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Berlin trauert um seinen Eisbären - Knut ist leider gestorben

Seine weiblichen Partner sollen Schuld sein

Des Berliners liebster Eisbär ist heute verstorben. Knut, so genannt von seinem Ziehvater Thomas Dörflein, der 2008 einem Herzinfarkt erlag.

Viele Zoo-Besucher haben die Tragödie "live" miterlebt. Knut war in seinem Gehege zusammengebrochen und muss sich wohl noch ins Wasser geschleppt haben, in welchem er dann leblos aufgefunden wurde.

Legende

Gerade einmal vier Jahre wurde dieses herzige Tier, welches von menschlicher Hand, nachdem es von seiner Mutter direkt nach der Geburt verstoßen wurde, aufgezogen wurde. Selbst das ließ an ein Wunder glauben.

Unendliche, nicht zählbare Fans hatte er, der süße Knuffelbär. Auch wenn er jetzt ein ausgewachsenes Exemplar gewesen war und Nachwuchs erzeugen sollte, mieden ihn sowohl seine Mutter als auch die diesbezüglichen weiblichen Kandidaten, die mit ihm das Gehege teilten.

Vermutungen

Laut Radio 88 liegt es nahe, dass das Tier von seinen tierischen Mitbewohnern arg angegriffen wurde.

Sollte Knut, wovon die Mehrheit der Beobachter ausgeht, bereits eine Herzkrankheit gehabt haben (weswegen ihn möglicher Weise die Mutter abgestoßen hatte), könnte sein Zusammenbruch damit zusammen hängen. Die Anatomie eines Tieres unterscheidet sich offenbar in Stresssituationen wenig von der eines Menschen, wenn man eben krankheitsbedingt vorbelastet ist.

In seiner berühmtesten Zeit, also in der Zeit, in welcher Knut zu einem Weltstar wurde, gab es auch böse Zungen, die heftig darum stritten, welchen Sinn es macht, ein verstoßenes Tier durch menschliche Hand aufzuziehen. Es gab sogar Morddrohungen gegen den Eisbären. Spekulationen gehen hier sicherlich fehl, auszuschließen ist ein Gedanke an Manipulation allerdings nicht. Trauer

Berlin trauert - und sicher nicht nur Berlin. Knut wird in den Herzen der Menschen, die ihn liebten, weiterleben.

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Schlüsselwörter: Eisbär | Knut | Berliner Zoo | Knut tot | Thomas Dörflein | Berlin trauert
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Kommentare

349
am 19.04.2011 14:23:58 (212.117.177.xxx) Link Kommentar melden
Ihr Tierwohlfühltheoretiker, tut den praxiserfahrenen Tierfreunden einen Gefallen und haltet den Rand, und hört auf zu nerven.

Vielleicht kann man auch bei unterschiedlichen Meinungen gewisse Grundregeln des höflichen Umgangs im zivilisierten Gedankenaustausch beachten? Herzlichen Dank.

Aus meiner Sicht gehört nicht allzuviel Theorie dazu um zu erkennen, dass Tiere bestimmte Lebensräume haben, von denen ihr Wohlbefinden abhängt, da sie hierauf spezialisiert sind durch Anpassung. Ein Tiger gehört nicht in den Käfig, ein Pinguin nicht in die Wüste, ein Einzelgänger nicht ins Rudel. Dies zum Thema Zoo.

Was Haustiere angeht: ob man ein gezähmtes Minischwein mit ins Bett nehmen will oder eine Katze in einer Stadtwohnung hält, das muss jeder selbst entscheiden, ich habe allenfalls eine Meinung dazu, die aber für niemanden sonst Bedeutung haben muss außer für mich.
kommt123
am 20.04.2011 12:12:31 (85.179.234.xxx) Link Kommentar melden
Katzen - hier unterscheidet man m.E. Hauskatzen von freilebenden Katzen - darum der Name Hauskatze - ich finde nicht, dass man das Einsperren nennt - und Hunde - ja, die sollten in einer Hütte oder einem Zwinger schlafen


Den Begriff Hauskatze umfassen alle Katzen, ob freilebend oder in menschlicher Obhut.
Das nur als kleine Bemerkung, eine sogenannte Randbemerkung…

Und Sie wollen hier doch nicht ernsthaft den Lesern suggerieren, dass alle Hunde in einen Zwinger gehören.
Man beachte die klein gezüchteten Rassen, wie zum Beispiel den Chihuahua.

Wenn man so ein Tier in einen Zwinger steckt, und er fällt in ein Loch, ist er nicht mehr zu sehen, LOL

Differenzierung - auch hier - leider fehlgeschlagen…
349
am 20.04.2011 15:46:41 (212.227.103.xxx) Link Kommentar melden
Peter Maier am 15.04.2011 19:36:41

In Aquarien finden sich überwiegend Zierfische - wo sollten sie sonst überleben? Katzen - hier unterscheidet man m.E. Hauskatzen von freilebenden Katzen - darum der Name Hauskatze - ich finde nicht, dass man das Einsperren nennt - und Hunde - ja, die sollten in einer Hütte oder einem Zwinger schlafen - ihres natürlichen Lebensraumes sind sie deswegen doch nicht entraubt worden

1. Doch, selbstverständlich sind sie ihres natürlichen Umfelds beraubt worden, denn sonst würde man sie dort lssen, wo sie hingehören. Dazu gibt es Nationalparks und Reservate. Dies betrifft WILDE Tiere. Domestizierte Tiere wie Hunde und Katzen haben ihr natürliches Umfeld beim Menschen, wie "domestiziert" bereits aussagt.
2. Doch Katzen in einer Wohnung zu halten ohne Freigang, das halte ich für grenzwertig. Man unterscheidet dann übrigens domestizierte und wildlebende Katzen, zu letzteren gehören auch streunende Katzen, die sich durch unkontrollierte Vermehrung in vielen Ländern zur Plage entwickeln. Wie nennt man das Einsperren einer Katze in einer Wohnung denn sonst, wenn nicht einsperren?
3. Fische - nicht nur "Zierfische" - brauchen auch Platz, ich habe schon 30cm große Welse in Aquarien mit den Maßen 100x40x40 cm gesehen, zusammen mit 20 anderen Kleinfischen plus Bepflanzung usw. - wenn das nicht "einsperren" ist, dann weiß ich's auch nicht.

OZ24 am 15.04.2011 14:31:51

Haustiere werden sehr wohl eingesperrt und im Regelfall ihrem natürlichen Lebensraum ferngehalten.

Fische -> Aquarium
Echsen -> Terrarium
Katzen -> Wohnung
Hunde -> Zwinger

Besser und vor allem kürzer kann men es nicht sagen.

Dass ein Tier seinem "natürlichen Lebensraum" ferngehalten wird, muss noch nicht an sich ein Problem sein; doch es ist sicher immer dann eins, wenn die tatsächliche Haltung erheblich und grundlegend von den natürlichen Bedingungen abweicht (klimatisch, räumlich, Nähe zum Menschen). Die Beispiele wurden ja bereits mehrfach genannt.

Man kann nicht Tierschutz propagieren und dann wildlebende Tiere in falschen Klimazonen halten.
Hartmut Holz
am 20.04.2011 16:24:31 (217.80.204.xxx) Link Kommentar melden
Kein Hund gehört in einen Zwinger. Denn dieses grenzt nämlich schon an Tierquälerei.

Und die Hunde, die in einem Zwinger gehalten werden, sind meistens dann auch verhaltensgestört.

Ein Hund oder eine Hündin gehört zur Familie und ins Haus. Zu Herrchen und Frauchen und zu den Kindern.
kommt123
am 20.04.2011 19:18:49 (92.224.98.xxx) Link Kommentar melden
Hartmut Holz:
Ein Hund oder eine Hündin gehört zur Familie und ins Haus. Zu Herrchen und Frauchen und zu den Kindern.



Ein Rüde, wie auch eine Hündin, kann man sehr wohl in einem Zwinger halten.

Das habe ich schon mehrmals kommentiert.
( Die Gründe, die eine "Zwingerhaltung" in Frage kommen lassen...)

Ein Hund gehört weder auf das Sofa, in die Küche (aus rein hygienischen Gründen) noch ins Bad oder gar ins Bett.

So, und nun definieren Sie mir bitte "Tierquälerei", doch bitte erst nachdem Sie sich meine Argumente der Zwingerhaltung und der Beschäftigung des Hundes noch einmal durch ihr Gedächtnis gerufen haben...


Was noch schlimmer ist; ein Eisbär ist nicht von der Natur geschaffen worden um "Männchen" zu machen und um Futter zu betteln.
Ein Eisbär erbeutet sich seine Nahrung, denn es ist ein Raubtier.
Haben Sie das wenigstens im Ansatz verstanden?
Hartmut Holz
am 21.04.2011 15:22:50 (217.80.206.xxx) Link Kommentar melden
Ich bleibe dabei, dass eine Zwingerhaltung, von Hunden, schon an Tierquälerei grenzt. Denn diese Tiere sind meistens dann verhaltensgestört.

Nein, eine Hündin oder ein Hund gehört nun einmal zur Familie und den Kindern ins Haus. Denn sie oder er ist ein Familienmitglied.
Peter
am 21.04.2011 21:46:55 (93.219.178.xxx) Link Kommentar melden
Die Zwingerhaltung lässt sich leider nicht immer vermeiden, denken Sie dabei an Kampfhunde, die selbst auf einem Eigentum nicht einfach frei herumlaufen dürfen. Ansonsten haben Sie recht - und lesen Sie doch einmal den Beitrag von Amschel - der hat es wunderbar zusammengefasst, was Tierliebe wirklich bedeutet.
kommt123
am 21.04.2011 22:47:38 (92.230.251.xxx) Link Kommentar melden
Hartmut Holz, entschuldigen Sie, aber Sie kommen mir im Moment vor wie ein kleines bockiges Kind, was auf sein Recht pocht und mit den Füßen aufstampft.

Doch richtige Argumente haben Sie, meiner Meinung nach, nicht hervorgebracht.

Außerdem heißt es Rüde und Hündin. Rüde wird der männliche Hund genannt, eine Hündin ist der weibliche Part.
Ein Hund ist die Bezeichnung für die Tierrasse.

Schön, dass wir das nun auch mal klären konnten.

Des Weiteren ist ein Eisbär das Thema, wo Sie ja der Meinung sind er wäre artgerecht gehalten worden.
Aber Ihre Meinung zum Thema Eisbär entspricht genau der Meinung wie zum Thema Hund. Sie ist ohne jegliche Substanz, weil Sie sich einfach mit der Thematik Tier nicht vertraut sind und keine Ahnung haben.
Peter
am 22.04.2011 12:46:34 (93.219.190.xxx) Link Kommentar melden
Aber Ihre Meinung zum Thema Eisbär entspricht genau der Meinung wie zum Thema Hund. Sie ist ohne jegliche Substanz, weil Sie sich einfach mit der Thematik Tier nicht vertraut sind und keine Ahnung haben.


Für meine Begriffe vergreifen Sie sich im Ton, kommt123. Jeder Kommentator hat das Recht, seine eigene Meinung zu äußern. Nichts weiter hat Hartmut Holz getan.

Immerhin ist es seit längerer Zeit so geregelt, dass die abgegebenen Kommentare durch den Administrator und durch Argusauge geprüft werden, bevor sie dann letztendlich auch veröffentlicht werden.

Und wenn Sie glauben, jemanden kritisieren zu müssen, sollten Sie dies in einer angemessenen Art und Weise tun.


Es gibt da so ein Sprichwort: Jeder kehre vor seiner eigenen Tür!:

Hartmut Holz, entschuldigen Sie, aber Sie kommen mir im Moment vor wie ein kleines bockiges Kind, was auf sein Recht pocht und mit den Füßen aufstampft.
....
kommt123
am 22.04.2011 17:52:35 (85.179.236.xxx) Link Kommentar melden
Immerhin ist es seit längerer Zeit so geregelt, dass die abgegebenen Kommentare durch den Administrator und durch Argusauge geprüft werden, bevor sie dann letztendlich auch veröffentlicht werden.


Nihil novi sub sole. -
Nichts Neues unter der Sonne


Es gibt da so ein Sprichwort: Jeder kehre vor seiner eigenen Tür!:



Und wenn Sie glauben, jemanden kritisieren zu müssen, sollten Sie dies in einer angemessenen Art und Weise tun.


Sehe ich auch so, Peter Maier. Sie schaffen es bestimmt noch!

Macht ja nichts...Grin
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