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Wissenschaft: Weltraum2024 Das Jahr der Mondbesiedlung?

Nach den jetzigen Plänen der NASA soll sich die zukünftige Mondbasis über ein Gebiet von 5 km Kantenlänge erstrecken. Auf diesem Gelände sollen eine Landezone sowie Areale für die Energiegewinnung und den Rohstoffabbau errichtet und betrieben werden. Ebenso sollen ein Observatorium und die eigentliche Basisstation innerhalb dieses Gebietes errichtet werden. Geplanter Einzugstermin 2024.
Der momentane Fahrplan zur Errichtung dieser Mondbasis sieht vor das 2009 und 2014 die ersten Testflüge stattfinden sollen. 2020 soll dann wieder eine bemannte Fähre auf der Mondoberfläche landen. Bei den ersten bemannten Missionen sollen vier Astronauten für ca. 7 Tage auf dem Mond bleiben und mit den Arbeiten zum Aufbau der Station beginnen. Ab dem Jahr 2024 soll diese dann fertig gestellt sein, so dass die zukünftigen Bewohner dieser Station bis zu einem halben Jahr dort verweilen können. Diese langen Aufenthalte dienen unter anderem der Vorbereitung der bemannten Marsmissionen.
Das das ganze nicht ganz billig werden wird dürfte jedem klar sein. Auch die „Übernation“ USA ist nicht in der Lage ein solches Projekt alleine auf die Beine zu stellen. Aus diesem Grund bietet die NASA anderen Raumfahrtbehörden und Unternehmen an, sich and diesem Projekt zu beteiligen, um somit die Kosten auf mehrere Schultern zu verteilen. Ein Interessent gibt es schon! Die europäische Weltraumagentur ESA prüft momentan, ob sie an der geplanten Mondbasis mitbauen will.
Mit dem Plan eine Basis auf dem Mond zu errichten stehen die Amerikaner momentan alleine da. Es gibt jedoch auch von anderen Nationen Pläne, Missionen zum Mond zu entsenden. Auch Russland hat beschlossen in den nächsten Jahren wieder zum Mond zu „reisen“. Allerdings sieht das „Föderale Kosmische Zielprogramm“ bis zum Jahr 2015 keine bemannten Flüge zum Erdtrabanten vor. Diese teure Angelegenheit kann nach Auffassung Russlands nur in internationaler Zusammenarbeit gelingen. Doch mit der Sonde „Luna 25“ könnte die unbemannte Forschung wieder aufgenommen werden.

Der Traum einer bemannten Raumstation auf dem Mond rückt also näher. Nur eines ist klar: Als Lebensraum für große Bevölkerungszahlen ist der Mond wenig geeignet. Eine Stadt wäre hier eher ein Tiefbauunternehmen: Lange Röhren, tief in den Mondboden eingegraben, um Schutz vor der kosmischen Strahlung zu finden. Der Mensch könnte hier bestenfalls seine Überlebensfähigkeit im lebensfeindlichen Weltall testen.
Der Mond als Sprungbrett für weitere Missionen ins Weltall? Noch klingt das nach Zukunftsmusik, doch vielleicht ist der Zwischenstopp auf dem Mond schon bald Alltag in der Raumfahrt.
Tepes für Onlinezeitung24.de
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Kommentare
Hoffe doch auf eine internationale Mondstation und internationalen Bergbau, sprich internationale Zusammenarbeit, dann wären manche Projkete schneller realisierbar. Ob die Chinesen so lange warten, zuzutrauen ist ihnen ja einiges ?
Lustig ist ja, dass Menschen noch nicht mal ihren eigenen Planeten klar bekommen, dann aber über andere oder über Monde sinnieren.Dorotas Kommentare sind nicht lustig,sondern treffend.
Sollte manch einer auch mal drüber "sinnieren"...gelle.




