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Politik: Welt

Unruheherd Naher Osten

Israel wehrt sich gegen Angriffe

... und wieder waren es die Anderen Proteste auf den Golanhöhen brachten am letzten Wochenende wieder Tote auf der Seite der Protestanten. Die seit dem 6-Tage-Krieg von Israel verwalteten Höhen sind seitdem ein streitbarer Punkt, wenn es um Sachen Frieden geht. Jedoch bleibt die Regierung des Staates Israel fest bei den Grenzen, die nach dem Krieg 1967 festgelegt wurden.

Festgelegt?

Nun ja, die Golanhöhen wurde ja von Israel in diesem Krieg erobert. Lediglich die Halbinsel Sinai wurde 1982 nach dem Friedensvertrag von Camp David an Ägypten zurück gegeben. Dafür erhielten die Präsidenten von Israel und Ägypten den Friedensnobelpreis.

Die Grenzen nach dem 6 Tagekrieg, sind die Grenzen an denen Israel fest halten will. Sollten nun syrische Demonstranten protestieren, werden diese mit Waffengewalt daran gehindert. Dies wurde von israelischer Seite zwar nicht bestritten, allerdings wurden von dort keine Toten gezählt.

Leider haben wir hier, wie so oft in diesen Fällen 2 Meinungen, die von beiden Seiten ohne wenn und aber vertreten werden. Dazu hat jede Seite ihr Recht, das zu sehen, was man sehen möchte und das, was man nicht sehen möchte, darf man übersehen. Derjenige, der sich nun über die Tatsachen informieren möchte, darf dann eine Mischung beider Parteien als die ungefähre Wahrheit annehmen.

Bitte kein Fingerzeig mehr

Leider werden bei solchen Vorfällen immer die Schuldigen auf der Gegenseite gesucht. Die eigene Schuld bzw. Intoleranz "darf" auch hier gerne übersehen werden.

Der war´s, der hat zuerst was gemacht...

Wen interessiert´s?

Wenn Sie Lehrer sind, und immer ein und der selbe Schüler ist in Raufereien verwickelt, glauben Sie, genau dieser Schüler wäre IMMER durch Zufall dabei?

Die Welt macht sich ihr eigenes Bild.

Es gibt keine (Un)Schuldigen.

Allerdings vermeidet man den Fingerzeig, denn man will sich ja nur keine Blöße geben.

Es ist, wie es schon vor Jahren geschrieben wurde:

DER MENSCH IST SICH SELBST FEIND

Hier folgt ein einfacher Appell:

Reicht einander die Hände und lasst endlich die Waffen ruhen. Seid Mensch genug, um über die Fehler eurer Feinde hinweg zu sehen, denn auch ihr seid nicht ganz ohne. Versucht das Möglichste, um mit euren Nachbarn auszukommen.

Nur wer seinem ärgsten Feind die Hand reicht, der besitzt wahre Stärke.

Leider wird genau diese Stärke in der momentanen Nahost-Politik vermisst. Keiner ist bereit, den ersten Schritt zu tun.

Lieber sollen noch mehr Menschen sterben.

Auf beiden Seiten.

Was soll man davon halten?

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Schlüsselwörter: 6 Tage Krieg | Israel | Golanhöhen | Syrien
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Kommentare

Hartmut Holz
am 10.06.2011 15:10:47 (79.246.146.xxx) Link Kommentar melden
Der Nahe Osten war und bleibt immer ein Unruheherd. Daran wird sich auch so schnell nichts ändern.
Peter Maier
am 11.06.2011 11:40:14 (93.219.171.xxx) Link Kommentar melden
Das ist ein sehr heikles Thema, Hartmut Holz, nur die, die sich WIRKLICH mit dieser Materie beschäftigt haben, haben einen WINZIGEN Ein- und Durchblick.
Ich muss dir ganz ehrlich sagen, dass ich mich nicht zu denjenigen zählen kann.
Aber das kann sich ja möglicher Weise ändern.
Hartmut Holz
am 14.06.2011 17:49:25 (79.246.140.xxx) Link Kommentar melden
Der Nahe Osten wird immer ein heikles Thema bleiben. Das liegt aber auch dort an den politischen Umständen und Verhältnissen.
SuuuperNanny
am 18.06.2011 13:15:26 (88.68.104.xxx) Link Kommentar melden
Reicht einander die Hände und lasst endlich die Waffen ruhen ... Nur wer seinem ärgsten Feind die Hand reicht, der besitzt wahre Stärke.
Klingt für meine Ohren reichlich naiv.
Peter Maier
am 19.06.2011 11:28:46 (93.219.150.xxx) Link Kommentar melden
SuuuperNanny
am 18.06.2011 13:15:26 (88.68.104.xxx) Link Kommentar melden
Reicht einander die Hände und lasst endlich die Waffen ruhen ... Nur wer seinem ärgsten Feind die Hand reicht, der besitzt wahre Stärke.
Klingt für meine Ohren reichlich naiv.


Nein, nicht naiv, sondern jemand, der Frieden liebt! So einfach ist das manchmal.
  • Geändert von OZ24 am 20.06.2011 08:08:31.
Hartmut Holz
am 20.06.2011 16:55:08 (79.246.145.xxx) Link Kommentar melden
Was hat Jesus zu seinen Jüngern gesagt? "Frieden hinterlasse ich Euch. Aber meinen Frieden gebe ich Euch".

Soll heißen, dass der irdische Friede rein gar nichts wert ist. Aber der himmlische Friede, der von unserem Vater - von Gott kommt, der ist dauerhaft.

Und liebt eure Feinde, wie ihr euch selber liebt. Frieden schaffen - Ohne Waffen.

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