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Sonstiges: Gesundheit

Pflanzliche Produkte wie Tofu und Soja - eine gute Alternative zu Fleisch

Warum Fleisch und Fisch gar nicht so gesund sind, wie verbreitet wird

Gemüse und Obst, nicht nur zur Zierde
Gemüse und Obst, nicht nur zur Zierde
Es gibt viele unterschiedliche Gründe, um mit dem Fleischessen aufzuhören. Viele lassen es aus Liebe zum Tier, sehr viele aber auch aus gesundheitlichen Gründen. Andere wiederum finden die Vorstellung, tote Tiere zu essen, einfach widerlich.

Der Mensch - Besatzungsmacht und Zerstörer

Wir ermorden die tierischen Geschöpfe der Erde und pferchen sie ein in kleine Käfige, wir verknechten und entrechten sie, wir lassen ihnen bei allem keinerlei Würde. Bei alledem schadet der Mensch seiner Gesundheit sogar noch selbst. Wie schädlich und überflüssig das Fleischessen ist wird leider viel zu selten bedacht.

Natürlich gibt es auch Menschen, die zu Recht sagen, Fleisch macht satt, es gibt hungernde Völker, diese brauchen Nahrungsmuttel etc. Hier aber ist die Rede von der dritten Welt, wo man nimmt, was man kriegen kann, ohne erst darüber nachzudenken, ob es ethisch korrekt ist. Aber im Falle der Wohlstandsgesellschaft wird eben nicht aus Hunger getötet und gegessen, sondern das Essen verkommt zum Luxusartikel, mit immer exotischeren Gerichten wie Haifischsteaks und Krokodilfleisch, um nur zwei Abarten des menschlichen Genusses zu nennen. Auf Kuba isst man Krokodil, weil es eben sonst nichts gibt, in Europa isst man es trotz Salmonellennachweis als Delikatesse. Niemand soll der Genuss von Fleisch verwehrt sein, aber dieser Artikel soll anregen, sich bewusster zu ernähren und Tips zu geben, um evt. seinen Speiseplan auch mit wohlschmeckenden vegetarischen Lebensmitteln zu ergänzen.

Die "Stuttgarter Zeitung" schreibt: In der Nationalen Verzehrsstudie II, einer bundesweiten Erhebung der Essgewohnheiten, gaben 1,6 Prozent der fast 20.000 Befragten an, Vegetarier zu sein. Andere Untersuchungen kommen zu noch höheren Ergebnissen.

Auch Tiere wollen leben

Wie Menschen, haben Tiere das Recht auf Leben und Glück, auf Unversehrtheit und Würde, auf Freiheit und Entfaltung. Aber nicht nur Tiere mit schönen Augen oder weichem Fell, welche für uns allgemein als "niedlich" und "knuddelig" gelten, auch Krusten- und Schuppentiere, wie Hummer, Fische oder Haie, haben ein uneingeschränktes Lebens-Recht. Diese Tiere werden oft am schlimmsten verfolgt und auf unvorstellbar grausame Art und Weise umgebracht, bis hin zur Ausrottung der Arten.

Fische zum Beispiel haben bei uns Menschen keinen sehr hohen Stellenwert. Vielleicht, weil sie uns so fremd erscheinen oder weil sie in einem anderen Element leben, dem Wasser. Sie werden behandelt, als ob sie keine Schmerzen fühlen würden. Fische können keine Mimik zeigen, sie schreien nicht, wenn man sie tötet. Ihr Leid ist stillschweigend.

Dabei gibt es sogar wissenschaftliche Studien, dass der Aber auch an das Schicksal der Pferde, Strauße,Schafe und Kühe denken nur wenige. Zu viele Tiere leiden für den - exzessiven - Fleischgenuß.

Von Rinderwahnsinn, Salmonellen und Vogelgrippe soll hier nicht die Rede sein. Genausowenig von Hormonen zur Wachstumsförderung oder Beruhigungsmitteln, die dem Tier vor der Schlachtung verabreicht werden, damit es noch lebt, wenn es für den Fleischkonsum ausbluten muß. Es geht hier einmal nur um die natürliche Beschaffenheit von tierischem Fleisch.

Werbung ist nur Verkaufsabsicht, nicht Information

Gegen alle wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Schädlichkeit von Fleisch kämpft die Fleischindustrie mit allen Mitteln, um das angeschlagene Image ihrer Produkte zu verbessern. Ihre Kernaussage: Fleisch ist gesund, macht jung, aktiv, sexy. Dagegen aber spricht, dass die Bevölkerungsschichten mit dem größten Fleischkonsum die meisten Probleme mit Herz-Kreislauferkrankungen, Arterienverkalkung, Diabetes und Gicht haben. Auch Krankheiten wie Alzheimer und Krebs werden mit exzessivem Fleischessen in Verbindung gebracht.

Je niveauloser und primitiver die Reklame, desto mehr spricht sie das Gros der Fleischkonsumenten an. Abgeschnittene Baby-Schweinsköpfe,angerichtet vom Sternekoch als Spanferkelchen , erinnern den Vegetarier einzig und allein an die Unsitte der Schrumpfköpfe, http://www.shortn...797685.pngdie man aus den Schädeln menschlicher Opfer machte, um an deren Kraft zu gelangen.

Die Forschungsergebnisse der letzten Jahre können belegen, daß vegetarische Ernährung mit Pflanzenkost, Milch und Eiern für die Gesundheit deutlich besser ist, als eine Mischkost, die auch Fleisch und Fisch beinhaltet.

Doch warum ist Fleisch, speziell fettes wie Schwein, ungesund?

Fleisch enthält viele Proteine, die unser Körper benötigt, doch enthält das meiste Fleisch, das man auf dem Markt erwerben kann, viele Schadstoffe.

Schweinezüchter füttern ihre Tiere mit Antibiotika angereichertem Futter, damit diese nicht krank werden und Tierarztkosten verursachen oder zur schnellen Mast, ebenso wie Zuckerersatzstoffe, um beim Schwein Hunger zu produzieren und die Mast zu beschleunigen. Ein krankes Schwein könnte immerhin den gesamten Bestand gefährden. Allerdings baut der Körper das Antibiotikum nicht so schnell ab, dass es sich nach der Schlachtung nicht mehr im Körper des Tieres befindet. Folglich nehmen wir mit jeder Scheibe Schinken, jedem Schweineschnitzel und jedem Telle Schweinerippchen unwissend Antibiotika in unserem Körper auf.

Antibiotika sind dann schädlich für den Körper,wenn es Bakterien, die es nicht abtötet, gegen einen Wirkstoff immun macht, und so kann eine tödlich verlaufen, da sich resistente Keime bilden, für die es kein Medikament mehr gibt.

Wer zu viel Fleisch isst, der isst auch mehr Eiweiß, als er überhaupt braucht. Zu viel Eiweiß begünstigt die Entstehung von Nierensteinen und Osteoporose. Desweiteren ist Fleisch sehr purinhaltig, das begünstigt die Entstehung von Gicht. Fleisch beinhaltet auch viele ungesättigte Fettsäuren, die eine Mehrbelastung für die Gefäße bedeuten und dadurch die Ursache für Arteriosklerose sein kann. Außerdem ist Übergewicht oft eine Folge von zu viel fettem Fleisch wie z.B. vom Schwein.

Alle Schadstoffe, die durch midnerwertiges oder belastetes Futter (siehe Dioxinskandal) aufgenommen haben, isst zuguterletzt auch der Mensch beim Verzehr des toten Tieres.

Tiere sind Lebewesen wie der Mensch

Auch wenn sie minderintelligent sind, wenn sie sich von uns abrichten und alles gefallen lassen, selbst dann, wenn sie sich nicht gegen unsere Zerstörungswut wehren: Tiere sind und bleiben Lebewesen und Mitbewohner unseres Planeten. Wie wir, haben sie einen natürlichen Überlebensinstinkt. Die meisten Menschen in Europa sehen es als Skandal, dass in Asien, insbesondere Thailand, Hunde und Katzen gegessen werden. Die Inder sehen es als inakzeptabel, das man in Europa und Amerika, so wie fast jedem anderen Land auf unserem Planeten, Kühe isst. Wo liegt der moralische Unterschied zwischen der Tötung Hund und Kuh? Und wer legt diesen fest?

Die Erklärung ist ganz einfach: Ein Hund ist niedlich, kuschelig, meistens pelzig und weiß, wie er uns um die Pfote wickeln kann, alleine mit seinem Blick, er gilt als Freund des Menschen, als fühlendes Wesen. Eine Kuh hingegen wurde zur Nutzung gezüchtet und mit Blick auf ihren Tod für ein Leben bis zum Augenblick der Schlachtung produziert, sie steht auf der Weide, frisst ihr Grass und interessiert sich nicht weiter dafür, wenn wir mit einem Teller Nudeln vor ihr stehen.

Dadurch, dass niemand mehr gezwungen ist, der Kuh selbst das Fell über die Ohren zu ziehen, macht es uns nichts aus, dass wir vom Metzger die ordentlich zerteilten Fleischstücke aus der Theke mitleidslos kaufen und verzehren.

Woher nehmen wir uns also das Recht, einen Hund im Haus zu halten, ihn zu pflegen und zu hegen, ihn zu lieben und ihn zu bemuttern, während wir der Kuh gerade geborenes Kalb nehmen, dieses mit Milchaustauscher füttern, um sie ihr als Milchzapfsäule zu verwenden?

Wie ein Hund, hat auch eine Kuh, ein Schwein oder ein Huhn Gefühle. Wie ein Hund können diese Tiere Angst empfinden und sich freuen. Wie ein Hund, brauchen sie die Nähe anderer, auch wenn es Artgenossen sind, ein Huhn lebt genauso wie ein Kaninchen lieber in der Gruppe als alleine in einem Käfig um dort Tag für Tag Eier zu legen bis es stirbt.

Vielleicht sollten wir uns diese Aspekte mal durch den Kopf gehen lassen, von Kuhmilch auf Sojamilch umsteigen, von Fleisch auf Tofu und die Kuh auf der Weide nicht als Nutztier, sondern als fühlendes Wesen sehen.

Wir sollten uns immer vor Augen halten, dass das Schnitzel in der Pfanne, genauso mal ein Lebewesen war, wie es der Hund auf unserem Teppich ist, und dass der Hummer im Restaurant, genauso Schmerzen empfindet, wenn er getötet und gekocht wird wie die Affen, die in Asien verzehrt werden. Denn Einsicht ist der erste Schritt zu einer besseren Ernährung und zur Achtung vor dem Leben.

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Schlüsselwörter: Vegetarier | Fleisch konsum | Fleisch essen | Fleisch ungesund | Gemüse und Obst | Schweinefleisch | Tofu | Soja
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Kommentare

300
am 23.02.2011 08:58:34 (178.33.255.xxx) Link Kommentar melden
Sojamilch mag ich nicht, also trinke ich weiter Milch. Außerdem ist Fleisch nicht an sich ungesund, sondern nur dann, wenn die Gewinnmaximierer an allen Schrauben drehen. Wenig Fleisch, aber dafür gutes, kann jeder selber steuern.
Nibler
am 23.02.2011 10:07:41 (213.71.131.xxx) Link Kommentar melden
Der Artikel ist sehr schön zu lesen, nur finde ich die Überschrift unpassend/verwirrend... ich hatte anfangs ehr mit einem Bericht gerechnet was an Soja und Tofu gut ist bzw was es ausmacht.

Zum Thema..

Ich bin ähnlicher Meinung wie du .. du sagst die Tiere haben genauso Rechte ... ich sage der Mensch ist auch nur ein Tier. Der Unterschied liegt darin das "Rechte" eine vom Menschen konzipierte Art ist, sich Freiheiten anzueignen bzw. zu rechtfertigen.
Geh mal ein paar tausend Jahre zurück und sag da zu nem Wildtier ... aber ich habe das RECHT hier mein Zelt aufzuschlagen....
Was jetzt nicht grundsätzlich heissen soll ... der Stärkere gewinnt. Den wenn ich sage .. der Mensch ist auch nur ein Tier dann meine ich damit, dass viele Menschen fälschlicherweise denken sie seien etwas besseres. Dies implementiert nämlich die Ansicht das Tiere weniger Wert sind, womit man sie auch so "misshandeln" kann.
Der Artikel ist auch sehr drastisch geschrieben ... also ich gebe dir vollkommen Recht wenn es um Abschaffung der Massentierhaltung und Hühnerfarmen geht. Und eventuell ist auch aussergewöhnlich hoher Fleischkonsum schädlich, aber ganz ohne Fleisch ist auch nicht gut .. den der Mensch ist ein Allesfresser und dazu gehört auch Fleisch und Fisch.
Ein großes Problem ist auch die Finanzierung bzw. die Logistik wenn es Massenschlachtungen usw nichtmehr geben würde.
Es klingt sehr schön ... nurnoch freilaufende Hühner, zufriedene Kühe, nurnoch Milch wenn die Kuh welche hergibt usw. Aber dann hat man auchnichtmehr diese Auswahl bzw Bequemlichkeit. Dann muss man auch das 3 oder vierfache bezahlen. Aber gut es ging ja mehr darum das Fleisch ganz abzusetzen Wink
Nur ... wer sagt eigentlich das Pflanzen nicht vielleicht auch das "Recht" haben so zu Leben wie es die Natur vorsieht Wink
Wie bei allem ist bei der Ernährung meiner Meinung nach der gute Mittelweg das Ziel.
Ich mag ein schönes Stück Fleisch Wink
266
am 23.02.2011 10:24:16 (204.93.160.xxx) Link Kommentar melden
Es gibt viele unterschiedliche Gründe, um mit dem Fleischessen aufzuhören

Es gibt auch sehr viele gute Gründe, um mit dem Fleischessen nicht aufzuhören: es schmeckt und ist gesund.

Jedes Nahrungsmittel kann man so oder so produzieren. Auch Soja und Tofu können giftverseucht sein und krank machen. Also einfach die gleichen Maßstäbe anlegen!
Toshite Taberu Hitodesu
am 23.02.2011 16:51:11 (83.49.185.xxx) Link Kommentar melden
@I. Mayer
Ich habe nie behauptet, das man kein Fleisch essen darf.
Also muss man nicht gleich latent agressiv werden, jeder vertritt seine eigene Meinung, wenn jemand gerne Fleisch isst, dann ist das genauso wenig verwerflich, wie wenn jemand eben kein Fleisch ist.
Und der Grund: "Es schmeckt" ist ja mal kein wirkliches Argument. Mit der gleichen Begründung könnte man mir Menschenfleisch anbieten, ob es nun schmecken würde oder nicht, würde ich es ablehnen, wobei ich verstehe, wenn eine Gruppe von Bergsteigern in der Not einen Kameraden verspeist, der als erster verstorben ist. DAS ist der Unterschied in unserer moralischen Auffassung zum Thema Ethikl beim Fleischkonsum.

Ausserdem haben Sie nur zwei Gründe aufgezählt, wovon einer sowieso im Winde verweht... Wie bereits gesagt, ist Fleisch eben gar nicht so gesund, wie viele Menschen gerne glauben möchten (und sich auch nicht vom Gegenteil überzeugen lassen wollen...) aber es ist jedermanns sein eigenes Ding, ob er es nun isst, oder eben nicht.
Genauso wie es das Recht der Juden und Muslime ist, die Tiere mit einem Schnitt in die Kehle zu töten (was ich menschlicher und besser finde, als die Tiere mit einer Maschine am laufenden Bande zu schlachten, in diesen Kreisen sind die Tiere wenigstens noch etwas Wert und man denkt daran, dass man gerade ein Leben beendet hat, um etwas zu essen zu haben. Solange das der Fall ist, respektiere ich diese Menschen und ihre Entscheidung, Fleisch zu essen.)
Das Ausrufezeichen am Ende des Satzes hätten Sie sich übrigens sparen können, Herr... I. Mayer...

@Master of Desaster
nichts spricht konkret dagegen, Fleisch zu essen. Aber dann soll man sich einfach im klaren darüber sein, dass das, was auf dem Teller liegt, eben ein Tier ist, welches genauso Schmerz empfinden kann, wie wir Menschen es tun.
Wenn man immer daran denkt, das man durch den Kauf des Fleisches und dessen Konsum ein Tier und somit ein fühlendes Lebewesen isst und tötet, dann finde ich, wäre schon viel verbessert. Mir geht es um den allzu ignoranten Umgang mit der Ware Tier, die auf den Tellern der Nationen endet, wenn jeder derer, de gerne Fleisch essen, das Schweinchen aufziehen, ´mästen und schliesslich selbst töten müsste, dann gäbe es mehr Vegetarier und weniger Tierelend.
Mal hin und wieder ein Stückchen Fleisch sei jedem gegönnt, der es gerne möchte. Aber wie gesagt, nicht als Massenware, als Brotbelag, Aufstrich, Frühstück mit Bacon, mittags dann Schnitzel und abends ein Gulsch. Und nur weil man gerne Fisch isst, muss man ja nicht einen Hai töten und essen, nur der Flossen wegen.

Genauso wenig muss man Lamm oder Kalb essen, weil dieses angeblich "zarter" ist, ein ausgewachsenes Schaf oder Rind hat wenigstens das Endgewicht erreicht, man vernichtet nicht mit dem Tode des Tieres auch gleichzeitig x-Kilo Fleischzuwachs. Der neueste Coup sind ungeborene Lämmchen, die hochtragende Schafsmutter wird geschlachtet und das Lämmchen endet als Karakulpelz um die Schultern alter Trampel, die meinen, Pelz mache ihre Visage schöner...die Mutter hat normalerweise 3-4 Lämmchen, die man sie zur Welt bringen lässt, um die neugeborenen Lämmer dann als Milchlamm in den Ofen zu schieben. Guten *würg* Appetit.

@Niebler
So in der Art, meine ich das.

Das Recht auf Leben, das ist etwas, was mit universeller Energie zu tun hat. Man muss sich bewusst sein, was man tut, was man isst, man wandelt es in Energie um, die man selbst nutzt. Das ist nicht verwerflich, nur man muss es so tun, mit dem geringsten möglichen Schaden. Und nicht rücksichtslos und gefühllos.
Wenn wir Menschen, sie also essen (Tier oder Pflanze) dann sollten wir immer daran denken, das wir nun einem Leben, gleich ob Leben in unseren Masstäben, oder das einer Pflanze, beendet haben, um selbst Leben zu können. Dafür sollte man dankbar sein, dieses Leben achten.

Wenn wir das immer berücksichtigen würden, dann wäre das gar nicht schlimm.

Ich persönlich mag kein Fleich essen, ich esse aber hin und wieder Fisch.
Allerdings bevorzuge ich Reis und Gemüse, es schmeckt mir nunmal besser. Ich verurteile aber NIEMANDEN der Fleisch isst. Meine Geschwister und Eltern essen Fleisch. Das ist ihr gutes Recht. Aber sie schlagen es sich nicht rein, als wäre all dies nichts weiter wert und völlig selbstverständlich, denn das ist der ausschlaggebende Punkt: Es ist nicht selbstverständlich Fleisch und Fisch zu essen.
300
am 23.02.2011 18:35:26 (178.33.255.xxx) Link Kommentar melden
@nibler, da hast Du natürlich recht: auch Pflanzen sind Lebewesen. Deshalb ist diese Diskussion auch irgendwie ein bisschen schief. Hat auch mit Ethik nix zu tun, höchstens mit Tränendrüsen. Auch der Vergleich zwischen Kuh/Schwein und Haustier Hund ist etwas "gewollt", mich überzeugt das nicht.

Menschen dürfen Tiere und Pflanzen töten, weil sie es können und weil diese Nahrung sind. Tiere und Pflanzen machen das umgekehrt auch bei Menschen. Deshalb braucht man doch nicht gleich zu heulen.

Die Natur ist nicht "an sich" gut, siehe Giftschlangen, Tiger, Tsunami, Hurricans und Vulkane.
kommt123
am 23.02.2011 20:14:03 (85.179.233.xxx) Link Kommentar melden
Fleisch liefert dem Körper auch lebenswichtige Vitamine und Mineralstoffe, die braucht der Körper.

Ich kaufe seit Jahren mein Fleisch von einer Domäne die die Tiere artgerecht hält und die werden auch vor Ort geschlachtet.

Keine langen Transportwege.
Der Hof bietet auch ab und an mal Führungen an.

Wozu also auf Fleisch verzichten, ich esse gerne Fleisch!
349
am 24.02.2011 07:50:06 (212.227.103.xxx) Link Kommentar melden
Wir ermorden die tierischen Geschöpfe der Erde und pferchen sie ein in kleine Käfige, wir verknechten und entrechten sie, wir lassen ihnen bei allem keinerlei Würde. Bei alledem schadet der Mensch seiner Gesundheit sogar noch selbst. Wie schädlich und überflüssig das Fleischessen ist wird leider viel zu selten bedacht.
Sorry, für mich liest sich ein solcher Satz nicht so, als ob der Autor jedem Menschen die Entscheidung, was er essen möchte, in einer toleranten Weise überlassen möchte.

Im Artikel sellbst wird doch deutlich und recht polemisch gegen den Fleischkonsum Stellung bezogen, was ja auch als Meinung zulässig ist. Der missionarische Eifer vermag mich jedoch nicht dazu zu bewegen, mein bereits überlegtes Verhalten bei der Ernährung zu ändern. Und Lamm sowie Kalb gehören nun einmal dazu.
266
am 24.02.2011 08:59:08 (204.93.160.xxx) Link Kommentar melden
Der Artikel ist auch sehr drastisch geschrieben ... also ich gebe dir vollkommen Recht wenn es um Abschaffung der Massentierhaltung und Hühnerfarmen geht.
Allein die Begriffe wie "Massentierhaltung" entspringen imho einem Romantizismus. - Wo fangen Massen an? Was spricht dagegen, wenn ein Betrieb 10.000 Hühner oder Puten hält? Auch das kann man artgerecht tun, die Zahl allein macht es doch nicht.

Auch der Begriff "Hühnerfarm" hat für mich nichts schreckliches. Eine Farm ist ein Bauernhof. Doch die Zeiten, in denen eine Bauernfamilie von zehn Milchkühen, zwanzig Schafen oder 50 Hühnern leben konnte, sind vorbei. Und daß sie vorbei sind, halte ich nicht einmal für schlecht.

Fisch und Fleisch sind Nahrungsmittel, und wie bei allen Nahrungsmitteln tut man gut daran, auf Qualität zu achten. Dafür braucht es keine Gefühlsduseleien, sondern einen nüchternen Verstand. Man sollte das auch nicht mit religiösen Themen vermischen, ich glaube z.B. nicht an eine "universelle Energie", aber jeder wie er möchte.

Auch Pflanzen wollen leben, dennoch werden sie ebenfalls getötet. Wie gesagt, einfach die gleichen Maßstäbe anlegen!
300
am 24.02.2011 14:18:15 (178.33.255.xxx) Link Kommentar melden
@Master of Desaster
nichts spricht konkret dagegen, Fleisch zu essen.
Wink Na siehst Du, dann sind wir doch einer Meinung. Ich verstehe dann nur nicht, warum Du dann so heftig gegen den Fleischkonsum polemisierst.


Mir geht es um den allzu ignoranten Umgang mit der Ware Tier, die auf den Tellern der Nationen endet, wenn jeder derer, de gerne Fleisch essen, das Schweinchen aufziehen, ´mästen und schliesslich selbst töten müsste, dann gäbe es mehr Vegetarier und weniger Tierelend.
Echt, da muss ich jetzt I. Mayer zitieren, das kommt mir ziemlich romantisch vor. Mir ist klar, dass ich ein totes Tier verzehre, wenn ich Fleisch esse. Na und? Deswegen muss ich doch nicht alles selber machen? Ich kaufe auch viele andere Sachen, ohne alles als Selbstversorger selber herzustellen. Stricken und nähen kann ich z.b. gar nicht. Melken und Käse machen auch nicht. Du siehst, ich muss mir vieles kaufen. Meine ganze Nahrung nämlich, also auch Fleisch.
557
am 24.02.2011 15:12:40 (69.22.179.xxx) Link Kommentar melden
Wie schädlich und überflüssig das Fleischessen ist wird leider viel zu selten bedacht.
Das sind zwei oft aufgestellte Behauptungen, die leider auch in diesem Artikel nicht belegt werden.

Überflüssig ist vieles in der Ernährung, man braucht auch keine Süßigkeiten oder keinen Käse zu essen. Honig? Ist eine Entrechtung der Bienen. Möhren? Aber dann nehmen wir ja den Pferden, Kaninchen und Würmern ihr Essen weg! Warum sollte Fleisch überflüssig sein? Der Mensch ist ein Mischkost-"Fresser", wie man an seinem Gebiß sehen kann.

Schädlich sind immer all die Lebensmittel, die so produziert werden, wie die meisten "Verbraucher" es wollen: billig wie Brot - und rund ums Jahr verfügbar, wie Erdbeeren zu Weihnachten.

Also, gegen Fleisch an sich spricht erst einmal gar nichts, meine ich jedenfalls als jemand, der nur selten Fleisch und nie Wurst verzehrt. Dies übrigens nicht aus "ethischen" Gründen, sondern weil ich es nicht mag. Es ist mir nicht wichtig. Die Tiere sind mir dabei so wichtig wie die Erdnüsse, die zu Flips verarbeitet werden, oder wie Puffreis: gar nicht. Auch diese Sachen esse ich nicht, übrigens ohne jede ethische oder irrationale Begründung.
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