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Lokales: Lokale NachrichtenMartin Dulig fordert Stopp für Waldschlösschenbrücke in Dresden
Der Fraktionschef der SPD im sächsischen Landtag Martin Dulig hat Dresden aufgefordert, den Bau der heftigst umstrittenen Waldschlösschenbrücke zu stoppen. Die Stadt habe die Möglichkeit einen Stopp durchzusetzen, da die Bindefrist an den Bürgerentscheid abgelaufen sei. Es könnten nunmehr alternative Pläne zum Bau einer Brücke realisiert werden, um den drohenden Verlust des Welterbetitels zu verhindern. Dresden muss aber schnell handeln, denn die Zeit drängt. Das Dresdner Elbtal steht wegen dem umstrittenen geplanten Bau der Waldschlösschenbrücke seit 2006 auf der roten Liste gefährdeter UNESCO-Welterbe Standorte.
Die UNESCO hat am Mittwoch unmissverständlich erklärt, dass Dresden auf jeden Fall den Titel Weltkulturerbe aberkannt bekommt, wenn die Waldschlösschenbrücke gebaut wird. Diese Aussage wurde vom Direktor des UNESCO-Welterbezentrums Francesco Bandarin in einem Gespräch mit Delegierten geäußert.
Alternativentwürfe zur Umgestaltung der geplanten Brücke von UNESCO abgeschmettert
Zur der Delegation gehörten der SPD-Fraktionschef im Landtag von Sachsen, Martin Dulig, die Bundestagsabgeordneten Marlies Volkmar, der Dresdner Stadtrat Rainer Kempe und der Hochschullehrer Ralf Weber
Nach dem Gespräch erklärten die Teilnehmer einvernehmlich das ersichtlich wurde, dass keiner das vorgelegten Alternativentwürfe zum Bau der Waldschlösschenbrücke zur Erhaltung des Weltkulturerbetitels führen würde. Nur ein Tunnelbau wird von der UNESKO als Kompromiss akzeptiert!
Damit zerschlagen sich alle Hoffnungen, die Brücke bauen zu können ohne den Weltkulturerbetitel zu verlieren.
Bürgerbegehren für einen Tunnelbau läuft bereits auf vollen Touren Laut eigenen Berichten der Brückenbaugegner wurden schon 40.000 Unterschriften für ein Bürgerbegehren zum Bau eines Tunnels anstatt der geplanten Brücke gesammelt. Für den kommenden Sonntag ist eine erneute Demonstration für den Tunnelbau geplant.
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Kommentare
- Geändert von OZ24 am 08.02.2011 08:21:40.




Nicht, dass ich für den Bau der Brücke wäre, aber irgendetwas werden sich die Stadtväter (und Mütter) von Dresden doch dabei gedacht haben, diese Brücke genau dort bauen zu wollen.