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Politik: Deutschland

Das Bundesbaby im Paralleluniversum

Familienministerin schwanger - Herausforderung der anderen Art

Eine Familienministerin ohne Familie geht gar nicht. Daher war nun der logische Karrieresprung der Kristina Schröder der Genaustausch mit dem eiligst geehelichten

Germanys next Herausforderung
Germanys next Herausforderung
Lebensgefährten (...wer war das gleich nochmal...?)

Ach ja, Innenstaatssekretär Ole-olé-olé Schröder. Auch eine Möglichkeit, sich irgendwie zu profilieren, wenngleich man ansonsten von Schröders bisherigen Leistungen kaum Notiz genommen hat.

Merkel liebt die Ablenkung vom Dioxinthema

Indes Frau Angie Merkel ist entzückt von der Vermehrung ihrer jüngsten Ministerin, und suggeriert fleissig den Medien, wie hilfreich die eigene Familienerfahrung doch der Ministerin beim Regieren sein wird.

Dass sich Tausende von geeigneteren, weil familienerprobten Alternativen geboten hätten, wird tunlichst unterschlagen, und so gerät Deutschlands Familienpolitik einmal mehr zur Experimentalpolitik am lebenden Objekt. Nach dieser Logik der "eigenen Erfahrung" müsste zumindest der Justizminister schon einmal gesiebte Luft geatmet haben, der Gesundheitsminister müsste mindestens krank sein und der Verteidigungsminister müsste ein staatsfeinderprobter Killer á la Rambo sein...

Bereits die Multi-Mutti der Nation, Frau von der Leyen, hat ja bewiesen, dass Mutterschaft im Paralleluniversum nicht zwangsläufig zu familienfreundlicher Politik gereichen muss.

Schröders hinkender Vergleich

“Wir werden dann vor den gleichen Herausforderungen stehen wie viele andere Paare in Deutschland, bei denen beide beruflich sehr gefordert sind.” Kristina Schröder

Wenigstens hat sie Sinn für Humor, die gute Frau Schröder. Die gleichen Herausforderungen? Wovon redet sie? Hat sie gar schon eine Schwangerschaftspsychose, so ein klein wenig Wahnvorstellungen?

Bundesbaby gar nicht lustig
Bundesbaby gar nicht lustig
Wahrscheinlich schnattert sie über Leute wie Andrea Nahles und unseren Familien-Wulff, der sich auch medienwirksam vermehrt hat und die Herausforderung seines harten Daseins mit Hilfe des Steuerzahlers wunderbar in den Griff bekam...

á propos Vergleich - ja, womit denn:

Die Schröders haben ein geschätztes Einkommen von 25.000 Euro monatlich, dazu steht der Bundestagskindergarten 24/7 zur Verfügung, bei dem 1:3 als Pädagogenschlüssel angesetzt ist, nicht wie im Schullerthaler Flohzirkus 1 Erzieherin auf 20 Blagen. Natürlich sind dazu ausgewählte Erzieherinnen aus Bonn eingeflogen worden, man gönnt sich ja sonst nix.

Und mit den Baukosten von 5 Millionen Euro für die KiTa kann das Schrödersche DNA-Duplikat sicherlich standesgemäss aufwachsen. Vielleicht erst noch ein wenig renovieren, für ein, zwei Millionen?

Herausforderungen a la Schröder

DAS sind schon Herausforderungen, denen man sich täglich stellen muss, wenn man mit dem Chauffeur versuchen muss, den Kinderwagen in die Dienstlimou zu manövrieren - Herausforderungen über Herausforderungen! Bleibt nur die Frage, in welchem Parallel-Universum eine Frau Schröder ihren Nachwuchs bebrütet, denn es MUSS irgendein Planet in einem anderen Sonnensystem sein, wer soll das sein, der vor den "gleichen Herausforderungen" stände mit seinem Nachwuchs wie Frau Schröder...?

Stattdessen gibt es Eltern, die ohne ergänzendes Hartz4 trotz Arbeit nicht über die Runden kommen, die Haupt- und Nebenjob haben, um ihren Kindern etwas bieten zu können, Alleinerziehende, die fast 50% des Einkommens in die Kinderbetreuung investieren müssen, Väter, die geschieden mit Kind keinen Job mehr finden etc. Fragt sich, ob Frau Schröder diese Herausforderungen meint, wenn sie ihre Promi-Sprüche loslässt, oder ob sie lediglich schon so abgehoben ist, dass sie den Kontakt zur Basis schon verloren hat und nicht einmal mehr erkennt, wie lächerlich ihre "PR-in-Sachen-Baby" wirkt.

Trotzdem, den werdenden Eltern und dem Bundesbaby alles erdenklich Gute!

YouTube Video

Fotos: Pixelio.de

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Schlüsselwörter: Kristina Schröder | schwanger | Paralleluniversum | Youtube | Bundesbaby | Familienministerium
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Kommentare

349
am 20.01.2011 10:39:39 (212.227.103.xxx) Link Kommentar melden
Merkel liebt die Ablenkung vom Dioxinthema
Dieser Skandal ist ja eigentlich eine landespolitische Problematik, damit haben weder Merkel noch Aigner direkt etwas zu tun. Die Strafverfolgungsbehörden sind doch an dem Fall dran.
GataLinda
am 20.01.2011 10:58:34 (90.169.98.xxx) Link Kommentar melden
Falsch, sorry. Merkel hat insofern damit zu tun, da die Verbraucherschutzministerien seit Jahren erfolglos (wofür letzendlich Merkel verantwortlich ist) versuchen, verschärfte Vorschriften für die Futtermittelproduktion in Gang zu setzen. Dies ist aber Thema eines anderen Artikels, daher den Dioxinartikel bitte im geeigneten Bereich kommentieren, hier geht es um das Bundesbaby und den Medienhype darum.
348
am 20.01.2011 12:44:41 (109.46.28.xxx) Link Kommentar melden
Der Artikel hört sich etwas nach "Neid" an Pfft
GataLinda
am 20.01.2011 19:50:19 (90.169.98.xxx) Link Kommentar melden
Nicht Neid, wie man unschwer erkennen kann

Trotzdem, den werdenden Eltern und dem Bundesbaby alles erdenklich Gute!

sondern Unverständnis über die Unsensibilität dieser abgehobenen Kaste aus einem anderen Sternensystem ist die Triebfeder dieses Artikels.
286
am 20.01.2011 22:18:19 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Dies ist aber Thema eines anderen Artikels, daher den Dioxinartikel bitte im geeigneten Bereich kommentieren, hier geht es um das Bundesbaby und den Medienhype darum.
Na ja, wenn Du in diesem Artikel (als Zwischenüberschrift!) schreibst:
Merkel liebt die Ablenkung vom Dioxinthema
dann wirst Du vielleicht mit Kommentaren auch dazu leben müssen.

Bitte sachlich bleiben. Autorenkritik gehört ins interne Forum. Nicht in die Leserkommentare!
war nun der logische Karrieresprung der Kristina Schröder der Genaustausch mit dem eiligst geehelichten Lebensgefährten (...wer war das gleich nochmal...?)

Ach ja, Innenstaatssekretär Ole-olé-olé Schröder. Auch eine Möglichkeit, sich irgendwie zu profilieren, wenngleich man ansonsten von Schröders bisherigen Leistungen kaum Notiz genommen hat.
Das hat keinen sachlichen Inhalt, das ist nur persönliche Anmache, unter der Gürtellinie.
  • Geändert von Forenadmin am 23.01.2011 00:04:04.
  • Geändert von Forenadmin am 23.01.2011 00:04:32.
GataLinda
am 21.01.2011 02:52:04 (90.169.166.xxx) Link Kommentar melden
Das hat keinen sachlichen Inhalt, das ist nur persönliche Anmache


Nein, du irrst mal wieder, das nennt man eine Glosse.
Aber sowas muss auch verstanden werden. Ist nicht jedem Leser gegeben, aber ich schreibe ja nicht für die Doofen, sondern für die etwas intelligenteren. (Glosse = ein kurzer und pointierter, oft satirischer oder polemischer, journalistischer Meinungsbeitrag in einer Zeitung oder Zeitschrift.)Häufig angewandte Stilmittel sind daher Ironie und Übertreibung (Hyperbel). "Die Glosse ist die kürzeste und daher die schwerste journalistische Stilform." (Emil Dovifat)

Du wirst das schon noch lernen, dass es ausser dem Aufsatz noch andere journalistische Darstellungsformen gibt. Wart´s ab, wird schon!
Hart an der Grenze. Aber da dies eine Replik ist, die ich ironisch auffasse, und zudem nicht beleidigend ist, bleibt dies aus Gründen der Parität stehen. Nun sollte es aber dabei bleiben, beide Parteien sollten wieder sachlich diskutieren.
  • Geändert von Forenadmin am 24.01.2011 12:51:07.
551
am 21.01.2011 17:12:15 (80.83.108.xxx) Link Kommentar melden
Also wenn das hier 'ne Stilübung zum Thema "Glosse" sein soll, dann ist sie gründlich misslungen. Trotz meines hohen Intelligenz-Quotienten lese ich hier weder etwas Pointiertes, noch etwas Satirisches, vor allem aber überhaupt nichts Journalistisches heraus. geändert, Kommentar entspricht nicht den Kommentarregeln

...oder haben Sie Beweise, die etwa Formulierungen wie "eiligst geehelicht" oder "25.000 Euro" rechtfertigen?

geändert, persönliche Provokationen sind nicht erwünscht. Danke.
  • Geändert von Forenadmin am 21.01.2011 21:08:49.
300
am 21.01.2011 17:35:27 (178.33.255.xxx) Link Kommentar melden
"Philippika" ist genau das richtige Wort. Ich kam bloß nicht drauf.

Besonders über diese Anspielingen habe ich mich richtig geärgert, ich dacht, wir haben die Zeiten hinter uns, wo man vom Geburtstermin neun Monate zurückrechnete und jenes Datum nicht VOR der Hochzeit liegen durfte.

Übrigens, Wikipedia hätte der Autorin geholfen:
Seit dem 12. Februar 2010 ist sie mit Dr. Ole Schröder, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, verheiratet.

Im Januar 2011 wurde bekannt, dass Kristina Schröder schwanger ist und im Juli ihr erstes Kind erwartet.

Das nennst Du "eiligst geeheleicht", Gata Linda? Voll daneben! Die Frau ist ein Jahr verheiratet und bekommt in einem halben Jahr ein Kind. Eigentlich gar kein Thema für doofe Anspielungen.
286
am 21.01.2011 19:43:38 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Da bin ich ja wirklich froh, dass ich nicht die einzige bin, die hier einiges auszusetzen hat. Wink
geändert wg. vorherigem Kommentarzitat
Aber ich habe hier noch was nettes gefunden, beim zweiten Drüberlesen:
[quote]Bereits die Multi-Mutti der Nation, Frau von der Leyen, hat ja bewiesen, dass Mutterschaft im Paralleluniversum nicht zwangsläufig zu familienfreundlicher Politik gereichen muss.

Schröders hinkender Vergleich

Interne Autorenkritik gehört ins Autorenforum. Danke
  • Geändert von Forenadmin am 21.01.2011 21:06:56.
266
am 22.01.2011 14:43:59 (204.93.160.xxx) Link
Dieser Kommentar wurde auf Grund eines Verstoßes gegen die Kommentarregeln von einem Moderator gelöscht.
  • Gehört ins interne Autorenforum Gelöscht von Forenadmin am 23.01.2011 00:00:39.
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