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Die Katze - unser liebstes Haustier (Teil 1)

Die Katze, das beliebteste Haustier Deutschlands, ist eine Spezies für sich.

Samtene Pfötchen, wunderbar weiches Fell, Augen wie funkelnde Diamanten, Anschmiegsamkeit und der ausgeprägte Eigenwille sind nur einige wenige Eigenschaften, die ich hier ansprechen möchte.

Katzen sind sowohl tag- als auch nachtaktiv. Sie reagieren unvermittelt und können unberechenbar sein. So können Katzen schmusen und kuscheln, aber genauso fauchen und kämpfen, sie können sanft und anschmiegsam sein oder wild und unbändig gegen Regeln und Normen verstoßen, wenn ihnen gerade danach ist.

Ihrer Umgebung und ihren Mitbewohnern passen sie sich an, wobei sie die unterschiedlichsten Eigenheiten und Angewohnheiten entwickeln können. Sie lieben ihre Freiheit und Unabhängigkeit und sind meist Einzelgänger, scheuen jedoch Auseinandersetzungen mit Artgenossen und anderen Tieren nicht.

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Katzen sind intelligent! Sie merken sich genau, was gut und was böse ist, sie haben einen Riecher dafür, welcher Zweibeiner ihnen wohl oder nicht wohl gesonnen ist. Sie vergessen nie, wer sie einmal verletzt und gepeinigt hat – hierin unterscheiden sich Katzen von anderen Tieren, insbesondere von Hunden, deren Gunst man bereits mit einem netten Wort oder einem Leckerli schnell erheischen kann.

Außerdem beobachtet eine Hauskatze ihre menschlichen Mitbewohner hinsichtlich derer Handhabungen; sie merkt sich, um nur ein Beispiel zu nennen, wie der Mensch eine Tür öffnet – und tut es ihm kurz oder später nach. Ich habe in meiner Kindheit oft zusehen dürfen, wie unsere Katze auf Klinken sprang, sie mit ihren Pfoten umklammerte und mittels ihres Gewichtes herunter drückte und somit in die von ihr begehrten Räume unseres Hauses gelangte. Mein Vater war gezwungen, die Klinken gegen Drehknöpfe auszutauschen.

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Manch einer sagt Katzen nach, sie seien kratzbürstig, eigensinnig, desinteressiert, unberechenbar, egozentrisch, extravagant, rücksichtslos, ungeduldig. Vor allen Dingen sind sie aber aufgrund ihrer Merkfähigkeit äußerst nachtragend. Ich habe das persönlich immer dann erlebt, wenn ich die Katzen meiner Freundin meist über 4 Wochen versorgt habe, als diese und ihr Mann verreist waren. An den ersten beiden Tagen beim Betreten der Wohnung kamen die beiden erwartungsvoll und in der Hoffnung, ihre Besitzer kämen nach Hause, in die Diele und waren enttäuscht darüber, dass es „nur“ ich war. Das legte sich dann, denn immerhin war da ja ein Mensch, der sie mit Futter, Wasser, jeder Menge Streicheleinheiten und zwei sauberen Toiletten versorgte. Und wenn die Urlaubszeit zu Ende war, wurden die heimkehrenden Besitzer zunächst mit kätzischer Nichtachtung gestraft.

Andererseits besitzt eine Katze einen geradezu meisterhaften Spürsinn. Sie spürt ganz genau, wenn es „ihrem Menschen“ einmal nicht so gut geht. Sie tröstet ihn auf ihre Weise – durch Schmusen, Schnurren, einen lieben und aufmerksamen Blick – sie sucht und gibt die körperliche Nähe – ein Balsam für Körper und Seele.

Dieses hübsche Gedicht habe ich in einem Buch über Katzen, das ich vor vielen Jahren von einer Kollegin geschenkt bekam, gefunden; es liest sich so, als habe es eine Katze verfasst:

Ich lade dich ein, komm in dein Sein! Es ist gar nicht so schwer, nur ein Sofa muss her. Kein Stress, das Leben läuft auch ohne dich, das lernst du hier und jetzt durch mich; relaxe, relaxe, relaxe - das sag ich dir, die Katze. Ich schnurre voll Wohlbehagen, niemand geht mir an den Kragen; nehme das Leben spielerisch, tanz auch manchmal auf dem Tisch; verfolge meine Interessen und suche mir was Gutes zu essen; entspannt kann ich mich geben und geh doch wach durchs Leben; beobachte genau, denn ich bin ganz schön schlau, bringe dir die Botschaft aus anderen Reichen, welche für dich stellen die Weichen. Mäuse hab ich zum Fressen gern, Hunde bleiben mir besser fern; weiß ganz genau was ich will, das Leben wird mir nie zuviel; schnurre, brumme voll Genuss, fauche und schlage wenn ich muss; vereinige den Gegensatz, hier liegt die Kraft der wahren Katz'! Immer neugierig zum Sprung bereit, zeige ich dir die Ewigkeit; bringe Freiheit in dein Sein, mache dein Feld stets wieder rein. (Verfasser unbekannt)

Fortsetzung folgt :-)

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Schlüsselwörter: Katze | Haustier | Tierliebe | Leben mit Tieren
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Kommentare

522
am 19.12.2010 13:36:59 (93.219.172.xxx) Link Kommentar melden
Das sensibelste Wesen ist der Mensch, chaim. Und Sie zerbröseln wieder einmal einen Artikel - lassen Sie das Ganze im Zusammenhang stehen, dann klappt es auch mit Ihrer Kritik. Merci!
Kindergaertner
am 19.12.2010 13:48:37 (80.136.229.xxx) Link Kommentar melden
Sehr schöner Artikel. Ich sehe es in der Tat ganz ähnlich. Hunde sind eher doof, Katzen eher schlau.
522
am 19.12.2010 13:51:42 (93.219.172.xxx) Link Kommentar melden
Ich finde Hunde nicht doof, trotzdem vielen Dank für das Geschriebene, lieber Kindergaertner. Schäferhunde sind meiner Meinung nach die intelligentesten Hunde. Würde ich mir jemals einen Hund anschaffen - scheitert leider an meiner Berufstätigkeit, in die ich schwer eingebunden bin, denn ein Tier muss seinen Freilauf und viel Beschäftigung bekommen, wäre es ein Schäferhund.
522
am 19.12.2010 13:55:41 (93.219.172.xxx) Link Kommentar melden
Keine gewagte These, chaim, es ist nunmal die Realität. Tiere haben Instinkte, sie haben einen gewissen Intelligenzgrad, selbst unsere Wellensittiche haben diesen!

Wer ein Tier über einen Menschen stellt (keine These, reine Gabe, chaim), sollte sich hinterfragen. Man liebt ein Tier anders als man einen Menschen liebt - ich würde z. B. mein Kind niemals mit einem Tier vergleichen - verstanden - was die Liebe betrifft - um es nochmals zu unterstreichen.
522
am 19.12.2010 14:08:31 (93.219.172.xxx) Link Kommentar melden
Eine gewagte These.

Es soll Menschen geben, die weniger sensibel sind als, sagen wir mal, ein Tintenfisch. - Und es bleibt dabei, die Aussage, es unterschieden


Nebbich Frown
kommt123
am 19.12.2010 14:22:50 (92.224.99.xxx) Link Kommentar melden
hierin unterscheiden sich Katzen von anderen Tieren, insbesondere von Hunden, deren Gunst man bereits mit einem netten Wort oder einem Leckerli schnell erheischen kann.


Bei Hunden, speziell bei den Gebrauchshunden/Diensthunden, ist es ein Teil der Ausbildung nur von dem Hundeführer Futter zur Motivation anzunehmen.
Das hat mit Teilen der Ausbildung zu tun.
Ausbildung auf der Ebene der positiven Bestätigung.

Da Katzen ja bekanntlich bildungsresistente Intelligenzallergiker sind, erübrigt sich also diese Art.



Ich mag übrigens keine Katzen!
Smile

Wie oft sollte man eigentlich, daß das nicht so müffelt, das Kazzeklo säubern?

LOL Grin
522
am 19.12.2010 15:52:41 (93.219.172.xxx) Link Kommentar melden
Da Katzen ja bekanntlich bildungsresistente Intelligenzallergiker sind, erübrigt sich also diese Art.

Ich mag übrigens keine Katzen!
Smile

Wie oft sollte man eigentlich, daß das nicht so müffelt, das Kazzeklo säubern?

LOL Grin


Die Katzentoilette säubert man täglich, lieber kommt123, da Katzen, die eben sehr viel Wert auf Sauberkeit legen, es dann nämlich nicht nutzen würden.

Ob Sie Katzen mögen oder nicht, ist nicht erwähnenswert, das liegt in Ihrem Entscheidungsbereich.

Ich z. B. kann mit Pferden nicht, ich respektiere deren Größe und diese wahnsinnig großen Augen.
522
am 19.12.2010 15:54:24 (93.219.172.xxx) Link
Dieser Kommentar wurde auf Grund eines Verstoßes gegen die Kommentarregeln von einem Moderator gelöscht.
  • Gelöscht von Argusauge am 19.12.2010 20:01:59.
522
am 19.12.2010 15:55:21 (93.219.172.xxx) Link Kommentar melden
Da Katzen ja bekanntlich bildungsresistente Intelligenzallergiker sind, erübrigt sich also diese Art.


Jo, könnte man glatt gelten lassen - bis auf bildungsresistent und allergisch ;-)
kommt123
am 19.12.2010 16:16:48 (92.224.99.xxx) Link Kommentar melden
ausgeprägte Eigenwille sind nur einige wenige Eigenschaften, die ich hier ansprechen möchte.


Lange Diskussionen, daß das nichts bewirkt dachte ich mir...
Mit einer Katze soll man nicht diskutieren, wenn sie Freigang präferiert, okay, dann öffnet man das Fenster!

Smile
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