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Gefangen zwischen Leben und Tod – Wenn das Sterben nicht endgültig ist

Scheintot und lebendig begraben (III)

Im Himmel ist es wunderschön.
Im Himmel ist es wunderschön.
Der Tod ist etwas Endgültiges. Zumindest für unser irdisches Dasein. Mit dem Tod endet unser Leben auf der Erde. Was danach kommt – darüber können wir nur vermuten, spekulieren und dass, was wir selbst am liebsten sehen würden schlussendlich auch glauben. Und so gibt es viele Vorstellungen darüber, was uns nach dem Tod erwartet.

An der Schwelle zum Tod

Wer scheintot ist, der ist nicht wirklich tot, der lebt noch. Man könnte sagen, er steht buchstäblich an der Schwelle zum Tod. Im Grunde ist dies eine ganz ähnliche Situation als wenn jemand offensichtlich bereits tot ist und dann, nach einigen Minuten wieder reanimiert und ins Leben zurückgeholt werden kann. Solche Menschen sind dann im Volksmund dem Tod noch einmal von der Schippe gesprungen. Und hier kommt dann ein weiteres Kapitel aus diesem umfangreichen Themenkomplex auf den Tisch: Die so genannte Nahtoderfahrung.

Über dieses Thema gibt es bereits etliche Bücher. Sie alle berichten von Menschen, die solche Nahtoderfahrungen gemacht und an der Schwelle zum Tod gestanden haben. Dabei wird oftmals von den Betroffenen berichtet, dass sie alles, was in dieser Situation um sie herum geschah, bis ins Detail wahrgenommen hätten. Es war, als habe sich ihr Bewusstsein vom Körper gelöst und über ihnen im Raum geschwebt. Irgendwo in der Ferne war ein grelles weißes Licht. Und dies Licht war verlockend darauf zuzugehen. Oftmals wird auch berichtet, dass man von dort gerufen wurde.

Manch einer erzählte dann, dass hinter dem Licht eine wunderschöne Landschaft existiere, in der alles in Frieden zusammenlebt, in der es keine Not und kein Leid gibt. Andere wollen sogar längst verstorbene Verwandte gesehen haben. Kaum jemand wollte zurück in sein irdisches Leben. Doch dann kam die Reanimation und der Patient gab wieder Lebenszeichen von sich. Dies ist der Augenblick, wo das Bewusstsein zurück in den Körper gezwungen wurde…

Realität oder Wunsch-Phantasie?

So und ganz ähnlich lauten die Schilderungen der Betroffenen. Beweisen kann man dies nicht. Man kann es glauben oder nicht. Was auffällt ist, dass all diese Schilderungen doch der christlichen Vorstellung vom Leben nach dem Tod, im Himmel, recht nahe kommen.

Mir selbst wurde eine ähnliche Begebenheit bekannt. Und doch ist dieser Fall ein wenig anders. Während die meisten Nahtoderfahrungen von Menschen gemacht wurden, die häufig nach Unfällen an der Schwelle zum Tod standen, war es im betreffenden Fall eine junge Frau, die scheintot war.

Das Ganze spielte sich in den 70er Jahren in Thailand ab. Eine junge Frau gab keinerlei Lebenszeichen mehr von sich und wurde für tot erklärt. Ihr Körper wurde zu Hause im Sarg aufgebahrt, wo der offene Sarg nun schon den dritten Tag stand. Die Familie, Freunde, Bekannte und Nachbarn kamen um Abschied zu nehmen und den Eltern Beileid zu bekunden. Schließlich stand die Beerdigung in Form der Verbrennungszeremonie kurz bevor.

Plötzlich, nach drei Tagen, bewegte sich der Körper der jungen Frau im Sarg und sie schlug schließlich die Augen auf. Panik kam unter den Trauergästen auf und so manch einer lief schreiend in Panik aus dem Haus. Kein Wunder, glaubt man doch hier, im ländlichen Thailand, an alle möglichen Geister.

Bei den himmlischen Eltern

Die junge Frau war ganz offensichtlich scheintot gewesen. Und doch hatte sie in diesem Zustand ein (für sie) reales, wunderschönes Erlebnis in ihrer irdischen Abwesenheit. Sie schilderte, dass sie plötzlich im „Himmel“ bei ihren himmlischen Eltern gewesen sei und dort drei wunderschöne Tage verbracht habe. Es sei dort eine herrliche Landschaft gewesen, mit Blumen, die sie nie zuvor gesehen habe. Ihre himmlischen Eltern hätten mit ihr gespielt und sie sei noch nie zuvor so glücklich gewesen wie dort.

Am dritten Tage sagten ihre himmlischen Eltern plötzlich dass sie nun zurück auf die Erde müsse, denn ihre Zeit sei noch nicht gekommen. Nein, sie wollte nicht mehr zurück, sie wollte hier im Himmel bleiben, wo es doch so schön war und wo sie unbeschwert ihr Leben genießen konnte.

Doch ihre himmlischen Eltern drängten darauf, dass es jetzt an der Zeit wäre, dass sie zurück ginge. Und sie nahmen sie an den Händen und Füßen und schwangen sie hin und her. Dann ließen sie sie los und die junge Frau fiel in einem Boden in eine scheinbar endlose Tiefe.

Als sie ihre Augen wieder aufmachte lag sie im Haus ihrer irdischen Eltern im Sarg und die Anwesenden schrieen in Panik laut auf…

Fortsetzung folgt...

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Schlüsselwörter: Scheintod | scheintot | lebendig begraben | Himmel | Nahtoderfahrung | Schwelle zum Tod | Licht
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Kommentare

kommt123
am 29.05.2011 17:50:12 (92.224.97.xxx) Link Kommentar melden
Es ist in der Minute des Todes, wenn sich die Seele verabschieden will, ein Schweben. Du bist plötzlich auf einer Waldlichtung, dort stehen viele Menschen um dich herum. Du bist mittendrin.
Ein wenig entfernt, da ist ein rotierender Tunnel - einfach riesengroß - du hast Angst hinein zu gehen. Du gehst vor den Tunnel, schaust hinein und vor dir steht eine menschenähnliche Gestalt. Sie spricht auch.
“Komm, hab keine Angst, hier ist es wunderschön, komm mit mir”!

Du gehst in diesen Tunnel hinein, er dreht sich wahnsinnig schnell, doch du kannst aufrecht laufen. Am Ende des Tunnels ist ein so helles Licht und eine wunderschöne Musik. Du gehst bis zu dieser Schwelle, schaust in dieses Licht und möchtest dich so gerne einfach fallen lassen.

Vor dir steht diese Gestalt, die dich durch den Tunnel geführt hat, sie spricht wieder mit dir:
“Komm, nur Mut, alle die du vermisst hast sind hier…”.

Du möchtest dich fallen lassen, doch aus der Ferne, am anderen Ende des Tunnels hörst du eine laute Stimme:
Sie sagt nur: “Nein”.

In dem Moment wirst du , mit einer irren Geschwindigkeit, aus dem Tunnel rauskatapultiert. Dann wachst du auf und fühlst dich einfach nur mies, du vermisst dieses Licht, diesen Gesang und diese endlose Weite…



So war es bei mir, ich kann mich noch genau daran erinnern.
Ich war 14 Jahre alt und hatte eine OP. Mitten in der OP - Herzstillstand -

Sie haben mich reanimiert…
Hartmut Holz
am 01.06.2011 17:19:48 (79.246.148.xxx) Link Kommentar melden
Hallo, kommt 123 - So etwas habe ich ebenfalls einmal erlebt. Aber das war bei mir zu hause. Denn ich hatte ebenfalls etwas mit meinem Herz.

Und plötzlich war dieses helle und warme Licht da. Genau, so ein Tunnel, indem es sehr hell war. Aber, Gott wollte mich noch nicht bei sich aufnehmen und meinte, dass er mich auf der Erde auch weiterhin benötigt.

Aber dies ist ein Erlebnis, dass man nie wieder vergisst.
kommt123
am 01.06.2011 19:21:23 (85.179.239.xxx) Link Kommentar melden
Hallo, Hartmut Holz - da gebe ich dir vollkommen recht, das vergisst man nie wieder. Es war ein wunderschönes Erlebnis, trotz der Gegebenheit des Herzstillstandes.

Dieses helle Licht, man wird magisch angezogen, und man möchte so gerne auch dort sein.
Alles sah so friedlich aus, dann die wunderschöne Musik, wie ein Glockenlaut, nur viel heller im Ton und einfach wunderschön!

Anders kann ich es nicht beschreiben.

Es waren auch viele Menschen da, jeder war so glücklich und hatte auch dieses im Ausdruck.
Ich wäre so gerne in diese schwerelose Weite gegangen, einfach fallenlassen.

Dann diese Stimme, ein Sog, er zog mich in einer irrsinnigen Geschwindigkeit wieder nach draußen .

So war das. Ich habe keine Angst vor dem Tod, seit diesem Erlebnis nicht mehr.

Es ist nicht alles vorbei, nur anders, vielleicht auch schöner, aber auf alle Fälle friedlich!
Hartmut Holz
am 03.06.2011 16:31:28 (79.246.137.xxx) Link Kommentar melden
Hallo kommt 23, seit dem ich dieses erlebt habe, da habe ich ebenfalls keine Angst vor dem was da dann kommt. Und diesem Ereignis können wir uns nicht entziehen. Das ist nun einmal so.

Seien wir doch ehrlich, Gott hat doch für uns das Ticket, für diese Reise schon blanko ausgestellt. Er brauch doch nur noch das Datum dafür eintragen.

Es stimmt - von diesem Licht wird man auch magisch angezogen. Da konnte ich mich nicht entziehen. Bei mir waren nicht so viele Menschen da. Aber auch bei mir war alles so hell und so friedlich. Eigentlich sehr schön. Und klar, dass man dann in diese schwerelos Weite gegangen wäre. Einfach fallenlassen - Das ist es doch. Aber halt - Das haben wir Menschen nicht zun bestimmen. Denn das bestimmt Gott allein.

Und es ist doch sonnenklar, dass mit dem Tod nicht alles vorbei ist. Denn wir gehen in das Paradies Gottes ein und werden dann ein anderes schönes Leben haben.

Aber bleiben wir lieber hoffentlich noch eine lange Zeit auf dieser unserer Erde.
Denn hier werden wir benötigt und hier gibt noch sehr viele Aufgaben zu erledigen. Und das ist doch auch sehr schön.
kommt123
am 04.06.2011 19:23:26 (78.54.12.xxx) Link Kommentar melden
Hallo, Hartmut Holz - Absolut d'accord..

Ja, diesen Weg werden wir alle mal gehen, das ist der Lauf der Natur.

Menschen ändern sich, in ihren verschiedenen Zeitzonen, die sie betreten.

Und Gott ist auch in diesen zwei Zeitzonen vertreten.
Wir müssen nur an all die Dinge glauben, auch an die, die in der realen Welt oftmals nicht in unser Leben passen.

Die uns zwar beeindrucken, aber wir sie einfach nicht verstehen (wollen).

Doch das Leben und auch der Tod ist vorbestimmt, für jeden von uns. Ob Mensch oder Tier, Pflanze oder Mineral.

Es gibt einen wundervollen Spruch, aus dem Talmud, den möchte ich dir nicht vorenthalten.

Beweinet den, der leidet, nicht den, der scheidet!
*Talmud



Und es ist doch sonnenklar, dass mit dem Tod nicht alles vorbei ist. Denn wir gehen in das Paradies Gottes ein und werden dann ein anderes schönes Leben haben.


Außerordentlich schön beschrieben, mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.
Danke!
Hartmut Holz
am 07.06.2011 18:17:06 (79.246.140.xxx) Link Kommentar melden
Dem Spruch, aus dem Talmud, kann ich nur zustimmen. Denn wer leidet, der ist wirklich zu bedauern. Und was ist denn das noch für ein Leben, wenn dahinsiecht?

Dann lieber in das Reich Gottes einziehen.

Und es stimmt. Mehr ist, zu diesem Thema, nicht mehr zu sagen. Ein sehr schöner Aritkel von Dir.
kommt123
am 10.06.2011 12:59:34 (85.179.234.xxx) Link Kommentar melden
Wenn ich das einmal kurz anmerken darf...

...nicht nur Menschen betreten eine andere Welt, auch die Tiere.

Der Tod ist niemals endgültig - alle Seelen gehen den Weg - in eine andere Welt.

Hier, in dem Artikel von MoD, da habe ich einen Kommentar geschrieben, so habe ich es erlebt...



http://www.online...ticle/3687
Hartmut Holz
am 10.06.2011 15:22:10 (79.246.146.xxx) Link Kommentar melden
Da hast Du völlig recht. Von mir dazu kein Kommentar mehr.

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