Navigation
Login
Noch kein Mitglied?
Registriere dich jetzt.
Passwort vergessen?
Jetzt ein neues Passwort zuschicken lassen.
OZ24 Archiv
Neueste Artikel
· Das Gerangele um den...
· Hertha BSC und die 1...
· BER - Vorfreude, sch...
· Tomaten 2012
Letzte Kommentare
· Na bitte, die Politi...
· Potzusteller hat vol...
· Umrisse einer neuen ...
· Edeltraud Zeiger, 01...
· Mal in den §415 (Ink...
· Es gibt ja verschied...
· Happy birthday, Adel...
· "private Gelder vers...
· Ja, Alex Mais, ich h...
Artikel der Woche
Artikel des Monats
Aktivste Autoren
Rund um OZ24
· Lizenz
· Pressecodex
· Kommentarregeln
· Forenregeln
· Teilnahmebestimmungen
· Datenschutz
· FAQ (Häufige Fragen)
Unterstütze OZ24
Suchen
Sonstiges: VerschiedenesNach Kindesmissbrauch: Sollte kleines Mädchen vor der Kamera sterben?
Hoffentlich ein gerechtes Urteil...
11jähriges Mädchen missbraucht
Mehr als 20 Minuten benötigte die anklagende Staatsanwältin Natascha Kottisch-Borchmann um die Anklagevorwürfe zu verlesen. So soll der Beamte ein 11jähriges Mädchen missbraucht haben nachdem er gefilmt hatte wie sich dessen Stiefvater an ihr vergangen hatte. 300 Euro soll er dafür bezahlt haben. Der 59jährige Stiefvater des Missbrauchopfers aus Rastatt sollte eigentlich mit auf der Anklagebank sitzen – wegen hundertfachen Kindesmissbrauchs. Doch der hatte am Vortag in der Justizvollzugsanstalt Offenburg einen Selbstmordversuch gemacht und ist nach einer Notoperation vorläufig nicht verhandlungsfähig. Das missbrauchte Kind, das aus Indonesien stammt, hatte seine Frau mit in die Ehe gebracht.
Kennen gelernt hätten sich beide, so der Angeklagte, übers Internet. Hier habe er auch noch einen dritten Gleichgesinnten gefunden, mit dem er in Thailand ein Kinderporno-Video in Auftrag gab. Vor Gericht wurde eine entsprechende Auftragsmail verlesen, in der offenbar wörtlich steht: „Ich hätte gern ein Girl, neun bis zwölf…“ Weiter heißt es, dass das Mädchen entführt und verschleppt werden solle um dann betäubt und gefesselt zu werden. Zudem: Auch „ein paar Erdrosselungsszenen“ dürften dabei nicht fehlen.
Abgespeckte Version aus Thailand
600 Euro sollte das gewünschte Machwerk kosten, was dem Angeklagten aber zuviel war. So wird dann „nur“ eine abgespeckte Version aus Thailand geliefert. Auch eine umfangreiche Sammlung einschlägiger Bilder habe man auf dem Computer des Angeklagten gefunden, hieß es. Diese soll er selber auch via Internet verbreitet haben.
Nach Verlesung der Anklageschrift wurde die Öffentlichkeit ausgeschlossen. Hinter verschlossenen Türen machte der Angeklagte dann ein umfassendes Geständnis und ersparte somit dem 11jährigen Missbrauchsopfer aus Rastatt die Aussage vor Gericht. Das Mädchen ist traumatisiert und in psychologischer Behandlung. Zu dem vermeintlichen Snuff-Filmauftrag in Thailand hieß es, die Erdrosselung des Mädchens solle nur vorgetäuscht werden.
Späte Reue
Der Anwalt des Angeklagten sagte nachher der Presse, dass sein Mandant Reue gezeigt und sich entschuldigt habe. Zudem hätte er seine pädophile Neigung seit seiner Pubertät entwickelt und benötige selber Hilfe. Das klingt wie Hohn angesichts der Schwere der Vorwürfe und der zerstörten Leben der kleinen missbrauchten, gequälten und gefolterten Kinder, denn niemand weiß wirklich, ob diese Aussagen nicht nur Verhandlungstaktik sind. Das Urteil kann trotzdem lebenslang mit anschließender Sicherungsverwahrung lauten, denn Reue ist kein Garant dafür, daß ein Täter nicht doch wieder rückfällig wird.
- Hoffentlich ein gerechtes Urteil...: Michael Grabscheit, Pixelio.de. (Freigabe gem. Pixelio-Nutzungsbedingungen)
Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann nehmen Sie sich bitte die Zeit den Artikel auf einem oder mehreren der oben angegebenen Bookmarkportalen zu speichern, oder teilen Sie uns Ihre Meinung in einem Kommentar mit.
Schreiben Sie selber gern, dann melden Sie sich doch an und werden Autor bei Onlinezeitung24.de.
Kommentare
Wegsperren kostet vielzuviel Geld!! Bei den ganzen Skandalen die in den letzten Jahren ans Licht gekommen sind ist wegsperren keine Alternative ... sind ja eh alle "psychisch gestört" usw, es scheint ja nicht abzuschrecken. Erschiessen ... allesammt ... geht nix bei verloren. Ausser die Kugel leider.




Kommentar teilweise entfernt