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Japan: atomarer Supergau - deutsche Helfer vor Ort evakuiert

Deutsches Rettungsteam "Humedica" wird wieder ausgeflogen

++EIL++

Die Kaufbeuerer Hilfsorganisation Humedica, welche Ärzte und medizinisches Fachpersonal nach Tokyo entsandt hat, beorderte den Einsatztrupp unmittelbar wieder nach Deutschland zurück, da, wie ein Sprecher von Humedica berichtet, aufgrund der derzeitigen Entwicklung ein Einsatz nicht zu verantworten sei. Mittlerweile geht man von ca. 11.000 Todesopfern und einer unbekannten Anzahl von Vermissten aus. Angela Merkel hat die Überprüfung deutscher AKW angeordnet. Die Evakuierungszone beträgt nun 12 km um das Atomkraftwerk.

Fukushima-Daiichi: Nach dem verheerenden Erdbeben in Japan haben sich die elf Atomkraftwerke in Japan automatisch abgeschaltet. Durch Brände und den Tsunami wurde jedoch die Notstromversorgung unterbrochen, sodaß nunmehr die Kernschmelze droht. Die Notversorgung durch Batterien ist nicht mehr gewährleistet und Experten befürchten einen erneuten Super GAU wie nach Tschernobyl.

Der Reaktor wird mit Meerwasser gekühlt, die Stahlmantel des AKW soll derzeit noch intakt sein. Auswirkungen auf Europa werden bislang nicht befürchtet, Russland und China hingegen gelten als gefährdet. Angesichts des unvorstellbaren Ausmasses der Zerstörung ändern viele Atomkraft-Befürworter ihre Meinung. Auch in anderen Teilen des Pazifik richtet der Tsunami nach wie vor Zerstörungen an; Tragisch: Der Reaktor Fukushima sollte nach 40 Jahren Betrieb und immer wiederkehrenden Störfällen in diesem Monat abgeschaltet und ausser Betrieb genommen werden.

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Schlüsselwörter: fukushima | atomexplosion | GAU | SuperGAU | Kernschmelze Japan
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Kommentare

557
am 13.03.2011 11:38:39 (88.68.116.xxx) Link Kommentar melden
Ist es nicht bedenklich, wenn Helfer wie "Humedica" genau dann ihre Hilfe einstellen, wenn sie besonders nötig wäre?

Diese Nachricht gefällt mir dann doch schon besser:

[08:14] +++ THW-Rettungsteam will trotz Strahlung ausrücken +++

Ein Rettungsteam des Technischen Hilfswerks bereitet nach seiner Ankunft in Japan trotz radioaktiver Strahlung in einigen Regionen seinen Einsatz vor. "Wir fahren jetzt mit einem Bus und zwei Trucks vom Flughafen Narita los", sagte Teamleiter Uf Langemeier der Deutschen Presse-Agentur. Ziel sei der Ort Tome in der Präfektur Miyagi nördlich der Stadt Sendai.
Peter Maier
am 13.03.2011 22:16:41 (93.219.152.xxx) Link Kommentar melden
Humedica ist nicht vergleichbar mit dem technischen Hilfswerk, Kay Lorey. Diese Gruppe ist doch ganz anders aufgebaut. Das THW hat wesentlich bessere Möglichkeiten, seine Hilfe anzubieten.
Im Übrigen bewundere ich diese Menschen, die sich dafür hinstellen, sich den Gefahren, die diesen Einsatz mit sich bringen, für selbstverständlich hinnehmen.

Ich kann, wie wir hoffentlich alle, nur hoffen, dass es nicht zu dem GAU kommen wird wie damals in Hiroshima oder wie vor 25 Jahren "mit" Tschernobyl
GataLinda
am 14.03.2011 09:34:45 (90.168.237.xxx) Link Kommentar melden
Diese Nachricht gefällt mir dann doch schon besser:


Es geht nicht darum, welche Nachricht uns besser gefällt, sondern um Information zum Zeitpunkt des Entstehens des Artikels.
349
am 14.03.2011 13:28:01 (212.227.103.xxx) Link Kommentar melden
Natürlich dürfen einem bestimmte Nachrichten gefallen und andere nicht. Folglich geht es auch darum, ob sie einem gefallen. Das THW ist dort vor Ort, um Verschüttete zu suchen. Diese Nachricht ist gut, sie gefällt mir. "Humedica" dagegen wird seinem Namen nicht gerecht, dies Nachricht gefällt mir z.B. auch nicht. Denn Was soll diese "Hilfe", die keine ist?
Peter Maier
am 14.03.2011 14:03:18 (93.219.162.xxx) Link Kommentar melden
Die Antwort, Vater von Gandalf und Galahad, erhalten Sie in dem vom Autor eingestellten Video.
Hartmut Holz
am 14.03.2011 15:32:14 (217.80.204.xxx) Link Kommentar melden
Da hat Gata Linda völlig recht. Nachrichten sind Schall und Rauch. Was zählt ist, dass den Betroffenen, in Japan geholfen wird.

Und hoffentlich kommt es nicht, in dortigen Kernkraftwerken, zum Super Gau.
GataLinda
am 15.03.2011 13:04:19 (90.168.222.xxx) Link Kommentar melden
Die Atomkatastrophe in Japan hat eine neue Dimension erreicht. Bei einer erneuten Explosion im Kernkraftwerk Fukushima wurde am Dienstag nach Regierungsangaben erstmals eine innere Schutzhülle eines Reaktorblocks beschädigt.

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Vierte Explosion im Kernkraftwerk Fukushima 1

Explosion at nuclear plant
Foto: dpa/DPA Die Atom-Katastrophe in Japan: Im beschädigten Kernkraftwerk Fukushima 1 ist es wieder zu Explosionen gekommen.

Explosion at nuclear plant
Foto: dpa/DPA Dieses Mal war Reaktorblock 2 betroffen.

Foto: REUTERS Auch der letzte noch instand gebliebene Block, Reaktor 4, hat gebrannt.

Explosion at nuclear power plant
Foto: dpa/DPA Seitdem Reaktorblock 1 am Samstag bei dem schweren Erdbeben beschädigt wurde, sind auch die anderen der ...

Foto: AP/DAPD ... vier Reaktoren insgesamt instabil.

109943024
Foto: AFP Außerdem kochen bereits die sogenannten Abklinkbecken, in denen alte Brennstäbe aufbewahrt werden.

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Foto: AFP Dadurch baut sich noch mehr Druck in dem AKW auf.

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Foto: AFP Der Betreiber der Kernkraftwerke Tepco versuchte zwar noch, die Explosionen zu verhindern. Doch eine Kernschmelze scheint unaufhaltsam.

Foto: DigitalGlobe/REUTERS Denn auch der Versuch, die Brennstäbe mit Meerwasser zu kühlen, schlug fehl. In Reaktorblock 3 lagen sie zwischendurch komplett frei.

Foto: AP/DAPD Die japanischen Behörden haben inzwischen vor einer gefährlichen Strahlenbelastung rund um den Atomkomplex gewarnt.

Workers at the disaster response headquarters speak on telephones in Fukushima, northern Japan
Foto: REUTERS Auch nahe Tokio wurde eine erhöhte Radioaktivität gemessen.

Foto: AP/DAPD Winde hatten die giftige Wolke erst über das Meer und dann südlich in Richtung Tokio geweht.

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Foto: AFP Das Gesicht von Krisenmanager und Premierminister Naoto Kan spricht Bände. Er hatte zuvor die Bevölkerung dazu aufgerufen, sich ruhig zu verhalten.

Die AKW-Betreibergesellschaft Tepco sprach von einer „sehr schlimmen“ Lage. Die Strahlung in der Umgebung steige dramatisch.

Zudem hat der Wind gedreht und weht Richtung Süden, wo auch Tokio liegt . In der 35-Millionen-Metropole wurden erhöhte Strahlenwerte gemessen, wie die Agentur Kyodo meldete. Laut Informationen des Kernforschungszentrums Karlsruhe ist die Strahlung in Tokio sieben mal höher als normal.

Die japanische Börse reagierte panisch.

Warnung für Anwohner in 30-Kilometer-Umkreis
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Das Technische Hilfswerk (THW) brach seinen Einsatz in dem Katastrophengebiet des Erdbebens ab. Rund 100 Stunden nach dem Beben und dem Tsunami gebe es praktisch keine Chancen mehr, dass es in den Katastrophengebieten noch Überlebende gebe, sagte Teamleiter Ulf Langemeier im Einsatzlager in Tome.


Vater von Gandalf und Galahad: Das THW ist dort vor Ort, um Verschüttete zu suchen. Diese Nachricht ist gut, sie gefällt mir. "Humedica" dagegen wird seinem Namen nicht gerecht, dies Nachricht gefällt mir z.B. auch nicht. Denn Was soll diese "Hilfe", die keine ist?

Die radioaktive Strahlung im Umkreis des Unglücks-Kraftwerks erreichte gefährliche Werte. „Wir reden jetzt über eine Strahlendosis, die die menschliche Gesundheit gefährden kann“, sagte Regierungssprecher Yukio Edano.

Aber Kay Lorey meinte ja, das sei alles nur Panik und unsachliche Hysterie...
vielleicht will er ja dort einen netten Urlaub verbringen, in Fukushima soll es derzeit strahlendes Wetter geben...

Ein weitere Hiobsbotschaft: Zum Zeitpunkt der neuen Explosion herrschte nach Angaben von Meteorologen Wind aus Norden. Dies würde bedeuten, dass radioaktive Teilchen auch nach Süden in Richtung Tokio gelangen könnten.

Die Metropole liegt etwa 250 Kilometer von Fukushima entfernt. In Ibaraki – südlich von Fukushima – wurde Kyodo zufolge bereits erhöhte Strahlung gemessen.

http://www.welt.d...Tokio.html
557
am 15.03.2011 15:37:23 (88.68.96.xxx) Link Kommentar melden
Dieser Unfall war/ist weniger schlimm als Tschernobyl, sagen FACHLEUTE.

http://www.stern....63833.html

Die allgemeine Panikmache in Deutschland ist lächerlich. - Schlimm dagegen ist die Tatsache der vermutlich mehr als 10.000 vom Meer getöteten Menschen.
OZ24
am 15.03.2011 16:15:05 (93.222.8.xxx) Link Kommentar melden
Waren es nicht auch Fachleute die gesagt haben, dass die Atomkraft jederzeit beherrschbar sei? Genau das Gegenteil ist der Fall. Klar unter optimalen Umständen ist diese beherrschbar, jedoch zeigt gerade Japan das sich diese optimalen Umstände schnell ändern können und dann wird das Bein dick.
  • Geändert von OZ24 am 15.03.2011 16:15:39.
Hartmut Holz
am 15.03.2011 16:45:21 (217.80.203.xxx) Link Kommentar melden
Herr Lorey. Dies ist keine Panikmache. Denn die deutschen Berichten wahrheits-
gemäß über die Katastrofe in Japan.

Vielleicht passt Ihnen ja nicht, das kritisch über die ach so fortschrittliche und beherrschbare Atomkraft berichtet. wird. Dieses sogenannte saubere Energie ist das Teufelszeug pur und die deutschen Kernkraftwerke gehören sofort abgeschaltet, denn sie stellen eine schwere Gefahr, für die deutsche Bevölkerung dar.

Und die Zahl der Toten, in Japan, wird sich natürlich noch erhöhen. Alle Personen, die zur Arbeit am Atomkraftwerk eingesetzt waren und noch sind, die sind dem Tode geweiht. Denn ach so gute Kernkraft hat eine nachhaltige tödliche Wirkung.

Dieses sieht und merkt man ja auch bei Tschernobyl und das auch nach 25 Jahren noch.
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