt Prof. Hankels bei WiSo:

YouTube Video

Er war übrigens Chef der Hessischen Landesbank und 10 Jahre lang Chefökonom der KfW.

YouTube Video

Hier ein Link zum Maastricht Urteil:

http://www.servat...89155.html

Hier eine Beschreibung des Maastrichtvertrages:

http://de.wikiped...Maastricht

Der Bund Freier Bürger (BFB) wurde als rechtsradikal verunglimpft

Der Bund Freier Bürger (BFB) in dem sich die Eurogegner der ersten Stunde zusammenschlossen, war natürlich von Anfang an ein Dorn im Auge der etablierten Parteien die letztlich alle die Euroeinführung durch winken wollten.

Daher einige unverdächtige Quellen zum BFB:

http://www.apabiz...le/BFB.htm

http://www.bpb.de...artei.html

Zunächst wurde die Anti-Euro Bewegung von Presse Funk und Fernsehen totgeschwiegen. Als dieser dann aus eigener Kraft, durch den Antritt bei allen anfallenden Wahlen zumindest punktuell für die Öffentlichkeit wahrnehmbar wurde, begann sofort eine Hetzkampagne in der mit allen Mitteln versucht wurde den BFB und seine Anhänger als Rechtsradikale darzustellen.

Das ging soweit, dass in kürzester Zeit die „Antifa“ mobilisiert wurde und zum Beispiel bei harmlosen Kundgebungen und Antieurodemonstrationszügen gewalttätig auf harmlose Familienväter und ältere Herren losgingen, die keiner Fliege etwas zuleid taten.

Während Wahlversammlungen in geschlossenen Hallen, die die Antifa dank Polizeischutz nicht stören konnte, wurde von diesen Kriminellen den Delegierten und Besuchern auf den Parkplätzen die Reifen zerstochen, derweil die Polizei die Eingänge zur Versammlungshalle verteidigte.

Die Bundesrepublik Deutschland ist kein Demokratischer Rechtsstaat

Großmundig wurde und wird die Bundesrepublik Deutschland von den etablierten Parteien und Medien als demokratischer Rechtsstaat dargestellt, gleichzeitig wurden und werden selbst jegliche Bestrebungen aus der Mitte des Normalvolkes heraus, seine Meinung, wie hier die Selbige zum Erhalt der Deutschen-Mark zu äußern, von Beginn an grundgesetzwidrig unterdrückt. Offensichtlich zählt nur der Machterhalt der etablierten Politischen Klasse und die Durchsetzungen der von ihren Lobbyisten und Hintermännern geforderten Ziele, mit allen Mitteln.

100 Euro
100 Euro
Spätestens seit der auf diese Weise durchgedrückten Euroeinführung kann diese Republik nur noch als Scheindemokratie bezeichnet werden.

Zweck der EU: Deutschland im Zaum halten

Auch aus diesem Beitrag mit dem langjährigen EU-Kommissar Günter Verheugen (SPD) geht hervor dass die Schaffung der EU und des Euro in keiner Weise dazu dienten Deutschland voran zu bringen, sondern dazu die überragende Wirtschafts- und Leistungskraft Deutschlands einzubremsen:

http://www.pi-new...efahr-wird

In diesem Vortrag bestätigt Professor Nölling (unbedingt ansehen ab min 4.15):

YouTube Video

die Aussagen von Prof. Dieter Spethmann aus Teil 1, dass Deutschland seinen Wohlstand und seine hart erarbeiteten Exportüberschüsse verschenkt.

Die Geburtsfehler des Euro

Wie jeder nun sehr einfach erkennen kann, hatte der Euro schon zum Zeitpunkt seiner „Geburt“ (oder Ausgeburt rein Machtpolitisch ohne jeden Wirtschaftspolitischen Verstand handelnden Politikerhirnen) schwerste irreparable Geburtsfehler. Er war so somit eine Miss- oder auch Fehlgeburt. An dieser Fehlgeburt namens Euro nun entgegen jeder Vernunft festzuhalten stellt das Problem dar.

Noch einmal das Grundproblem: In einer politischen Union wie der EU, mit insgesamt 27 Mitgliedstaaten, und 27 von einander unterschiedlichen Völkern, 27 unterschiedlichen Traditionen, 27 unterschiedlichen Volkswirtschaften und 27 unterschiedlichen Mentalitäten, ist ganz selbstverständlich jede Volkswirtschaft unterschiedlich veranlagt und schwankt unterschiedlich in der Stärke.

Jahrzehnte lang wurde dies durch unterschiedliche Währungen mit unterschiedlichen Wechselkursen ausgeglichen. Seit der Euroeinführung soll dieser Ausgleich nun teils durch Ausgleichszahlungen in barer Münze und teils künstlich vergünstige Kredite erfolgen. (künstlich verbilligt, weil sich lange Zeit Länder mit schlechter Bonität zu Konditionen der Länder mit AAA-Bonität verschulden konnten)

Dies funktionierte aus unterschiedlichen und weitgehend vorhergesagten Gründen nicht. Einer ist die Verwendung dieser Gelder für ungerechtfertigte Lohn und Einkommenssteigerungen und dadurch künstlich hoch getriebenen Konsum auch deutscher Waren wie beispielsweise Autos, was wiederum ein Grund für die guten Wirtschaftsdaten und (relativ) besseren Finanzdaten Deutschlands ausmacht. (Also letztlich Konsum deutscher Waren mit geschenktem deutschen Geld und ungerechtfertigt billigen Krediten, eine Art wirtschaftlichem Perpetuum Mobile)

Ein weiterer sehr leicht einzusehender Grund für das Scheitern der Währungsunion ist der lächerliche Versuch Länder durch „Strafzahlungen“ zur Einhaltung der Stabilitätskriterien zu zwingen. Keines der Länder verletzte aus Lust und Tollerei diese Kriterien. (max 3% Neuverschuldung vom BIP und max 60%Gesamtverschuldung vom BIP, Deutschland hat derzeit 80%, Italien 120%, Griechenland 160%) Es erscheint spätestens jetzt als ein Witz, Ländern die eh schon mit schwersten Schulden und Überschuldung kämpfen mit zusätzlichen Zahlungen als „Strafe“, (die sie aus weiterer Verschuldung zahlen müssten) zur Haushaltsdisziplin anhalten zu wollen.

Geld im Sand
Geld im Sand
Die Rettungspakete sind Konkursverschleppung

Die Währungsunion und somit der Euro sind (wie vorhergesagt) gescheitert. Jeder der, mit welchen Mitteln auch immer, die Rückkehr zu den bewährten nationalen Währungen verhindert oder auch nur verzögert, begeht Konkursverschleppung.

Die Lebensersparnisse, Altersversorgung und das Volksvermögen werden vernichtet, das ist kriminelles Handeln der Verantwortlichen.

Der aktuelle Stand Mitte November 2011:

EU-Kommissionspräsident spricht von "systemischer Krise"

Barroso läutet die Alarmglocken

Die Kurse französischer, österreichischer, niederländischer und finnischer Anleihen ziehen wieder an. Doch von Entspannung kann keine Rede sehen. Nachdem erstmals auch die Papiere starker AAA-Euroländer unter Druck gerieten, sind Politik und Märkte alarmiert - und ratlos.

"Wir haben Rettungsprogramme aufgelegt, Sparpläne ausgehandelt, Regierungen ausgetauscht - aber es hat alles nichts genützt", zitiert die Nachrichtenagentur Reuters einen Analysten. "Wir stehen kurz vor einer Eskalationsstufe, und es gibt nur noch einen Rettungsanker - die EZB." (...)

http://www.tagess...en106.html

Schäuble will die letzten Reste deutscher Souveränität an die EU übertragen:

Schäuble will mehr Finanzkompetenzen für die EU

(...)Zur Lösung der Euro-Schuldenkrise plädiert Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) dafür, mehr Kompetenzen in der Finanzpolitik auf die europäische Ebene zu verlagern. "Wir haben eine unabhängige Notenbank, die aber nicht zur Staatsfinanzierung missbraucht werden darf. Aber wir haben bisher keine gemeinsame Finanzpolitik vereinbart", sagte Schäuble dem Magazin "Focus". Dieses Versäumnis habe sich nicht mit dem Stabilitäts- und Wachstumspakt ausgleichen lassen. "Deswegen haben wir ihn verschärft", sagte Schäuble. "Zusätzlich müssen wir aber mehr auf die europäische Gemeinschaftsebene verlagern."

Dies bedeute, "dass wir einen Teil der Zuständigkeiten in der Finanz- und Haushaltspolitik auf europäische Institutionen übertragen müssen", erläuterte der Minister. Für Europa biete die aktuelle Krise nach wie vor Chancen. "Je größer die Krise, umso größer die Notwendigkeit für Veränderungen. (...)

Quelle: http://www.stern....50379.html

Last but not least, ein hoch interessantes Interview als "Potcast" zum Thema:

Peter Boehringer: Aufschuldungssystem im Endstadium November 10, 2011

von Frank Meyer

Die Schwierigkeiten an den Finanzmärkten nehmen zu. Der Riss quer durch Europa wird gefährlicher und der Euro vergrößert diesen Tag für Tag. Was wird sich die Politik noch alles einfallen lassen? Wo kann man eine Sparer zur Kasse bitten? Ideen gibt es genügend, um sich auf der Zeitachse noch etwas durchzuwursteln. Ein Interview mit Peter Boehringer…

(...) Inzwischen wird auch über Vermögensabgaben diskutiert – typisch für ein Aufschuldungssystem im Endstadium. Auch die Sorge vor einem “Goldverbot” machte auf der Edelmetallmesse in München die Runde. (...)

http://www.rottme...endstadium

Bildnachweis:
  • No Euro: http://de.dreamstime.com/free-results.php?searchby=euro (Freie Bilder, Kostenlose Bilder)
  • 10 Euro zerknüllt: http://de.dreamstime.com/free-results.php?searchby=euro (Freie Bilder, Kostenlose Bilder)
  • 100 Euro: http://quarknet.de/photos-gratis.php?q=Euro (Gratisbilder Lizensfrei)
  • Geld im Sand: http://quarknet.de/photos-gratis.php?q=Euro (Kostenlose Bilder Lizensfrei)

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Schlüsselwörter: Euro | Finanzkrise | BFB | EU | Rettungsschirm
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