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Politik: Deutschland

Viel Polizei für wenige Rechtsextreme

"Aberwitzige" in Bremen sorgt für hohe Kosten

Kein Platz für Nazis
Kein Platz für Nazis
Diese Art von Bürgersicherung dürfte die Steuerzahler eine Menge an teuerverdienten Euros kosten.

In Bremer Stadtteil Gröpelingen fand am Samstag Nachmittag eine Demonstration der "NPD" statt. Da solche Arten von Veranstaltungen auch immer eine Menge an Gegendemonstranten auf den Plan rufen, durften die Anwohner ein ganz besonderes Spektakel erleben.

300 Polizisten im Einsatz

So trafen sich insgesamt nur 15 rechte Gesinnte um auf eine benachbarte Salafisten Gemeinde aufmerksam zu machen. Rund 200 Menschen demonstrierten gegen das Treffen der Rechtsextremen, darunter laut Polizei auch eine Gruppe aus der linksautonomen Szene.

Begleitet wurden diese von ca. 300 Polizisten, die mit Hundestaffel und zwei Wasserwerfern die Straßen rund um die Moschee weiträumig abgeriegelt haben.

Anwohner durften ihre Häuser nur nach vorzeigen ihres Ausweises verlassen und oder betreten. Straßenbahnen fuhren teilweise gar nicht. Es kam zudem zu einem Stau auf den Ausweichstraßen. Kinder, die das schöne Wetter zum draußen spielen nutzen wollten, mussten den Nachmittag in den Wohnungen verbringen. Und das alles für 15 Personen, die ihr rechtes Gedankengut einigen anderen Menschen näher bringen wollten.

Unter den Salafisten versteht man diejenigen Strömungen des Islam, die sich an der Zeit der Altvorderen (arab.: Salaf, „Vorfahren“) orientieren. Als Quellen für islamische Rechtsgutachten werden die Primärquellen des Islam, der Koran und die Sunna herangezogen. Zudem spielen hierbei insbesondere der sogenannte Idschma (Einstimmige Meinung der Gefährten des Propheten) sowie der Qiyas (Analogieschluss) eine essentielle Rolle. Die Salafiyya bilden eine kleine Minderheit der in Deutschland lebenden Muslime.

Die "NPD" immer noch als demokratisch anerkannt und noch immer nicht verboten hat sich dieses Thema mit Sicherheit ganz bewusst ausgesucht, denn nur so können sie von ihren eigenen Völkerfeindlichen Themen ablenken.

Marten J. Bruns, Roland News Bremen für Onlinezeitung24.de

Bildnachweis:
  • Kein Platz für Nazis: Cicuma - Live Fotoagentur (Cicuma - Live)

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Schlüsselwörter: Bremen | Nazi Demo | Salafisten | Politik
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Kommentare

349
am 24.04.2011 09:43:21 (212.227.103.xxx) Link Kommentar melden
Das eigentlich problematische dieser Nachricht ist aber doch, dass es nicht normale Bürger sind, die gegen die ultra-radikalen islamistischen Salafisten demonstrieren.

Der Mord an dem pro-palästinensischen Italiener in Gaza, das waren Salafisten!
Hartmut Holz
am 26.04.2011 17:06:26 (217.80.199.xxx) Link Kommentar melden
Ultra radikale Islamisten und auch die NPD sollten endlich einmal verboten werden.
MarBrun
am 27.04.2011 10:36:35 (92.196.17.xxx) Link Kommentar melden
Was die Frage aufwirft, inwieweit es besser ist, jemanden an der "Oberfläche" zu beobachten, oder im trübem Wasser.

Natürlich sollte kein vernünftig denkender Mensch eine solch ein Ansammlung von Menschen unterstützen, dennoch denke ich, war es ganz gut, dass im Osten der Republik ein rechtes Spekrtrum im Landtag vertreten war. Nur so konnte der Souverän erkennen, was für "Schwachköpfe" dort in der Ansammlung existieren.

Nachdem man dieses erkannt hat, sind sie auch nicht wieder in die Landtage gewählt worden.
349
am 27.04.2011 14:08:54 (212.227.103.xxx) Link Kommentar melden
Der NPD-Verbotsantrag scheiterte doch, weil der Verfassungsschutz sich etwas dumm angestellt hat... Sad

Islamisten darf man nicht verbieten, denn das wäre ja "fremdenfeindlich"!
Hartmut Holz
am 28.04.2011 15:38:18 (217.80.200.xxx) Link Kommentar melden
Das glaube ich auch. Denn die Abgeordneten der NPD, im Schweriner Landtag, haben nichts geleistet. Sie sind nur durch dümmliche Bemerkungen aufgefallen.

Also, dieses mal wird die NPD nicht mehr im Landtag vertreten sein.

Aber sind die rechten Schwachköpfe nur bei der NPD vertreten? Ich glaube nicht.
Denn das Hetzen, so mancher FDP Vertreter, gegen Bezieher des ALG II - sprich Hartz IV und gegen andere schwache Teile der deutschen Bevölkerung ist doch sehr bedenklich und somit auch in die Nähe der NPD zu rücken.

Denn dieses alles gefährdet unsere Demokratie.
Daniel Marien
am 21.06.2011 01:37:21 (89.204.137.xxx) Link Kommentar melden
Der einzige gravierende Unterschied zwischen Links- und Rechtsradikalen besteht doch wohl nur darin, dass Linksradikale nicht in völkisch-rassischen Kategorien denken, obwohl auch bei ihnen der fest verwurzelte Antisemitismus eindeutig eine rassistische Komponente ist. Ansonsten sind beide Extreme gleichermaßen Antidemokratisch und von ihrem Limbischen System gesteuert. Offensichtlich sind Neonazis und Linksradikale der Meinung, dass man das Denken den Pferden überlassen sollte...
Und ob die meisten Marxisten tatsächlich die Schriften des Karl Marx gelesen, geschweige denn auch verstanden haben, ist auch noch mehr als fraglich...
Hartmut Holz
am 21.06.2011 18:09:32 (79.246.145.xxx) Link Kommentar melden
Die Linksextremisten haben bestimmt die Lehren von Marx und Engels gelesen - Geschweige denn in der Schule gehabt.

Und leider ist es jetzt akutell so, dass man den Unterschied zwischen Links- und Rechtsradikalen sprich Autonomen nicht mehr, bei einer Demonstration, erkennen kann.

Denn beide Angehörige, dieser Radikalen, sind schwarz gekleidet und vermummt.
Da kann dann der Unterschied, auch von der Polizei, nicht mehr erkannt werden.
Und dieses ist leider ein sehr gefährlicher Trend.
Daniel Marien
am 27.06.2011 01:31:51 (89.204.137.xxx) Link Kommentar melden
Auf der anderen Seite ist es wiederum einfacher für die Polizei, Hartmut.
Wer sich auf einer Demo vermummt, führt nichts Gutes, geschweige denn Legales im Schilde, egal welchem Extremismus derjenige anhängt.

Im Übrigen haben die Polizisten oft keine Gelegenheit zu erkennen, von wo die Pflastersteine geflogen kommen... Zu beneiden sind die Beamten bei solchen Einsätzen wahrlich nicht.
Hartmut Holz
am 28.06.2011 18:27:57 (79.246.134.xxx) Link Kommentar melden
Da hast Du völlig recht. Wer sich vermummt, der führt bestimmt nichts Gutes im Sinn.

Also, ich möchte, in der heutigen Zeit, kein Polizist sein. Der Freund meiner Mutter war zu DDR Zeiten, in Malchin, bei der Volkspolizei. Aber nicht als Schutzpolizist, sondern er war Leiter des Volkspolizei Fremdenamtes in Malchin. Also für Pässe und Visa zuständig.

Natürlich liegt mir dieses dann auch im Blut. Aber wie schon erwähnt, in der heutigen Zeit nicht mehr.

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