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Sicheres Onlinebanking

Virenschutz und Firewall

Onlinebanking
Onlinebanking
Grundsätzlich gilt für jedes Bankgeschäft ob nun Onlinebanking oder Offlinebanking, hundertprozentige Sicherheit kann und wird es nicht geben. Jedes System ist nur so stark wie das jeweils schwächste Glied des Systems. Dennoch gibt es Möglichkeiten die Schwachstellen beim Onlinebanking zu minimieren. Fast immer liegen die Schwachstellen nicht bei den Onlinebanken, sondern eher beim Nutzer. Hält man sich an ein paar grundlegende Regeln, wird das Onlinebanking auch nicht zum Sicherheitsrisiko.

Sicherer Internetzugang

Ist ein Computer online, also mit dem Internet verbunden, ist es grundsätzlich möglich von außen auf diesen zuzugreifen, das bedeutet, dass böswillige Menschen mit etwas Fachwissen alles das sehen können, was der Nutzer auf dem Computer gerade anstellt, oder aber auch die völlige Kontrolle über den Computer übernehmen können. Um das zu verhindern ist eine Firewall unabdingbar.

Nun haben fast alle DSL Router schon eine solche Firewall integriert, dennoch sollte man auf dem Computer eine 2. Firewall installieren, um den Schutz zu vervollständigen. Für diesen Zweck gibt es zahlreiche kostenlose oder kostenpflichtige Angebote im Internet. Welche Firewall aber letztendlich zu Einsatz kommt, richtet sich nach den Computerkenntnissen des Nutzers. Für etwas erfahrenere Benutzer sind sicherlich die kostenlosen Varianten interessant, die im Schutz grundsätzlich genau so gut sind wie die kostenpflichtigen Programme, aber meistens erst umständlich eingerichtet werden müssen und das überfordert den Laien häufig. Die Kaufprogramme sind in der Regel benutzerfreundlicher und sind somit für Laien empfehlenswert.

Wird der Computer über ein WLAN-Netzwerk mit dem Internet verbunden, ist es zwingend erforderlich, das Netzwerk mit einem Kennwort zu schützen. Erfolgt das nicht, ist es auch für Laien recht einfach, sich in das Netzwerk zu hacken und Schaden anzurichten. Ein sicheres Passwort sollte mindestens 12 Zeichen lang sein (je mehr Zeichen um so besser!) und aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen. Auf keinen Fall sollte man Namen, Geburtstage und zusammenhängende Zeichenfolgen nehmen.

Virenschutz

Genau so wichtig wie die Absicherung des Computers mit Hilfe einer Firewall ist eine aktuelle und funktionierende Antivirensoftware. Sehr viele Angriffe auf das Onlinebankingsystem gehen von Trojanern aus. Ein Trojaner ist eine Schadsoftware die auf den Computer eingeschleust und installiert wurde, um zum Beispiel Passwörter auszuspionieren. Sehr oft werden diese Trojaner über verseuchte Mails in das System geschleust. Ist auf dem Computer eine Antivirensoftware installiert, ist man relativ gut gegen diese Schädlinge abgesichert. Zu beachten ist, dass regelmäßig Updates der Software durchgeführt werden, da täglich tausende neue Viren im Internet auftauchen und einen Virus den die Software nicht kennt, kann diese auch nicht entfernen.

Beachtet man diese 2 Punkte bei seinem Onlinebanking ist man grundlegend abgesichert. Das alleine reicht aber noch nicht aus. Was man noch alles unternehmen sollte um keinem Hacker Angriffsmöglichkeiten zu bieten, das lesen Sie morgen im 2. Teil dieses Artikels.

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Schlüsselwörter: Onlinebanking | Virenschutz | Firewall | Trojaner | Viren
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Kommentare

Tepes
am 25.09.2011 17:56:44 (93.222.15.xxx) Link Kommentar melden
Muss den 2. Teil des Artikels auf Montag verschieben. Das Wetter war einfach zu schön um zu Hause zu bleiben und dort den Artikel zu verfassen. Wink
Zeljko Jelic
am 28.09.2011 07:24:11 (82.195.234.xxx) Link Kommentar melden
Wichtig ist auch, im Namen des WLAN keinerlei Hinweis auf den Namen des Besitzers, den Provider oder die verwendete Technik zu geben, weil dies alles "hilfreiche" Information bedeuten kann für einen Hacker. Jedes WLAN-System hat seine eigenen spezifischen Schwachstellen.

Die ausgesendete Kennung des WLAN sollte also z.B. NICHT lauten:
"Alice-Fritzbox-Jelic", sondern besser "R2D2-35x18" oder in diesem Stil.
317
am 29.09.2011 15:00:49 (80.237.225.xxx) Link Kommentar melden
Danke, Zeljko Jelic, daran habe ich gar nicht gedacht, das muss ich gleich einmal überprüfen!
Zeljko Jelic
am 01.10.2011 08:35:32 (82.195.234.xxx) Link Kommentar melden
Jedes Modem/jeder Router eines Herstellers hat bestimmte Sicherheitsroutinen und somit auch Fehler, die der Fachmann kennt. Wenn ein Hacker diese Information hat, kann er ein Passwort leichter knacken. So hat mir das ein Profi erklärt, diese Informationen sollte man verbreiten, finde ich Wink
319
am 01.10.2011 11:55:32 (89.204.137.xxx) Link Kommentar melden
Stimmt, Zeljko Jelic! Außerdem sollte man auch dieses PW ab und zu mal ändern! Es gibt so viele böse Buben, die fremde WLANs benutzen wollen.
Tepes
am 11.10.2011 16:08:06 (46.4.231.xxx) Link Kommentar melden
Die ausgesendete Kennung des WLAN sollte also z.B. NICHT lauten:
"Alice-Fritzbox-Jelic", sondern besser "R2D2-35x18" oder in diesem Stil.


Das sollte man auf jeden Fall machen. Danke für den Tipp Wink.
Zeljko Jelic
am 13.10.2011 11:17:44 (82.195.234.xxx) Link Kommentar melden
Bitte, keine Ursache. Es gibt noch so viele Sicherheitslücken, die wir nicht beeinflussen können, da sollten wir wenigstens die anderen im Auge behalten!

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