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Rosenschädlinge - die bekanntesten Krankheiten und Schädlinge wirksam bekämpfen

Vorbeugen - erkennen - behandeln

Gesunde Rosen
Gesunde Rosen
Rosen zeichnen sich durch ihre Blütenfülle und starke Wuchskraft aus. Diese prachtvollen Blumen erfüllen ihre duftende und blühende Aufgabe zu unserer aller Freude. In jedem Garten lassen sich mit Sicherheit ungeahnte Verwendungsmöglichkeiten für die Vielfalt und Vielseitigkeit der einzigartigen Pflanzen entdecken.

Die Rose - für viele der Inbegriff von Schönheit und Adel. Doch auch Adel schützt nicht vor Krankheiten…

Die häufigsten Rosenkrankheiten - vorbeugen, erkennen und behandeln

Am bekanntesten ist der Rosenmehltau Mehltauanfällige Pflanzen sollte man gar nicht erst kaufen und Pflanzen, die immer wieder erkranken, aus dem Boden nehmen und vernichten. Am wirksamsten kann man Krankheiten vorbeugen, indem man Rosen einen ihnen zugesagten Standort und guten Boden gibt sowie immer für ausreichende Nährstoffversorgung sorgt. Sternrußtau kann manchmal solche Ausmaße annehmen, dass die Pflanzen schon im Juli/August alle Blätter verlieren. Ale Erreger dieser Blattkrankheit ist ein Pilz verantwortlich. Dunkle Blätter, strahlenförmig ausgefranst, sind das unübersehbare Anzeichen dieser Krankheit. Die befallenen Blätter vergilben und fallen ab.

Vorbeugende Spritzungen müssen spätestens im Juni erfolgen und regelmäßig wiederholt werden. Feuchter, kalter, humosarmer Boden erhöht die Anfälligkeit für Schädlinge und Krankheiten.

Spritzungen gegen Sternrußtau wirken meist auch gegen Rosenrost, den man an den kleinen, gelblichen oder rötlichen Flecken auf der Blattoberseite erkennt. An der Blattunterseite bilden sich dunkle Sporenhäufchen.

Hinterhältigerweise haben die Krankheitserreger auch noch die Fähigkeit, auf den befallenen Pflanzenteilen zu überwintern. Ein radikaler Rückschnitt bis in die gesunden Pflanzenteile vor dem einwintern müsste daher selbstverständlich sein. Zum Spritzen eignen sich ein Kupfermittel, das gleichzeitig gegen Rinden- und Triebkrankheiten wirkt.

Die häufigsten Rosenschädlinge - erkennen und behandeln

Neben Krankheiten befallen auch tierische Schädlinge die Rosen, zum Beispiel Blattläuse, Schildläuse sowie Zikaden. Man bekämpft sie durch die so genannte Austriebsspritzung (sie erfolgt vor dem Austrieb), die gleichzeitig den Spanner_(Schmetterling) und Rüsselkäfer vernichtet.

Für die Freunde der biologischen Variante gibt es diese Alternative: In einer Spritzflasche mit Wasser wird eine Mischung aus Teebaum- und Lavendelöl zubereitet. Das Mischverhältnis beträgt: auf 250ml je 20 Tropfen. Es erfordert allerdings etwas Geduld und einen 4mal täglichen Einsatz. Das Öl muss ein 100%iges ätherisches Öl sein. Nach drei bis vier Tagen sind die Blattläuse verschwunden.

Die Rote_Spinne oder Spinnmilben haben sich in den letzten Jahren stark ausgebreitet. Sie sind nur schwer zu bekämpfen und haben schon großen Schaden angerichtet, bevor man sie bemerkt. Rosen sind ganz offensichtlich nicht nur bei Menschen beliebt.

Außer den schon genannten Schädlingen wollen unter anderem auch Echte_Blattwespen, Rosenkäfer und der Goldstaub-Laubkäfer von ihr leben.

Auch dagegen helfen nur Austriebsspritzungen und später regelmäßig wiederholte Spritzungen.

Zum Abschluss dieses höchst unerfreulichen Abschnitts sei noch einmal ausdrücklich auf die Bedeutung der richtigen Standortwahl, nicht zuletzt als vorbeugende Maßnahme gegen alle Rosenkrankheiten und -Schädlinge, hingewiesen.

Das Universum hat uns mit einer prachtvollen Blume bereichert. Man sollte alles daran setzen sie zu pflegen, sie zu erhalten. Damit die Herren der Schöpfung, ihrer Dame des Herzens, auch weiterhin die Blume der Liebe überreichen können.

Die Blume der Liebe, überreicht mit den Worten der Liebe…

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Schlüsselwörter: Rosen | Garten | Rosenkrankheiten | Rosenschädlinge | Rosenmehltau | Sternrußtau | Rosenrost | Blattläuse | Schildläuse | Zikaden | Youtube
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Kommentare

317
am 09.04.2011 14:37:22 (80.237.225.xxx) Link Kommentar melden
Wenn Pflanzen an Schädlingen leiden, hat der Gärtner in aller Regel etwas falsch gemacht. Manche Pflanzen lassen sich aber auch gezielt einsetzen, wie Kapuzinerkresse - die ist eine Fangpflanze für Blattläuse. Wir säen die immer auf den Baumscheiben unserer Apfel- und Kirschbäume, die Läuse gehen auf die Kresse und lassen die "Finger" von den Bäumen. Ob das auch bei Rosen geht, weiß ich nicht, wir haben keine Rosen.
Royal Flush
am 09.04.2011 20:23:46 (92.224.148.xxx) Link Kommentar melden
Wenn man die Kapuzinerkresse direkt ins Rosenbeet pflanzt erzielt diese Pflanze eine recht gute Wirkung, richtig. Allerdings muss man die Pflanzen, wenn sie von Läusen übersät sind, austauschen.

Es ist eine "Geschmacksfrage"; nicht jeder mag diese Pflanze im Blumenbeet, da sie für eine Verschönerung nicht prädestiniert ist. Es ist eine reine Zweckpflanzung.

Ich präferiere, vor der Pflanzung, den Pflanzen einen gesunden Lebensraum zur Verfügung zu stellen und Läusen somit keine Chance der Verbreitung zu gewähren.
349
am 10.04.2011 17:32:17 (212.227.103.xxx) Link Kommentar melden
Kapuzinerkresse ist doch auch eine leckere Bereicherung in der Küche, die Blüten sind essbar. - Optisch finde ich die Kombination Rosen mit Kapuzinerkresse aber auch nicht so berauschend.

Ich präferiere, vor der Pflanzung, den Pflanzen einen gesunden Lebensraum zur Verfügung zu stellen und Läusen somit keine Chance der Verbreitung zu gewähren.
Die Läuse kommen durch die Luft angeflogen, soweit ich weiß.

Ich bekämpfe sie mit Marienkäfern, die man als Larven kaufen kann. Man nennt sie nicht umsonst auch "Blattlauslöwe". Auch die bekannte Mischung aus Seifenlaufe mit Brennspiritus macht mit den Läusen kurzen Prozess (vor und nach der Marienkäfer-task-force natürlich nur...) Wink
349
am 11.04.2011 08:18:22 (212.227.103.xxx) Link Kommentar melden
Bevor es Verständnisprobleme gibt: es sollte im früheren Beitrag natürlich "Seifenlauge" heißen. Nicht zu konzentriert (am besten, so meine Erfahrungen, um die 5-10%), es werden aber auch andere Zahlen genannt, einfach ausprobieren. Auf keinen Fall in der prallen Sonne spritzen!

http://www.helpst...-vor_29148
Royal Flush
am 11.04.2011 12:15:59 (92.231.124.xxx) Link Kommentar melden
Blattläuse scheiden ja Honigtau aus und auf diesem klebrigen Belag können sich Rußtaupilze entwickeln, die die Blätter von den Rosen dann schwarz einfärben.

http://www.zimmer...usstau.htm

Das mit der Seifenlauge ist mir auch bekannt; nur kenne ich diese Variante aus einem Gemisch mit Brennesselsud. Das Mischverhältnis ist mir leider nicht bekannt.


Wie gesagt, mit Läusen hatte ich noch nie Probleme - zum Glück...

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