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Anonymisierung im Internet?

Chrome und Safari verraten IP Adresse!

 „Google Chrome“ Symbol
„Google Chrome“ Symbol
Internet-Nutzer kennen das Problem: für die Nutzung der einen oder anderen Website möchte man keine Spuren hinterlassen und weder vom Nutzungsverhalten her noch von der geografischer Lokalisierung per IP-Adresse den Daten- und Profilsammlern in die Hände spielen. – Zur Lösung dieses Problems empfiehlt sich deshalb dann die Verwendung von Programmen wie Tor, JAP oder JonDonym, die eine Anonymisierung anbieten. Installiert man JonDoFox, das bereits fertig für die Verbindung mit JonDonym konfigurierte Browser-Profil für Mozilla, so sind dort bereits flash-Videos, Java und andere Scripte ausgeschaltet.

Außerdem sind noch weitere „Hintertürchen“ der Browser deaktiviert; all dies ist komfortabel integriert in die bekannte Firefox-Oberfläche. Diese Konfiguration wird übrigens von Datenschützern dringend empfohlen, um ein Mindestmaß an Sicherheit im Internet zu gewährleisten. Dennoch bleiben auch hierbei immer Restrisiken, über die man sich im klaren sein sollte.

Ein weiteres Problem sind die verschiedenen Browser, die zum Beispiel mit dem Anonymisierungsdienst „Tor“ verwendet werden. Wie sich jetzt nämlich herausgestellt hat, werden trotz der Verwendung von „Tor“ durchaus die „echten“, also die nicht anonymisierten IP-Adressen weitergegeben bzw. sind auslesbar. Das ist natürlich nicht der Sinn der Sache und somit ein gefährlicher Fehler, der allerdings nur bei Verwendung der Browser „Safari“ oder „Google Chrome“ auftritt. Bei Verwendung des Profils „JonDoFox“ ist man hiervor sicher. Außerdem sind dort bereits die Do-Not-Track-Technologie sowie das Behavioral-Ad-Opt-Out integriert, was die Verfolgung durch Dritte im Netz erschwert.

In einer Zeit, in der sowohl staatliche als auch private Organisationen immer mehr Begehrlichkeiten dahingehend entwickeln, Profile der Nutzer zu erstellen und auszuwerten, sollte man diese Sicherheitslücken kennen, um sich durch entsprechende Vorsorge unliebsame Überraschungen zu ersparen. Datenschutz beginnt im Kopf!

Chrome und Safari verraten IP Adresse

Googles Chrome und Apples Safari verraten die IP Adresse der Nutzer, wie ein kürzlich in unsere Anonymitätstestseite implementierter FTP Test zeigt. Auf WebKit basierende Browser missachten anscheinend ihre FTP Proxyeinstellungen und laden entsprechende Inhalte direkt aus dem Netz. Dieses Verhalten ist unabhängig von dem gerade verwendeten Anonymisierungsdienst. So sind z.B. Tor-Nutzer ebenfalls davon betroffen. Wir empfehlen daher einen anderen Browser, der nicht auf WebKit aufbaut, zu benutzen, z.B. Firefox (mit unserem angepassten Browserprofil JonDoFox), um anonym im Internet unterwegs zu sein.

Quelle: JonDonym-News 7.12.2010

Der Inhalt des vorstehenden Artikels gibt nicht die Meinung der Redaktion von Onlinezeitung24 wieder. Für den Inhalt ist allein der Autor des Beitrages verantwortlich!
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Schlüsselwörter: Anonymisierung | JonDonym | JAP | Tor | Sicherheit

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Kommentare

522
am 11.01.2011 22:58:44 (93.219.162.xxx) Link Kommentar melden
in einer Zeit, in der sowohl staatliche als auch private Organisationen immer mehr Begehrlichkeiten dahingehend entwickeln, Profile der Nutzer zu erstellen und auszuwerten, sollte man diese Sicherheitslücken kennen, um sich durch entsprechende Vorsorge unliebsame Überraschungen zu ersparen. Datenschutz beginnt im Kopf!


Sprechen Sie von der Einstellungsstrategie manch einer dubiosen Firma oder von der alltäglichen Mühe um den Erwerb eines Arbeitsplatzes? Oder von Beidem?
Kindergaertner
am 12.01.2011 00:49:02 (217.224.37.xxx) Link Kommentar melden
Google-CEO Eric Schmidt meinte mal sinngemäß: "Wenn sie etwas zu verbergen haben, dann sollten sie es am besten erst gar nicht tun".
Nunja. Ich bin da etwas unentschieden. Sollten wir evtl. nicht eine etwas entspanntere Art zu unseren Daten entwickeln oder sollten wir uns "schützen". Manchmal sehe ich in der Kosten-Nutzen Rechnung keinen Gewinn. Muss jeder für sich entscheiden.
266
am 12.01.2011 07:48:38 (204.93.160.xxx) Link Kommentar melden
Sprechen Sie von der Einstellungsstrategie manch einer dubiosen Firma oder von der alltäglichen Mühe um den Erwerb eines Arbeitsplatzes? Oder von Beidem?

Es gng um den Datenschutz, für den jeder Internet-Nutzer- was ihn selbst betrifft - mitverantwortlich ist. Ganz generell.

Einstellungs-Strategien haben mit Datenschutz zunächst einmal gar nichts zu tun, es handelt sich ja um Strategien der Bewerberauswahl. Ein ganz anderes Thema also. Nach dem BDSG sind hier Datenschutzverletzungen mit hohen Bußgeldern bewehrt.
Argusauge
am 12.01.2011 18:18:45 (93.222.10.xxx) Link Kommentar melden
Danke für diese Informationen.
286
am 13.01.2011 08:06:32 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Der Spruch lautete übrigens: “Wenn es etwas gibt, das man vor den Augen anderer verbergen will, dann sollte man es vielleicht auch gar nicht erst tun.”

Da ist was dran Smile

‘Recovery Girl 007′: Google-Chef lässt das Blog der Ex entfernen
266
am 14.01.2011 08:59:51 (204.93.160.xxx) Link Kommentar melden
Chaim
Außerdem sind dort bereits die Do-Not-Track-Technologie sowie das Behavioral-Ad-Opt-Out integriert, was die Verfolgung durch Dritte im Netz erschwert.

Muß ich mal nachsehen, was das genau meint, oder kann das jemand einem technischen Laien erklären?

Dazu einfach mal ein Bild von dem Programm (siehe rote Markierung!):

img220.imageshack.us/img220/2949/donottrack.jpg
Mehr braucht man eigentlich als normaler Anwender nicht zu wissen

Auf das Bild klicken, um es zu vergrößern!
286
am 14.01.2011 12:27:15 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Cool Grin so soll das aussehen!
349
am 14.01.2011 17:59:46 (212.227.103.xxx) Link Kommentar melden
Solche Sachen sollte man wirklich mal ausprobieren!
319
am 15.01.2011 08:21:43 (69.22.168.xxx) Link Kommentar melden
prima artikel, super & danke für die tipps!
357
am 15.01.2011 12:39:48 (84.19.169.xxx) Link Kommentar melden
Wirklich gut erklärt zum Einstieg in die Materie.
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