Rund um OZ24

Suchen

Unterstütze OZ24

Sonstiges: Zu Hause

Berlin trauert um seinen Eisbären - Knut ist leider gestorben

Seine weiblichen Partner sollen Schuld sein

Des Berliners liebster Eisbär ist heute verstorben. Knut, so genannt von seinem Ziehvater Thomas Dörflein, der 2008 einem Herzinfarkt erlag.

Viele Zoo-Besucher haben die Tragödie "live" miterlebt. Knut war in seinem Gehege zusammengebrochen und muss sich wohl noch ins Wasser geschleppt haben, in welchem er dann leblos aufgefunden wurde.

Legende

Gerade einmal vier Jahre wurde dieses herzige Tier, welches von menschlicher Hand, nachdem es von seiner Mutter direkt nach der Geburt verstoßen wurde, aufgezogen wurde. Selbst das ließ an ein Wunder glauben.

Unendliche, nicht zählbare Fans hatte er, der süße Knuffelbär. Auch wenn er jetzt ein ausgewachsenes Exemplar gewesen war und Nachwuchs erzeugen sollte, mieden ihn sowohl seine Mutter als auch die diesbezüglichen weiblichen Kandidaten, die mit ihm das Gehege teilten.

Vermutungen

Laut Radio 88 liegt es nahe, dass das Tier von seinen tierischen Mitbewohnern arg angegriffen wurde.

Sollte Knut, wovon die Mehrheit der Beobachter ausgeht, bereits eine Herzkrankheit gehabt haben (weswegen ihn möglicher Weise die Mutter abgestoßen hatte), könnte sein Zusammenbruch damit zusammen hängen. Die Anatomie eines Tieres unterscheidet sich offenbar in Stresssituationen wenig von der eines Menschen, wenn man eben krankheitsbedingt vorbelastet ist.

In seiner berühmtesten Zeit, also in der Zeit, in welcher Knut zu einem Weltstar wurde, gab es auch böse Zungen, die heftig darum stritten, welchen Sinn es macht, ein verstoßenes Tier durch menschliche Hand aufzuziehen. Es gab sogar Morddrohungen gegen den Eisbären. Spekulationen gehen hier sicherlich fehl, auszuschließen ist ein Gedanke an Manipulation allerdings nicht. Trauer

Berlin trauert - und sicher nicht nur Berlin. Knut wird in den Herzen der Menschen, die ihn liebten, weiterleben.

YouTube Video

uploaded

Der Inhalt des vorstehenden Artikels gibt nicht die Meinung der Redaktion von Onlinezeitung24 wieder. Für den Inhalt ist allein der Autor des Beitrages verantwortlich!
Drucken Empfehlen
Schlüsselwörter: Eisbär | Knut | Berliner Zoo | Knut tot | Thomas Dörflein | Berlin trauert
Sie wollen selber einen Artikel schreiben. Kein Problem, einfach registrieren!

Kommentare

Peter
am 19.03.2011 22:20:14 (93.219.183.xxx) Link Kommentar melden
Soll keine Heraushebung des Artikels sein, habe gerade mit meinen Mitmenschen darüber diskutiert, und wir bedauern alle diesen Abschied. Ich male ein Herz für Knut hierher und hoffe, dass es der Admin stehen lässt.
Hartmut Holz
am 21.03.2011 15:44:59 (217.80.205.xxx) Link Kommentar melden
Knut ist wohl an gebrochenem Herzen gestorben. Er hat wohl seinen Stammpfleger Dörflein sehr vermisst.

Nun sind sie beide, im Himmel, wieder zusammen.
349
am 21.03.2011 16:09:12 (212.227.103.xxx) Link Kommentar melden
Die Haltung von wilden Tieren in Zoos sollte ohnehin überdacht werden. Und, ganz ehrlich, das ist doch hochgespielt; es gibt wirklich erheblich wichtigere und drängendere Probleme in nah und fern als ausgerechnet die Herzprobleme eines Eisbären, der geschickt als Kuscheltier vermarktet wurde.
Peter
am 21.03.2011 19:54:38 (93.219.177.xxx) Link Kommentar melden
Da gebe ich Ihnen uneingeschränkt Recht, Vater von Gandalf und Galahad. Ganz sicher gibt es wichtigere und drängendere Probleme ... . Nichtsdestotrotz dürfen auf einer Onlinzeitung, die sich dem Bürgerjournalismus verschrieben hat, auch weniger wichtige Themen angesprochen werden, meine ich.
Peter
am 21.03.2011 19:55:49 (93.219.177.xxx) Link Kommentar melden
Knut ist wohl an gebrochenem Herzen gestorben. Er hat wohl seinen Stammpfleger Dörflein sehr vermisst.


Das mit dem gebrochenen Herzen stimmt garantiert. Mal schauen, was die Mediziner ans Tageslicht bringen werden.
kommt123
am 22.03.2011 08:34:46 (92.224.148.xxx) Link Kommentar melden
Fakt ist, der Bär lebte nicht artgerecht. Eine Vergesellschaftung war nicht nötig, da Bären Einzelgänger sind.
Knut auszustopfen und in ein Museum zu stellen, die Idee empfinde ich mehr als geschmacklos. Der Zoo könnte ja in einen Rechtsstreit treten, den Eisbären für sich beanspruchen und ihn dann in sein Gehege stellen.
Damit rollt der Rubel doch wieder!

Aber an gebrochenem Herzen ist er nicht gestorben, hat der Zoo doch schon vor der Obduktion bekannt gegeben.

Das hat Knut bestimmt mal verlauten lassen: “Ich bin glücklich in einem engen Käfig, ich liebe Beton…”.

Sad
Hartmut Holz
am 22.03.2011 16:42:27 (217.80.200.xxx) Link Kommentar melden
Knut hat in keinem engen Käfig gelebt, sondern in einem Gehege mir sehr viel Auslauf.

Woran er nun wirklich gestorben, dieses wird sich zeigen. Warten wir doch die Obduktion ab.
IPG Independent Pressgroup
am 22.03.2011 18:13:08 (90.169.145.xxx) Link Kommentar melden
Der Berliner Eisbär Knut hat an einer schweren Hirnerkrankung gelitten. Ob diese auch zu seinem plötzlichen Tod geführt hat, muss noch weiter untersucht werden. Erste Sektionsergebnisse des Leibniz-Instituts zeigten "deutliche Veränderungen des Gehirns", die auch als Todesursache werden könnten, teilte der Zoologische Garten mit.

http://www.n24.de...op-News%29
Meiner Meinung nach ist die Haltung von Eisbären in Zoos generell kritisch zu sehen.
Dies ist auch in folgendem Artikel sehr deutlich zu erkennen (siehe Video):
http://independen...starb.html

Tierfreunde plädieren für die Aufzucht der Tiere in Gefangenschaft, um die Population der Eisbären zu erhalten, deren Lebensraum, das Ewige Eis, langsam dahinzuschmelzen droht.
Dies ist auch das Haltungsargument der Zoos. Knuts Aufzucht bescherte dem Berliner Tierpark als Nebenprodukt der Arterhaltung Millioneneinnahmen. Sein früher Tod wird daher wohl nicht nur aus Tierliebe bedauert, denn er war Publikumsmagnet bis zuletzt. Sein Tod sollte also nicht nur Anlaß zur Trauer, sondern auch Mahnung zur Vernunft sein. Tierschutz kann auch heißen, eine Tierart nicht in Gefangenschaft zu halten.

LG
IPG Independent Pressgroup
349
am 22.03.2011 18:34:29 (212.227.103.xxx) Link Kommentar melden
Nun ist von Hirnerkrankung die Rede. So geht es in der Natur, was hier aber gemacht wird, ist eine show.
kommt123
am 22.03.2011 19:27:02 (92.224.96.xxx) Link Kommentar melden
Hartmut Holz

Knut hat in keinem engen Käfig gelebt, sondern in einem Gehege mir sehr viel Auslauf.


Natürlich hatte er sehr viel Auslauf.
Eisbären legen in der freien Natur mitunter 100 Kilometer zurück - am Tag.

Wie oft muss er da wohl um die kleinen Felsbrocken rennen...

Des Weiteren hatte der Vater von Knut auch schon an einer Gehirnkrankheit gelitten.
Und natürlich gehören solche Bären auch in ein Zuchtprogramm, oder?

Der Zoo wird schon weiterhin Besucher verzeichnen können.

Die können sich dann das Becken ansehen, da wo er elendig verreckt ist! Shock
Seite 1 von 8: 1 2 ... 8

Einen Kommentar schreiben







Kommentare von Nichtmitgliedern der Seite Onlinezeitung24.de müssen durch einen Bestätigungslink per E-Mail freigeschaltet werden, für Mitglieder entfällt diese Bestätigung. Diese Maßnahme dient der Diskussionskultur und soll die Kommentarfunktion vor Spam schützen. Wir bitten um Ihr Verständis für diese Maßnahme.

Seitenaufbau: 0.10 Sekunden
39,919,811 eindeutige Besuche