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Technik: AutomobilLändermehrheit will bundesweiten Feldversuch der Gigaliner verhindern
Monster-Truck in Australien.
Bisher gelten als Limit für Lkw noch eine maximale Länge von 18,75 Metern und ein Gesamtgewicht von 40 Tonnen. Trotzdem waren in den letzten Jahren bereits auf einigen Teststrecken so genannte EuroCombis unterwegs (OZ24 berichtete). Mit den Gigalinern können Kosten gespart und die Umwelt geschont werden, da pro Tour mehr Waren transportiert werden können. Das spart zudem Kosten, was auch dem Verbraucher wieder zu Gute kommen könnte.
Wie jedoch Jörg Vogelsänger (SPD/Brandenburg), der Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz, jetzt mitteilte, haben bereits mehrere Bundesländer angekündigt juristische Schritte zu prüfen um den Feldversuch der Gigaliner zu verhindern. Die Bundesregierung hält währenddessen daran fest den bundesweiten Feldversuch auch ohne Bundesrat zu beschließen. Im Bundesrat hätte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) nämlich keine Mehrheit, da inzwischen 9 der 16 Bundesländer gegen die Zulassung der Gigaliner auf deutschen Straßen sind. Unterstützung erhalten sie dabei vom ADAC, der durch die Gigaliner die Sicherheit auf den Straßen gefährdet sieht, während sich der Bundesverkehrsminister durch die Gigaliner eine Verkehrsentlastung erhofft
Gigaliner sind etwas Neues. Und technisch einwandfreie Groß-Lkw, die von verantwortungsbewussten Fahren gelenkt und von ebenso verantwortungsbewussten Speditionen eingesetzt werden dürften jedoch allemal sicherer sein als die Schrott-Lkw mit ihren übermüdeten Fahren, die die gesetzlich vorgegebenen Lenkzeiten auf Druck ihrer Chefs um viele Stunden überschreiten. Schon daher scheint die Auseinandersetzung zu den Gigalinern eher eine Politgroteske als ein verantwortungsbewusstes Handeln zu sein.
- Monster-Truck in Australien.: Miroslaw, Pixelio.de. (Redaktionelle Nutzung mit eingeschränktem Bearbeitungsrecht gemäß den Pixelio-Bestimmungen.)
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Kommentare
Nur, dass sie im Endeffekt nicht kapieren, dass sie sich selbst im Weg stehen. Hauptsache, "DAGEGEN"...





Besser hätte man es nicht formulieren können.