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Politik: Welt

Verschwörungstheorien und Verschwörungen ! (Teil 11)

Die Rolle von Logen und Geheimbünden 3.b) Freimaurer

Siegel der Tempelritter
Siegel der Tempelritter

Fortsetzung:

Gründung des Tempelritter Orden

Etwa in den Jahren 1118 bis 1121 wurde der Templerorden in Jerusalem gegründet, 1129 wurde er urkundlich das erste Mal erwähnt.

Wie schnell der Aufstieg von statten ging ist sehr erstaunlich und hier zu lesen:

http://de.wikiped...mplerorden

Dem obigen Link ist zu entnehmen, dass der Aufstieg der Templer und die Anfänge der Gotik also zeitlich perfekt zusammenpassen. Dazu kommt noch folgendes:

1. Die Templer verfügten schon im Jahre 1139 über umfangreiche finanzielle Mittel.

2. Sie hatten selbst Baumeister, Bauhandwerker und erfahrene Bauherrn in ihrer Mitte.

3. Sie hatten sich zur Armut verpflichtet. Was liegt also näher und ist löblicher als die reichlichen Einnahmen zum Sakralbau zu verwenden?

4. Innerhalb 10 Jahren war der Ausbau der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem zur Festung und zum Sitz der Templer abgeschlossen. Nur vier Templer waren vor Ort, das heist es wurden ortsansässige also maurische Fachleute und Baumeister eingesetzt, von denen man neues lernte.

5. Außer wenigen verbliebenen Fachleuten in Konstantinopel, also im Oströmischen Reich, beherrschten nur die Araber, schon im 11. und 12 Jahrhundert komplizierte mathematisch-geometrische Berechnungen. Nur mit deren Hilfe ist eine geometrische und statische Vorausberechnung im Bausektor aber auch im Kredit und Handelswesen möglich. Die Templer brachten dieses verlorene Wissen zusammen mit Baufachleuten nach Mitteleuropa, denn dort stagnierte der Fortschritt im Bauwesen, ebenso wie in Italien und Ostrom.

http://jones.math...nniger.pdf

Auf Sizilien ereignete sich übrigens ähnliches, mit etwas anderem Ergebnis:

http://de.wikiped...sche_Kunst

Gründe für die Geheimhaltung des Wissens

Es gab im Laufe der Zeit immer mehr Gründe Wissen geheim zu halten. Einer war das Bewahren von Fähigkeiten und Fertigkeiten. Ein weiterer die Herkunft des Wissens zu verbergen, denn die fanatischen Katholischen Christen hätten es kaum geduldet, das Wissen von Ketzern und Heiden, zu verwenden um Kirchen zu bauen.

Höchst wahrscheinlich stammt die Tradition bautechnisches Wissen geheim zu halten schon aus Ägyptischer und Babylonischer Zeit, denn es ist auffällig, dass kaum Aufzeichnungen, und Pläne von Großprojekten zu finden sind.

Bautätigkeit und Architektur auf diesem hohen Niveau sind eine äußerst anspruchsvolle Kunst. Zur Schaffung eines solchen Gesamtkunstwerkes wie einer Gotischen Kathedrale braucht man ein perfekt ausgebildetes Team, das zwar weisungsgebunden, aber dennoch kreativ und mit enormem handwerklichem Können, seine Arbeit über Jahrzehnte zielgerichtet durchführt. Diese organisatorische, logistische, personelle und künstlerische Meisterleistung ist keinesfalls nordeuropäischen Ursprungs.

Es genügte auch nicht "isoliert" neues Wissen z.B. der Mathematik durch Eroberung von fremden Städten und deren Bibliotheken, irgendwie aufzutreiben und dann einzufügen oder zu verwenden. Solche Annahmen, wie sie von so manchem Autor heutzutage geäußert werden, sind weltfremd. Ein Baumeister musste in erster Linie gut ausgebildet und erfahren sein. Erfahrung sammelt man aber ausschließlich in der praktischen Anwendung.

Hagia Sophia
Hagia Sophia

Herkunft des Wissens

Natürlich waren diese Bauexperten daran interessiert sich weiterzubilden. So ist zum Beispiel von Isidor(os) von Milet (* 442; † 537), einem der zwei Erbauer der Hagia Sophia, überliefert, dass er einen Kommentar zum Werk über Kuppelbau des 460 Jahre vor ihm lebenden Heron von Alexandria in altgriechischer Sprache schrieb:

Isidor unterrichtete Physik in Alexandria und später an der Universität von Konstantinopel. Er schrieb zudem in altgriechischer Sprache einen Kommentar zum heute verlorenen Werk Über Gewölbe des Heron von Alexandria. Isidors Neffe Isidor von Milet der Jüngere baute die am 7. Mai 558 eingestürzte Kuppel in den Jahren bis 563 in ihrer heutigen, etwas veränderten Form wieder auf. http://de.wikiped..._von_Milet

Äußerst wichtige Einzelheiten ergeben sich daraus, er war des Griechischen mächtig, hatte Zugang zur größten und besten Bibliothek der Welt in Alexandria, war Mathematiker, Physiker, und Baufachmann in einem. Der Beruf wurde in der Familie auf gleich hohem Niveau weitergegeben.

Aus dieser viel länger zurückliegenden Zeit sind somit, noch sehr aufschlussreiche Detailinformationen zu den jeweiligen Baumeistern, ihrer Ausbildung und Wissensbeschaffung, aber sogar zu den von Ihnen erdachten Innovationen, verfügbar.

http://de.wikiped...gia_Sophia

http://www.zit.tu...cket,guest

In der oben verlinkten Untersuchung wird bestätigt, dass Anthemios von Tralleis und Isidoros von Milet, die beiden Baumeister der Hagia Sophia, zu den besten Mathematikern ihrer Zeit gehörten, ebenso, dass sie dabei komplexe geometrische Formeln angewendet haben, das nannte man in der antike Geodäsie. Es wird weiter "höchste architektonische Raffinesse" bestätigt.

Mit Laserabtastung wurde bewiesen, dass die Kleinen Hagia Sophia ein Modell der großen Hagia Sophia darstellt. Das zwischen den vier großen Pfeilern aufgespannte Quadrat, ist exakt viermal so groß wie die entsprechende Fläche in dem kleineren Bau.

Bei Nachvollzug der Rechnungen lässt sich die Anwendung von "pi" (Zahl zur Kreisberechnung) nachweisen und es wird auch klar, dass die antiken Schriften zur Mathematik und Geodäsie, die Grundlagen zur Errichtung dieser beiden Gebäude darstellen.

Nun schließt sich auch hier der Kreis. Die sogenannte Kleine Hagia Sophia die den Heiligen Sergios und Bakchos, geweiht war, war auch das Vorbild zur Aachener Pfalzkapelle, diese wurde jedoch erst runde 250 Jahre später errichtet.

In der byzantinischen Baukunst erlebten die Kuppelkirchen eine Blüte, das bedeutendste Beispiel ist die Hagia Sophia in Istanbul (ehemals Konstantinopel). Mit der Eroberung Roms durch die Germanen gingen ab dem 5. Jahrhundert im westlichen Europa die Kenntnisse der Wölbungstechnik nach und nach verloren. Eine der wenigen Ausnahmen war der nach byzantinischem Vorbild errichtete Aachener Dom mit seiner hohen Kuppel. Die höchste Ausbildung erfuhren die Kuppelgewölbe in der islamischen Architektur und die Kreuzgewölbe in der Baukunst des Mittelalters und der Renaissance.

http://de.wikiped...w.C3.B6lbe

Von dem Baumeister des karolingischen Oktogon (Aachener Pfalzkapelle), Odo von Metz, weiß man den Namen, sonst nichts. Wie das bautechnische Wissen aus dem Orient nach Aachen gelangte, bleibt dem Profanen verborgen. Die Riten und Lehren der Freimaurer erzählen davon.

http://de.wikiped...o_von_Metz

Verschwörungstheorien und Verschwörungen ! (Teil 12)

Die Rolle von Logen und Geheimbünden 3.c) Freimaurer folgt in Kürze.

Bildnachweis:
  • Hagia Sophia: http://de.wikipedia.org/wiki/Hagia_Sophia (Urheber Garth T from London, United Kingdom Genehmigung (Weiternutzung dieser Datei) Siehe unten Lizenz [Bearbeiten] w:de:Creative Commons Namensnennung Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung 2.0 US-amerikanisch (n)
  • Siegel der Tempelritter: http://de.wikipedia.org/wiki/Templerorden (Diese Bild- oder Mediendatei ist gemeinfrei, weil ihre urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist. Dies gilt für die Europäische Union, die Vereinigten Staaten, Australien und alle weiteren Staaten mit einer gesetzlichen Schutzfrist von 70 Jahren nac)

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Schlüsselwörter: Freimaurer | Templer | Geheimbund | Verschwörung | Bauhütten | Gotik
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Kommentare

586
am 30.04.2011 23:23:21 (84.59.133.xxx) Link Kommentar melden
Wie das bautechnische Wissen aus dem Orient nach Aachen gelangte, bleibt dem profanen verborgen. Die Riten und Lehren der Freimaurer erzählen davon.
Inwiefern? Wer erzählt was? - Und was hat die Geschichte des Templerordens inhaltlich mit den Freimaurern zu tun? Das geht aus dem Artikel in keiner Weise hervor.... Wink
317
am 07.05.2011 19:34:02 (80.237.225.xxx) Link Kommentar melden
Leider bietet auch dieser Artikel nichts Neues, außer Gerüchten, Spekulationen und Vermutungen.

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