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Politik: Politische Meinung

Danke Sachsen Anhalt – NPD nicht im neuen Landtag

Die Landtagswahlen von 2011 in Sachsen Anhalt sind vorbei und die Wählerstimmen werden ausgezählt. Knapp 2 Millionen Wahlberechtigte waren aufgerufen worden, mit ihrer Stimme den neuen Landtag von Sachsen Anhalt zu wählen. Viele Parteien stellten sich der Wahl, unter anderem auch die NPD. Nach ersten Hochrechnungen schafft es die rechtsextreme NPD nicht in den Anhalter Landtag.

Im Vorfeld der Wahl war vielen demokratisch denkenden Menschen in Sachsen Anhalt Angst und Bange, bestand doch die Möglichkeit, dass die rechtsextreme NPD in den neu zu wählenden Landtag einzieht. Die Voraussetzungen für die NPD waren denkbar gut. Eine schlechte Stimmung im Land und eine wahlfaule Bevölkerung. Sollten wieder so wenig Menschen zur Landtagswahl gehen wie im Jahr 2006, damals gaben nur 44,1 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab, bestand die Gefahr eines Einzuges der NPD in den 6. Landtag von Sachsen Anhalt. Wie allgemein bekannt ist profitieren gerade kleine Parteien mit einem festen Wählerkreis von einer geringen Wahlbeteiligung besonders.

Nach ersten Hochrechnungen sieht es aber so aus, dass die NPD den Einzug in den Landtag verfehlt. Momentan liegt die rechtsextreme Partei bei zirka 4,6 Prozent der abgegebenen Wählerstimmen und somit unter den notwendigen 5 Prozent zum Einzug in das Parlament.

Ein weiterer positiver Trend zeichnet sich bei den Hochrechnungen zur Wahl ab. Rund 53 Prozent der Wahlberechtigten haben diesmal den Weg zur Wahlurne auf sich genommen. Ein deutliches Plus gegenüber der Wahl von 2011.

Ich möchte mich hiermit bei allen Menschen bedanken, die dafür gesorgt haben, dass die NPD in Sachsen Anhalt außen vor bleibt.

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Schlüsselwörter: NPD | Sachsen Anhalt | Landtagswahl 2011
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Kommentare

Peter Maier
am 20.03.2011 19:19:16 (93.219.153.xxx) Link Kommentar melden
Nach ersten Hochrechnungen sieht es aber so aus, dass die NPD den Einzug in den Landtag verfehlt. Momentan liegt die rechtsextreme Partei bei zirka 4,6 Prozent der abgegebenen Wählerstimmen und somit unter den notwendigen 5 Prozent zum Einzug in das Parlament.


Selbst 4,6 Prozent sind zuviel; gut, dass es diese 5-Prozent-Hürde gibt!
Hartmut Holz
am 21.03.2011 15:49:42 (217.80.205.xxx) Link Kommentar melden
Völlig richtig kommentiert. Denn diese nationalsozialistischen Dumpfbacken dürfen in keinem deutschen Landesparlament mehr vertreten sein.

Schlimm genug, dass es wieder Nazis in Deutschland gibt. Und warum werden die
rechten Demonstrationen, der NPD, überhaupt, durch die Justiz, zugelassen.

Jetzt wieder, am Samstag, 26.03.11, in der Hansestadt Lübeck.
Peter Maier
am 21.03.2011 19:57:34 (93.219.177.xxx) Link Kommentar melden
Leider gibt es eine sogenannte Meinungsfreiheit, so dass auch rechte Parteien ihren Mund aufreißen dürfen; noch schlimmer finde ich, dass Demonstrationen der Rechten vor Gegendemonstrationen polizeilich "geschützt" werden. Welch ein Hohn.
Hartmut Holz
am 22.03.2011 15:58:34 (217.80.200.xxx) Link Kommentar melden
Natürlich ist ein Hohn, dass die rechten Dumpfbacken, bei uns in Deutschland, noch demonstrieren können und diese Demonstrationen dann auch noch von der Polizei geschützt werden.

Aber so ist nun einmal in einer Demokratie. Jeder darf, auch die Rechten, seine Meinung kund tun.

Es ist schlimm genug, dass es in Deutschland, wieder Nazis gibt. Aber auch sogenannte Demokraten, wie Herr Westerwelle, haben so manchesmal eine rechte Meinung. So war Herr Westerwelle und FDP Konsorten der Meinung, dass alle ALG II Empfänger von Usedom bis zum Riesengebirge hinter Stacheldraht gesperrt werden müssten und über dem Tor sollte dann eine Tafel mit folgendem Spruch hängen: "Leistung muss sich wieder Lohnen". Also Arbeitslose ins KZ sperren.

Natürlich gab es heftige Reaktionen von seiten der Juden - also von Charlotte Knobloch und auch von den Vertretern anderer Parteien. Aber diese Haltung, der FDP, wundert mich nicht. Denn diese Partei hat, nach der Wende, die Mitglieder der ehemaligen Blockpartei National Demokratische Partei Deutschlands - NDPD - aufgenommen.
349
am 25.03.2011 21:39:43 (212.227.103.xxx) Link Kommentar melden
Hartmut Holz, in Deutschland hat es immer Nazis gegeben, in jeder Partei. Das ist doch nicht neu...
Peter Maier
am 26.03.2011 12:00:59 (93.219.179.xxx) Link Kommentar melden
Keine persönlichen Diskussionen, Teilkommentar gelöscht.

Manch jemand sollte sich selbst nach hinten abstellen und in sich gehen; immerhin gibt es ja - wie bereits erwähnt - eine verbriefte Meinungsfreiheit - welche von "manch jemandem" reichlich vergewaltigt wird.

Ansonsten kann ich mich in gewissen Teilen Hartmut Holz anschließen.

Und: Nazis raus aus Deutschland!
  • Geändert von Argusauge am 26.03.2011 13:22:57.
349
am 28.03.2011 09:23:09 (212.227.103.xxx) Link Kommentar melden
So war Herr Westerwelle und FDP Konsorten der Meinung, dass alle ALG II Empfänger von Usedom bis zum Riesengebirge hinter Stacheldraht gesperrt werden müssten und über dem Tor sollte dann eine Tafel mit folgendem Spruch hängen: "Leistung muss sich wieder Lohnen". Also Arbeitslose ins KZ sperren.
Wann und wo hat Westerwelle so etwas geäußert?
349
am 28.03.2011 13:11:38 (212.227.103.xxx) Link Kommentar melden
@Hartmut Holz
Nazis raus aus Deutschland!
Hört sich gut an, wäre ja auch schön, ist leider aber nur eine Floskel. Auch wenn sie anderswo sind, bleiben sie Nazis. Überhaupt, wo soll man sie denn hinschicken? Deutschen darf die Staatsbürgerschaft nicht aberkannt werden.

Ich schlage also einen anderen Schlachtruf vor: "Nazismus raus aus den Köpfen!" Was die Sache natürlich weder löst noch einfacher macht.
Hartmut Holz
am 29.03.2011 17:05:16 (217.80.226.xxx) Link Kommentar melden
Das stand in einer älteren Ausgabe der Lübecker Nachrichten und auch in der Ostsee Zeitung. Und bei der FDP - der Klientelpartei der Wirtschaftslobby - ist alles möglich. Denn diese Herrschaften haben etwas gegen arme Menschen und Arbeitslose.

Und gegen Nazis hilft nur eines: Bildung und den betroffenen Menschen, die aus Frust die Nazis gewählt haben, endlich Arbeit verschaffen.

Auch sollte endlich einmal aufgeklärt werden, wer die NPD - die Nationalsozialisten - finanziert. Sollte womöglich wieder die Wirtschaft dahinter stehen? Denn die hat ja schon Hitler und Konsorten mit Geld ausgestattet.
300
am 08.04.2011 12:39:44 (178.33.255.xxx) Link Kommentar melden
@Hartmut Holz:
gegen Nazis hilft nur eines: Bildung und den betroffenen Menschen, die aus Frust die Nazis gewählt haben, endlich Arbeit verschaffen.

Es gibt Nazis und Neonazis, die intelligent sind und Arbeit haben, es gibt sie unter Handwerkern, Selbständigen, Lehrern, Ärzten, Professoren. Das Problem ist also bestimmt nicht nur ein soziales und auch keins der Bildung.
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