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Heizenergie effizient nutzen

Energiespartipps - unserer Umwelt zuliebe
25.04.2011 13:25:47 eingesandt von Royal Flush für OnlineZeitung 24.de


Energie ist inzwischen zu einem knappen, aber vor allen Dingen sehr teurem Gut geworden, angesichts der ständig steigenden Ölpreise. Energiesparen, oder besser gesagt, eine rationellere Energieverwendung, tut also Not, wenn der Geldbeutel nicht übermäßig strapaziert werden soll. In den Bereichen des Hauses können die Kosten durch sinnvollen und auch überlegten Einsatz der Energie beträchtlich gesenkt werden. Energiesparen beginnt schon in der Heizungsregelung.

Sinnvolle Bedienung der Heizungsanlage

Die günstigste und auch die gesündeste Raumtemperatur liegt zwischen 18 und 20°C . Demnach ist eine Durchschnittstemperatur von 19°C durchaus im Rahmen. Denn schon ein Absenken der Raumtemperatur um 1°C spart bis zu 7% Energie. Folgende Raumtemperaturen sind ausreichend, um sich darin wohl zu fühlen.

Sinnvoll, bei kurzer Abwesenheit ( zwei bis drei Tage ) die Temperaturen um jeweils vier Grad zu senken und alle Innentüren zu öffnen. Auf keinen Fall sollte man die Heizung ganz abstellen; es droht eine zu starke Abkühlung der Räumlichkeiten und in den Wintermonaten sogar das Einfrieren der gesamten Heizungsanlage. In stark von Sonne durchfluteten Räumen kann man des Weiteren das Thermostat nochmals um ein Grad senken. Dadurch spart man bis zu 2% Energie.

Die optimale Temperatur der Raumschließungsflächen

Darunter versteht man Wände, Decken, Fenster, Türen und die Innenausstattung. Je kälter diese Flächen sind, umso wärmer muss die umschließende Raumluft sein, um das gleiche Ergebnis des Wohlbehagens hervorzurufen. Als Beispiel: Hat eine Wandtemperatur 14°C empfindet man den Raum, selbst bei einer Temperatur von 20°C als kalt. Doch eine Wärmedämmung der Wände, von innen nach außen, schafft Abhilfe.

Luftbewegung - ein Energiefresser

Zugluft durch undichte Stellen in einem Raum erfordert generell ein Anheben der Raumtemperatur über das normale Maß hinaus. Somit auch einen höheren Energieverbrauch der Heizungsanlage.

Das Abdichten von Ritzen, Fugen an Türen, Fenstern und Rolllädenkästen sorgt auch hier für eine Einsparung der Energie. Der Fachhandel bietet unterschiedliche Materialien an. Fachpersonal steht dabei beratend zur Seite.

Richtiges lüften - der Frischluftbedarf in den Räumen

Ohne Lüften, also ohne Fenster und Türen zu öffnen, wird der Luftinhalt eines Raumes bis zu einmal stündlich allein durch die Undichtigkeiten der Fenster erneuert. Dennoch, vom Gesichtspunkt der Gesundheit sollte man dennoch lüften. Lieber kurz und öfter als Dauerlüften durch ein gekipptes Fenster. Zumindest in der kälteren Wetterperiode. Die Heizung sollte während des Lüftens niedriger gestellt werden.

Luftfeuchtigkeit - eine persönliche Empfindung des Wohlbehagens

Wie hoch die Luftfeuchtigkeit sein soll, hängt von dem eigenen Wohlfühlempfinden ab. Fest steht aber, dass trockene Luft ein Anheben der Raumtemperatur notwendig macht und somit wiederum einen höheren Energieverbrauch mit sich zieht.

Kühle Luft ist trockener als warme Luft. Durch die Erwärmung der beim Lüften bei kalten Außentemperaturen eingedrungenen Kaltluft sinkt die Luftfeuchtigkeit weiter.

Wasserverdunster sorgen für eine stete Luftbefeuchtung. Der optimale Bereich für den Menschen liegt bei 45 bis 55% .

Absinken der Temperaturen während der Nacht

Wegen der Wärmespeicherung der Wände kühlen Raume im Haus nach der Einstellung einer niedrigeren Temperatur nur langsam ab. Die Absenkung zur Nacht kann also schon zwei Stunden vor dem Zubettgehen erfolgen.

Eine nachts um ca. 5% niedrigere Raumtemperatur als tagsüber spart gut und gerne 10% Brennstoff, somit Energie, ein.

Man denke an das Sprichwort - ,,so verdient man sein Geld im Schlaf”, LOL

Doch sollte die Temperatur dadurch bis zum nächste Morgen nicht unter 15°C absinken; das Wiederaufheizen dauert sonst zu lange und verbraucht unverhältnismäßig viel Energie.

Fortsetzung folgt…

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