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Berlin trauert um seinen Eisbären - Knut ist leider gestorben

Seine weiblichen Partner sollen Schuld sein
19.03.2011 19:30:27 eingesandt von Peter für OnlineZeitung 24.de

Des Berliners liebster Eisbär ist heute verstorben. Knut, so genannt von seinem Ziehvater Thomas Dörflein, der 2008 einem Herzinfarkt erlag.

Viele Zoo-Besucher haben die Tragödie "live" miterlebt. Knut war in seinem Gehege zusammengebrochen und muss sich wohl noch ins Wasser geschleppt haben, in welchem er dann leblos aufgefunden wurde.

Legende

Gerade einmal vier Jahre wurde dieses herzige Tier, welches von menschlicher Hand, nachdem es von seiner Mutter direkt nach der Geburt verstoßen wurde, aufgezogen wurde. Selbst das ließ an ein Wunder glauben.

Unendliche, nicht zählbare Fans hatte er, der süße Knuffelbär. Auch wenn er jetzt ein ausgewachsenes Exemplar gewesen war und Nachwuchs erzeugen sollte, mieden ihn sowohl seine Mutter als auch die diesbezüglichen weiblichen Kandidaten, die mit ihm das Gehege teilten.

Vermutungen

Laut Radio 88 liegt es nahe, dass das Tier von seinen tierischen Mitbewohnern arg angegriffen wurde.

Sollte Knut, wovon die Mehrheit der Beobachter ausgeht, bereits eine Herzkrankheit gehabt haben (weswegen ihn möglicher Weise die Mutter abgestoßen hatte), könnte sein Zusammenbruch damit zusammen hängen. Die Anatomie eines Tieres unterscheidet sich offenbar in Stresssituationen wenig von der eines Menschen, wenn man eben krankheitsbedingt vorbelastet ist.

In seiner berühmtesten Zeit, also in der Zeit, in welcher Knut zu einem Weltstar wurde, gab es auch böse Zungen, die heftig darum stritten, welchen Sinn es macht, ein verstoßenes Tier durch menschliche Hand aufzuziehen. Es gab sogar Morddrohungen gegen den Eisbären. Spekulationen gehen hier sicherlich fehl, auszuschließen ist ein Gedanke an Manipulation allerdings nicht. Trauer

Berlin trauert - und sicher nicht nur Berlin. Knut wird in den Herzen der Menschen, die ihn liebten, weiterleben.

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