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Sonstiges: Gesundheit

Die Probleme mit der Wetterfühligkeit

Und was man dagegen unternehmen kann

Sch... Wetter
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Der Sommer des Jahres 2011 hat es in sich, leider nur im negativen Sinne. Mal ist es sehr heiß und am nächsten Tag fällt die Temperatur ins bodenlose und es regnet. Diese massiven Wechsel machen immer mehr Menschen zu schaffen, denn unter der diesen Bedingungen leidet, neben der Stimmung der Menschen, auch deren Gesundheit. Mittlerweile hat fast jeder zweite Deutsche mit den gesundheitlich Folgen eines massiven Wetterwechsels zu kämpfen.

Wer ist betroffen?

Ein massiver Wetterwechsel fordert dem menschlichen Körper eine erhebliche Anpassungsleistung ab. Manchmal kommt es vor, dass der menschliche Körper mit der Anpassung an das veränderte Wetter einfach überfordert ist und dann kann es zu Beschwerden kommen, die allgemein als Wetterfühligkeit bekannt sind. Betroffen davon sind insbesondere ältere Menschen. Gleichermaßen Probleme können auch schon erkrankte oder gestresste Menschen haben.

Welche Probleme können auftreten?

Die Probleme die die betroffenen Menschen haben können, hängen von vielen Faktoren ab. So spielt die Art des Wetterwechsels eine Rolle, aber auch der Umstand, wo der Betroffene besonders empfindlich ist. Erfolgt ein Wetterwechsel von relativ kühlen Temperaturen zu schwül warmen Temperaturen, treten vermehrt Kopfschmerzen und Migräneanfälle auf. Ebenfalls hängt mit solch einem Wetterwechsel allgemeines Unwohlsein, Schlafstörungen und ein Gefühl der Abgeschlagenheit zusammen. Statistisch gesehen steigt bei dieser Wetterlage auch die Unfallhäufigkeit im Allgemeinen, aber insbesondere im Straßenverkehr. Wechselt das Wetter vom warm zu kalt, treten vermehrt Spasmen, Koliken und Krämpfe auf.

Wie kann man vorbeugen?

Um den Körper auf die immer schnelleren und extremen Wetterwechsel vorzubereiten gibt es ein paar wenige Tipps, die dazu führen, dass sich eine Wetterfühligkeit nicht mehr so ausgeprägt bemerkbar macht.

Vorangestellt sei, dass chronisch Kranke, oder anderweitig erkrankte Menschen lieber zu Ihrem behandelnden Arzt gehen sollten, um sich von diesem beraten zu lassen, ob die nachstehenden Tipps für sie gefahrlos anwendbar sind.

Wichtigster Punkt ist der regelmäßige Aufenthalt im Freien. Am besten eignen sich dazu ausgedehnte Spaziergänge. Wichtig ist, dass bei jedem Wetter zu tun ( außer bei extremen Wetterlagen). So kann der Körper lernen mit dem Wetter umzugehen und sich an die Wettersituation schneller anzupassen. Ebenfalls zu empfehlen sind regelmäßige Besuche in der Sauna oder Wechselduschen. (Bei Herz und Kreislauferkrankungen bitte vorher den behandelnden Arzt gehen!) Wirksam ist auch Stressabbau durch Entspannungsübungen wie zum Beispiel Yoga und ausreichender Schlaf.

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Schlüsselwörter: Wetter | Wetterwechsel | Wetterfühligkeit
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Kommentare

Hartmut Holz
am 15.08.2011 17:59:37 (79.246.152.xxx) Link Kommentar melden
Diese Probleme sind aber real. Sehr viele Menschen leiden, gerade in diesem Sommmer, unter dem Wetter.

Der Kommentator, dieses Berichtes, ebenfalls. Und gerade das aktuelle Wetter macht krank.

Da haben wir die ständige Feuchtigkeit und auch die schwankenden Temperaturen.
Gesunde Menschen können damit ganz gut umgehen. Kranke Menschen nicht.
Pater Lingen
am 17.08.2011 22:33:31 (217.191.247.xxx) Link Kommentar melden
Sehr heiße Sommer können ebenfalls hoch belastend sein und zu Todesfällen führen.
Interessant ist der jetzige, ziemlich verregnete und kühle Sommer insbesondere in Sachen "Global Warming".
Das Märchen vom Klimawandel hat ja schon arg gelitten unter dem strengen Winter 2011/2012. Da wurde den Märchengläubigen allerdings noch flugs erzählt, so ein klirrend kalter Winter bestätige nur, dass sich die Erde erwärmt. Aber klar doch...
Der jetzige Sommer macht es für die Märchenerzähler zwar eigentlich noch schwieriger, von "Global Warming" zu faseln, aber beinharte Erzähler finden noch immer ein beinhartes Pubklikum.
Die neueste Erklärung jedoch ausgerechnet von Rick Perry, dass er nicht an einen Klimawandel glaube, könnte mehr sein als nur der Versuch, sich interessant zu machen.
Hartmut Holz
am 19.08.2011 16:06:28 (79.246.151.xxx) Link Kommentar melden
In Sachen heißer Sommer haben Sie, Pater Lingen, völlig recht. Ich habe ja auch im Pflegedienst gearbeitet und wenn es, im Sommer sehr warm war, dann durften wir, mit Seniorrinen und Senioren, nicht spazieren gehen.

Auch waren die Bewohner dann auch gar nicht ansprechbar. Es gibt, in den Pflegeheimen, ein Problem: Die alten Menschen trinken, auch im Sommer, viel zu wenig und dieses belastet dann auch den Kreislauf.

Der Klimawandel ist in der Tat ein Märchen. Dieses soll glauben wer will. Und wenn sich unser Klima ändert, dann auf natürlich Weise. Denn man hat festgestellt, dass der Tropengürtel, auf unserer guten alten Erde, jedes Jahr sieben Meter nach Norden wandert. Also wird sich unser Klima irgendwann sowieso ändern.

Der Winter 2011/2012 war gar nicht so streng. Aber der Winter davor war ein richtiger Knaller. Wir hatten, im Lübecker Raum, einen Schneesturm nach dem anderen. Aber auch den haben wir alle überlebt. Mal schauen wie der nächste Winter wird.

Der jetzige Sommer ist ein ganz normaler mitteleuropäischer Sommer. Naja, der alte Petrus hat uns in Lübeck und auch in Nordwestmecklenburg sowie in der guten alten Hansestadt Rostock ganz schön mit Wasser von Oben - Sprich Regen bedacht. Aber dieses ist auch nicht der Klimawandel, denn so eine Wetterlage hatten wir auch schon einmal Mitte der 1980er Jahre.

Da stand, in Lübeck, der Güterbahnhof total unter Wasser. Von den Schienen war nichts mehr zu sehen, so hatte es geschüttet.

Der Mensch möchte die Erde beherrschen und auch das Klima berechnen. Und natürlich auch die Erderwärmung begrenzen. Dieses wird ihm aber nicht geligen.
Denn die Erde - Sprich die Natur lässt sich nicht vom Menschen ins Handwerk pfuschen. Das Klima bestimmt die Erde selber.
Hartmut Holz
am 22.08.2011 16:26:54 (79.246.128.xxx) Link Kommentar melden
Und das Tropische Regenband wandert nicht Sieben Meter pro Jahr nach Norden, sondern das sind Sieben Meter pro Tag.

Also, eines Tages wird sich der Tropengürtel, unserer guten alten Erde, nach Norden - Europa - verlagern.

Und damit wird bald die Sahara keine Wüste mehr sein, denn man rechnet damit, dass in dieser Wüste dann bis zu 3.000 Liter pro Quadratmeter im Jahr fallen würden. Aktuell sind es 100 Liter pro Jahr.

Die bisherigen Tropengebiete würdenn allerdings zu Trockengebieten werden. Und dieses würde für mehr als zwei Milliarden Menschen katastrophale Auswirkungen haben.

Aber das wäre ja nicht das erste mal, dass sich die Verhältnisse, auf der Erde, umkehren. So ist nun einmal die Natur und unser Klima.
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