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Faszination Rosen - die Königin der Blumen

Die Ansprüche und Pflege der Rosengewächse

Die Koenigin der Blumen
Die Koenigin der Blumen
Die Rose hat seit jeher den Menschen fasziniert. Maler inspiriert und Dichter zu manchen ihrer Werke angeregt. Die Rose gehört botanisch zu der für den Laien unüberschaubaren Familie der Rosengewächse, zu der über zweitausend Pflanzenarten zählen. Die Rose, die Königin der Blume. Die Blume der Liebe…

Die Einteilung und Ansprüche der Rosen

Die Rosensorten werden nach ihrer Wuchsform in Rosengruppen eingeteilt, wobei gelegentlich die Grenzen nicht genau abzustecken sind:

In ihrer vielfältigen Gestalt wachsen Rosen nahezu überall auf der Erde, von Skandinavien bis Südafrika, in Kanada wie in Mittel- und Südamerika und in Asien. Den Züchtern ist es gelungen, die ursprünglichen Bedürfnisse der Rosen neuen Umweltgegebenheiten anzupassen, erwünschte Eigenschaften herauszuzüchten und entbehrliche zurückzudrängen. Dennoch verdienen die speziellen Bedingungen des einzelnen Gartens besondere Beachtung.

Klimaverbesserung für die Rosen

Das Klima ist ein Faktor, der sich am stärksten der Einflussnahme durch den Gartenfreund entzieht. Doch dank der durch Züchtung gewonnenen Widerstandskraft der heutigen Rosen spielt das Großklima nicht mehr die ausschlaggebende Rolle.

Trotzdem kann man einiges zur Verbesserung des Kleinklimas tun, zum Beispiel durch Windschutz, der zugleich einen Kälteschutz darstellt. Allgemein gedeihen Rosen in Wärme besser, und vor allem Teehybryden sind bei viel Sonne blühfreudiger.

Der geeignete Boden für die Rosen

Rosen bevorzugen tiefgründigen, mittelschweren, durchlässigen, humosen Boden. Auf nassem, kaltem, verdichtetem Boden, dem Tiefgründigkeit und Luft fehlen, gedeihen Rosen nicht. Bei Neupflanzung auf stark verdichtetem Boden muss man die Mühe auf sich nehmen, den gesamten Boden zu lockern. Stößt man dabei im Boden auf eine wasserundurchlässige Schicht, bleibt nichts anderes übrig, als sie zu durchbrechen, um Staunässe vorzubeugen. Der perfekte Boden besteht aus Sand, Ton, Humus und Steinen.

Der Zustand eines Bodens wird auch maßgeblich von seinem Kalkgehalt bestimmt. Der perfekte pH-Wert liegt bei 6,8 bis 7,8. Saurer Regen senkt den pH-Wert, erforderlichenfalls muss dann nachgekalkt werden.

Vor Neupflanzungen und auch später gelegentlich sollte man deshalb den Kalkgehalt prüfen. Fachgeschäfte führen entsprechende Spezialgeräte . Die Handhabung und die Auswertung des pH-Wertes sind einfach und auch dem Neuling in dieser Materie möglich.

Der Boden spielt somit eine wichtige Rolle als Pflanzennährstoff, ist an der Humusbildung beteiligt und fördert Leben und Arbeit der Bodenbakterien.

Für eine lange Blütenpracht - die richtigen Nährstoffe

Rosen haben einen ziemlich hohen Wasserbedarf, vor allem in der Trieb- und Blütezeit. Sehr hoch liegt auch der Verbrauch an Kali zum Aufbau starker, kräftiger, gesunder Triebe. Fehlt eine ausreichende Versorgung mit Kali, stellen sich Rosenkrankheiten sehr viel schneller ein, zum Beispiel Sternrußtau und Rosenrost. Der beste Kalidünger ist Kalimagnesia, der das unentbehrliche Magnesium, aber kein Chlor enthält.

Phosphor fördert die Blütenbildung, darf also ebenso wenig fehlen wie Stickstoff. Stickstoffgaben sollte man stets sparsam verwenden. Sonst schaden sie mehr, als sie nutzen.

Schwefel und Spurenelemente sind in der Regel in normalem Gartenboden in ausreichender Menge vorhanden.

Alle Nährstoffe müssen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Die modernen Langzeit-Rosendünger genügen diesem Anspruch.

Damit die Rose in ihrer schönsten Pracht erblüht...

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Schlüsselwörter: Rosen | Rose | Königin | Blume | Blumen | Rosengewächse | Ansprüche | Pflege | Phosphor | Stickstoff | Schwefel | Spurenelemente | Kalimagnesia
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Kommentare

349
am 08.04.2011 10:03:54 (212.227.103.xxx) Link Kommentar melden
Bei uns gibt es keine gekochten Essensreste, da ein Nachbar Hühner und Schweine hält. Fleisch bleibt sowieso niemals übrig, falls es mal einen Knochen gibt, freut sich der Hund. Auf den Kompost sollte man das schon wegen der Ratten nicht tun, die werden dann wirklich schnell angelockt.

Auf Pilze muss man wirklich achten, regelmäßige Kontrolle des Komposts sollte selbstverständlich sein, auch eine Temperaturmessung im Kern kann nicht schaden. Hierfür habe ich ein Bratenthermometer zweckentfremdet Smile

Auch Pflanzen mit Ölsaat sollten nicht auf den Kompost, Brennesseln z.B. verteilt man dann nämlich leider mit der Komposterde; die werden am besten verjaucht (bezüglich der Geruchsvermeidung aber auch hier Vorsorge treffen)!
Royal Flush
am 08.04.2011 19:38:14 (92.231.127.xxx) Link Kommentar melden
@ Vater von Gandalf und Galahad

Das ist natürlich sehr praktisch, so finden die nicht verwendeten Lebensmittel noch einen Abnehmer und man verschwendet nicht die Lebensmittel, die uns die Natur gegeben hat.

In Harmonie mit Nehmen und Geben, nur so können wir unsere Natur erhalten.

Brennesseln sind auch Nahrung für die ersten Schmetterlinge; ich habe eine minimale Anzahl in einer Gartenecke - und viele Schmetterlinge.
Und die Meeris freuen sich auch drüber...

Du siehst, mit ein wenig nachdenken kann man vieles in der Natur erhalten und zum blühen bringen.
Wink
349
am 09.04.2011 11:09:07 (212.227.103.xxx) Link Kommentar melden
Auch kann man sehr leckeren Brennesselspinat aus diesen Pflanzen zaubern; ferner sind sie Stickstoff-Indikatoren, sie wachsen nur auf "fetten" Böden. Da sie den Stickstoff anreichern, stellt die Brennesseljauche einen exzellenten Tomatendünger dar. Außerdem wäre da noch die Kieselsäure zu nennen, aber das führt dann hier zu weit. Es gibt genug Literatur im Internet dazu.
Royal Flush
am 09.04.2011 20:29:59 (92.224.148.xxx) Link Kommentar melden
Aus den Blättern der Brennessel kann man viel herstellen. Auch einen Sud, der den Stoffwechsel anregt.
Wirkt blutreinigend und entwässert gleichzeitig.

Die Blätter können dann, abgekühlt, ins Kraftfutter von Pferden gegeben werden.
Royal Flush
am 14.04.2011 20:34:06 (85.179.239.xxx) Link Kommentar melden
Vater von Gandalf und Galahad:
Kompost aufzusetzen ist eine Kunst.



@ Vater von Gandalf und Galahad

Richtig, da können viele Fehler passieren.
Das geht schon mit dem richtigen Behältnis los...

Ein guter Kompostbehälter sollte an den Seiten nicht zu viele Öffnungen haben, um eben ein Austrocknen des Kompostmaterials zu verhindern.

Geeignet sind Kompostbehälter aus Mauerwerk, Kunststoff oder aus perforiertem Stahlblech. 10 bis 20 % der Fläche sollte aus Luftlöchern bestehen. Mein Boden des Behältnisses ist gewachsen - also unten offen, damit Regenwürmer von unten in das Kompostmaterial eindringen können.
Das zu kompostierende Material sollte schichtweise in den Behälter eingelagert werden - lange Zweige, Triebe müssen vorher grob zerkleinert werden.

Vor dem Aufbringen der zweiten Schicht wird der Kalk zugeführt. Dann folgt die nächste Lage, aber das hatte ich dir ja schon kommentiert.

So habe ich meinen Komposthaufen angelegt…Wink
349
am 15.04.2011 08:51:13 (212.227.103.xxx) Link Kommentar melden
Es ist auch hilfreich, vom alten Kompost etwas übrig zu lassen, mit dem dann der neue Ansatz "geimpft" wird. Ansonsten hast Du völlig recht: die Mischung macht's.
Royal Flush
am 15.04.2011 19:09:01 (85.179.236.xxx) Link Kommentar melden
Vater von Gandalf und Galahad
Es ist auch hilfreich, vom alten Kompost etwas übrig zu lassen, mit dem dann der neue Ansatz "geimpft" wird.


Das war mir noch nicht bekannt; vielen Dank, für diesen hilfreichen Hinweis.
Man lernt immer dazu. Wink

Mit der Materie Kompost beschäftige ich mich auch erst seitdem ich mein eigenes Haus bezogen habe.

Es ist also vieles noch neu und man muss sich schon schlau machen.

Doch ich denke, so wie ich es im Moment angefangen habe, ich bin auf dem richtigen Weg.

Nochmals recht vielen Dank, für deinen Hinweis.
Wink
349
am 16.04.2011 11:52:47 (212.227.103.xxx) Link Kommentar melden
Wie ist das eigentlich, müssen verblühte Blüten ausgeschnitten werden, um den Neuaustrieb von Knospen zu fördern? Wäre an sich logisch, denn die Kraft geht ja sonst in die Samenbildung, oder?
Royal Flush
am 16.04.2011 23:37:48 (78.54.15.xxx) Link Kommentar melden
@ Vater von Gandalf und Galahad

Ich schneide sie immer ab, aus folgendem Grund:

Lässt man sie dran, kann die Rose keine neuen Knospen mehr bilden, denn die Pflanze stellt sich dann schon auf das Ende der Vegetationszeit ein.
Es ist ein Stadium in dem stoffwechslige Prozesse, die die Pflanze dann auf den Winter, statt auf eine Reproduktion der Blüte, vorbereiten.
349
am 17.04.2011 14:20:48 (212.227.103.xxx) Link Kommentar melden
@kommt123
Ich hatte es mir fast so gedacht, nur war ich iritiert, weil unsere Zucchini unbeirrt davon, dass sie Früchte trägt, immer neu austreibt und blüht. Die funktioniert also nach einem anderen Prinzip. Je mehr wir ernten, desto mehr Früchte gibt's, ein richtiges Tischlein-deck-Dich.

Mit Gemüse kenne ich mich besser aus als mit Blumen, daher meine Nachfrage.
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