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"Welt.de" über Assange: Peinliche Desinformationspolitik aus alter DDR-Schule

Portrait: Claus Christian Malzahn - talentfreier rechtspopulistischer Journalist

Demokratieverständnis a lá USA
Demokratieverständnis a lá USA
Der stellvertretende Politik-Chef der "Welt"-Gruppe, Claus Christian Malzahn, hat es geschafft, im Internet für einen Eklat übelster Art zu sorgen.

Unabhängig davon, wie man zu Wikileaks stehen mag, ob man nun für oder gegen die Veröffentlichungsplattform ist, taugt der Artikel von Malzahn gerade dazu, dass man seine Tischdecke vor Kaffeeflecken schützt, indem man den Artikel ausdruckt, ihn dann unter die Kaffeetasse legt und nach Gebrauch im Mülleimer entsorgt.

Jedoch kann dieses Zeugnis von schlechtestem Journalismus ja immerhin noch als Negativbeispiel genutzt werden.

Schlagzeile in "Welt-online":

Zu lange spielte Julian Assange mit der Rechtsfreiheit im Internet. Jetzt holt ihn der Rechtsstaat im wahren Leben ein.

Dies ist die Überschrift aus dem Konglomerat von journalistischer Unfähigkeit und Parteilichkeit, selbst dann, wenn man es unter dem Deckmantel "Meinung" verbrämt. Was daran nicht stimmt, ist bereits klar, wenn man sich vor Augen hält, dass das Internet mitnichten ein rechtsfreier Raum ist. Da es aber genügend Gesetze gibt, vor allen Dingen solche die die Freiheit der Presse und die Meinungsfreiheit auch im Internet garantieren, ist ein solcher Titel einfach nur lächerlich. Im Gegenteil, er beweist, dass der Autor im Gegensatz zu seiner demonstrativ vorgetragenen Aussage, dass die Verhaftung von Julian Assange eben gerade NICHTS mit Wikileaks zu tun habe, eben genau das Gegenteil latent für zutreffend befindet, denn ansonsten hätte die Überschrift lauten müssen:

nun kann man Assange zu dem angeblichen Vorwurf der sexuellen Belästigung vernehmen....

Da dies jedoch augenscheinlich nur ein vorgeschobener Grund war, um Assange unschädlich zu machen, bezieht sich der Autor eben auf das tatsächliche Motiv der Festnahme:

Julian Assanges Internetaktivitäten

Darauf gibt es bis heute freilich keinen einzigen Hinweis, nicht einmal einen, den man nicht weiter ernst nehmen müsste. Es geht in Schweden ausdrücklich nicht um den politischen Schaden, den der Wikileaks-Aktivist angerichtet hat. Ob die Enthüllungen für Assange überhaupt ein juristisches Nachspiel haben werden, ist vollkommen unklar. Konstatieren kann man nur, dass die Wikileaks-Geschichte nun um einen Kachelmann-Faktor bereichert worden ist. Wohin das führt, ist offen.

Ganze fünf Sätze widmet der Journalist Malzahn, der ja widerholt betont, die Festnahme habe keinerlei Zusammenhang mit den Wikileaks-Enthüllungen, den Vergewaltigungsvorwürfen und verbindet aber im letzten Teil Wikileaks mit der angeblichen Kachelmann-Vergewaltigung, die ebenso wie Assanges Fall noch vollkommen ungeklärt ist.

Aber dem Unsinn nicht genug das Wort geredet, läuft der Möchtegern- Richter zur Hochform auf:

Asssange hat sich im Internet eine Wirkungssphäre geschaffen, die ohne geltendes Recht auskommen will. Diese Haltung ist im Web ohnehin sehr verbreitet. Sie beginnt bei beleidigenden Leserkommentaren, reicht über üble Nachrede, getarnt als objektiver Eintrag bei Wikipedia, und endet letztlich beim organisierten Geheimnisverrat des Wikileaks-Projektes.

Eigentlich sollte die Verhaftung doch nichts mit Wikileaks zu tun, haben, wieso aber thematisiert der "Welt"-Journalist es dann so betont? Kann es sein, dass hier bewusst mittels medialer Volksverdummung Meinungsbildung betrieben werden soll?

Und im gewohnten Hetzstil macht er weiter:

Stattdessen gilt es bei manchen heute schon als Zensurmaßnahme, wenn man gegen Kinderpornografie zu Felde zieht. Dieser digitalen Kultur des „Anything goes“, in der alles möglich und natürlich möglichst auch alles umsonst sein soll, entstammt auch Julian Assange, der schon als 16-Jähriger mit dem Computer Sicherheitscodes von Firmen geknackt hat.
Er schafft es, den Bogen von Wikileaks zu Kinderpornografie zu schlagen und Zensur als Mittel des Jugendschutzes zu verkaufen. Netter Versuch für die Doofen, aber die lesen meist nicht die "Welt"- oder etwa doch?

Und natürlich, weil die Wikileaksaktivitäten NICHTS mit Assanges Festnahme zu tun haben, muss das Finale Furioso noch im Schluss ausklingen:

Offenbar hat er angenommen, dass die Elastizität von Recht und Gesetz im Internet auch im wahren Leben gilt. Da lag er aber falsch. Insofern ist seine Festnahme nur der Beleg dafür, dass rechtsstaatliche Prinzipien im wahren Leben konsequenter durchgesetzt werden. Immerhin.

Das klingt ja genauso, als ob bereits bewiesen sei, dass Julian Assange sich einer Vergewaltigung schuldig gemacht habe. Tatsache ist, dass er lediglich zum VORWURF der sexuellen Belästigung vernommen werden soll. Ob es danach überhaupt noch zu einem Verfahren kommen wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt keineswegs fest.

Die Blamage aber ist noch nicht gross genug: Die "Welt" hat die Kommentare deaktiviert, die die Leserschaft für dieses Pamphlet verfasst hat. Da die Kommentare wohl nicht der Meinung des Verfassers konform liefen, stellte man sie kurzerhand ab. Na, so kann man auch Journalismus betreiben, indem man seinem Publikum eben mal die Meinungsäusserung untersagt, wenn diese nicht genehm ist. Anstatt mal darüber nachzudenken, einen unfähigen Journalisten aus seinem breitgesessenen Sessel zu jagen und sich jemand zu holen, der weniger rechtslastig und dafür politisch ausgewogener ist als der anscheinend aus alter DDR-Schule stammende Malzahn, wird sein Treiben dadurch unterstützt, dass man den Leser mundtot zu machen trachtet. Klappt aber nicht, wie man sieht, denn es gibt ja glücklicherweise ausgewogenere Medien wie z.B. OZ24, die derlei Vorgänge dann eben an anderer Stelle thematisieren.

Malzahn wuchs als Kind von DDR-Flüchtlingen auf. Nach dem Abitur 1984 machte er ein Volontariat bei der Norddeutschen Presseagentur. 1986 gehörte er zu den Gründern des Lokalteils der tageszeitung (taz) in Bremen. 1987 wechselte er als Reporter in die taz-Zentrale nach Berlin.

Damit muss man erstmal fertigwerden, so ein Schicksal kann einen schon hart treffen. Dass man deswegen aber dem Kriegsverbrecher, Wahlbetrüger und Massenmörder Bush die Fahne tragen muss, ist eigentlich nicht so nachvollziehbar und deutet schon auf ein sehr rechtes Bewusstsein hin:

Im Wahljahr 2005 positionierte er sich durch Artikel bei Spiegel Online als Kritiker der 68er und der rot-grünen Regierung, er warb für eine CDU-Regierung unter Angela Merkel sowie eine politische Annäherung an die USA unter George W. Bush.

Aber das deutsche Volk ist ihm noch zu frei, auch dafür hat er geile Ideen:

Zuletzt kritisierte er die nach seiner Meinung übertriebene Angst der deutschen Bevölkerung vor den USA; 57 % der Deutschen zwischen 18 und 29 Jahren sehen die US-Politik als eine größere Gefahr für den Frieden als die Politik des Iran. Malzahn empfahl eine neue Re-Education des deutschen Volkes
Eine kollektive Gehirnwäsche also. Na klasse, darauf hat das deutsche Volk ja nun lange genug verzichten müssen. In diesem Stil und in dieser Gesinnung hat der rechtspopulistische Schreiberling anscheinend auch sein "Werk" # Über Mauern oder warum das Leben im Schatten des Schutzwalls eine sonnige Sache war, wjs, Berlin 2009, ISBN 978-3-937989-54-9 verfasst. Dieses sollte wohl Grundlage für die deutsche Re-Education werden, zumindest deutet der hoffnungsvoll anmutende Titel darauf hin. Wie sagte der Literaturpapst Reich-Ranitzky einmal so treffend:
Ein Buch, das in keinem Haushalt fehlen sollte...

in dem ein Tischbein wackelt...

Auch das passende Video mit dem aussagefähigen Titel

Assange-Festname erfreut US-Verteidigungsminister
lässt tief blicken. Jeden Tag ergehen mehrere tausend Haftbefehle wegen Sexualdelikten, zu keinem anderen nimmt der US-Verteidigungsminister je Stellung. Aber wer nun denkt, die Festnahme sei irgendwie von USA beeinflusst, der zeigt mal wieder, dass man von der Aufrichtigkeit der USA nicht vollkommen loyal überzeugt ist. Das ist doch mal eben eine neue Depesche wert...! Überhaupt ist der Umgang mit der Meinungsfreiheit in USA anscheinend zum gesellschaftlichen Druckmittel geworden, droht man Studenten unverhohlen mit Konsequenzen bei der Jobvergabe, wenn sie nachweislich mit Wikileaks sympathisieren.

Wenn nun aber alle künftigen Akademiker diese Drohung ignorieren und sich nicht ins Bockshorn jagen lassen, fragt sich, wer macht denn den Politikern und der korrupten Wirtschaft dann die Arbeit, wenn alle unangepassten und alle Freidenker aussortiert und gebrandmarkt werden sollen? Hat DAS noch irgendetwas mit Demokratie zu tun? Ist es DAS, was die Geheimdienste schützen sollen? Unterdrückung von Tatsachen und Machtmissbrauch, Rechtsbeugung und Korruption auf allerhöchsten Ebenen? Fatale Ähnlichkeit die gesamte Entwicklung mit Orwells Szenario aus dem Buch 1984:

George Orwell inszenierte in "1984" den Schrecken eines totalitären Überwachungsstaates, in dem auch eine "innere Emigration" nicht mehr möglich ist: Zwei Parteimitglieder, die sich trotz Verbots lieben und heimlich gegen die verlogene Diktatur ihrer Partei auflehnen, werden entlarvt und psychisch zerbrochen(...)In seinem längst als Klassiker geschätzten Roman "1984" beschreibt George Orwell den Schrecken eines totalitären Überwachungsstaates, in dem auch eine "innere Emigration" nicht mehr möglich ist. "Big Brother is Watching You" wurde zur spaßigen Redewendung, aber bei Orwells Parabel handelt es sich um eine düstere und hoffnungslose Vision, eine beklemmende Warnung vor der uneingeschränkten Vereinnahmung der Menschen durch eine Parteielite, wie sie beispielsweise vom Nationalsozialismus und vom Stalinismus angestrebt wurde...

http://www.dieter...4.htm#cont

Hier einige lesenswerte Kommentare zu dem unseligen Pamphlet in "Welt-online":

diocassius sagt am 08.12.2010 um 01:55 Uhr:

Wirklich ein schlechter Artikel. Gerade "der Journalismus" sollte einmal dankbar sein hier einen Zugang zu Informationen zu bekommen,die zeigen wie es "in der Realität" um die Weltpolitik steht. Diese Erkenntnisse als niederträchtigen Geheimnisverrat zu diffamieren und im selben Atemzug von Politik und Journalie einen Verhaltenskodex , quasi eine Sittenwacht, über das Internet zu fordern, wirft das Grundrecht auf Meinungs- und Pressefreiheit doch um einige Jahrzehnte zurück in nicht so ruhmreiche Jahre unseres Landes.

dieweltstinkt sagt am 08.12.2010 um 02:04 Uhr:

wie sau schlecht kann man nur schreiben? der artikel ist wirklich das aller letzte. "Offenbar hat er angenommen, dass die Non-Existenz von Recht und Gesetz nicht nur im Internet, sondern auch im wahren Leben gilt. Da lag er falsch. Insofern ist seine Festnahme nur der Beleg dafür, dass rechtsstaatliche Prinzipien wenigstens noch im wahren Leben gelten. Immerhin." das einzige was hier als non-existent angenommen werden kann ist neutrale berichterstattung. schreibt am besten gleich noch dass sein vater satan war und seine mutter von den taliban kommt.

Jetztgehtslos sagt am 08.12.2010 um 02:40 Uhr:

Nun, auch wenn Wikileaks vielleicht nicht in jeder Hinsicht uneingenommen gut geheißen werden kann, eine Sache hat Herr Assange doch geschafft: viele beginnen nun ihr wahres Gesicht zu zeigen. Dieser Artikel ist einfach nur lächerlich, boshaft und beleidigend. "Wir haben zu lange zugesehen" ??? Was soll das bedeuten? Das wir, die Leser und Internetnutzer nur dumme Kinder sind und uns die achso gebildeten Journalisten und Politiker erziehen müssen? Wie eingebildet ist das denn? Schlimmer geht es ja kaum noch. Ich kann nur sagen auf so eine Presse können wir gerne verzichten! Und mir persönlich zeigt dieser Text nur eins: Wikileaks ist gut und es wird Zeit auf die Barikaden zu gehen!

Fazit: Was auch immer der Hintergrund für die extrem einseitige und manipulative Form des Artikels der "Welt- online" gewesen sein mag, sei es die "ich-war-jung-und-brauchte-das-Geld"-Begründung oder eine posttraumatische Belastungsreaktion nach diversen Kriegseinsätzen als Reporter in Krisengebieten: jedem Journalisten geht mal ein Artikel daneben, klar. Aber man veröffentlicht sowas doch nicht...!

Bildquelle: Eigene Grafik

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Schlüsselwörter: wikileaks | julian assange | welt-online | youtube | kachelmann | cablegate
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Kommentare

286
am 08.12.2010 18:20:54 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
@IPG Independent Pressgroup
In diesem Pamphlet gehst Du leider nicht auf die Frage ein, warum Assange nicht einfach, wie jeder normale Mensch es getan hätte, vor der Staatsanwaltschaft in Schweden erschienen ist, um seine Aussage zu machen. Nur deswegen wurde er doch zur Fahndung ausgeschrieben, weil er sich verdrückt hat. Wenn er unschuldig ist, dann hat er erst recht keinen Grund sich zu verdrücken.

Der Zusammenhang zu den Veröffentlichungen von Wikileaks ist eine reine Konstruktion von Dir.

Wo ist eigentlich Dein Problem? Möchtest Du etwa keinen Rechtsstaat? Lieber eine Assange-Diktatur?
IPG Independent Pressgroup
am 08.12.2010 18:27:59 (90.171.46.xxx) Link Kommentar melden
Ihr scheint die Intention meines Artikels nicht erfasst zu haben:
es geht nicht um WIkileaks, es geht um den Umgang von welt.de mit dem Leser, es geht um einen schlecht gemachten Artikel, der vor Denkfehlern strotzt und um die Tatsache, dass innerhalb weniger Stunden hunderte von negativen Kommentaren zur Abschaltung - aber nicht zur Auseinandersetzung mit dem Leser geführt haben.

Wie ich Eingangs schrieb:
Unabhängig davon, wie man zu Wikileaks stehen mag, ob man nun für oder gegen die Veröffentlichungsplattform ist, taugt der Artikel von Malzahn gerade dazu, dass man seine Tischdecke vor Kaffeeflecken schützt, indem man den Artikel ausdruckt, ihn dann unter die Kaffeetasse legt und nach Gebrauch im Mülleimer entsorgt.


Der ARTIKEL ist Gegenstand meines Artikels, der eine Antwort ist auf die Schliessung der Kommentarfunktion.
Nicht jedoch das pro oder contra Julian Assange.
IPG Independent Pressgroup
am 08.12.2010 18:38:03 (90.171.46.xxx) Link Kommentar melden
In diesem Pamphlet gehst Du leider nicht auf die Frage ein, warum Assange nicht einfach, wie jeder normale Mensch es getan hätte, vor der Staatsanwaltschaft in Schweden erschienen ist, um seine Aussage zu machen.

warum sollte ich? Ich habe hier einen Artikel über eine ZEITUNG und ihren Umgang mit ihrer Leserschaft verfasst.
Ferner habe ich einen Journalisten kritisiert.
Aber wenn du Hilfe brauchst, um den Sachverhalt zu recherchieren, kann ich dir gern behilflich sein:
Seltsam finden das nicht nur die Anwälte des 39-jährigen Australiers: Im August gab es nach den Vorwürfen von zwei Schwedinnen wegen ungeschützter sexueller Kontakte gegen ihren Willen einen Haftbefehl. Da war Assange noch in Schweden und für die Polizei greifbar vor der eigenen Haustür. Der Haftbefehl wurde aber binnen 24 Stunden zurückgenommen, weil die zweite mit dem Fall befasste Staatsanwältin die Anklagen für zu geringfügig hielt. Assange durfte unbehelligt und ohne die geringsten Auflagen ausreisen. Es dauerte fast zwei Monate, ehe die auf Sexualdelikte spezialisierte Ny aus Göteborg einen zweiten Haftbefehl durchsetzte und eine internationale Fahndung ausschreiben ließ.

http://www.heise....48545.html

Dazu sagte der amerikanische Verteidigungsminister noch:

US-Verteidigungsminister Robert Gates erklärte laut New York Times gegenüber mitreisenden Journalisten auf dem Weg nach Kabul, die Festnahme von Assange "klingt wie eine gute Nachricht".

wer soll denn da noch auf die Idee kommen, dass die USA da die Finger im Spiel hätten?Wink
286
am 08.12.2010 18:40:53 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Smile Ich habe Deine Intention genau erfasst: Du machst Malzahn-Bashing.

Lies doch einfach mal nach, warum die Welt die Kommentarfunktion geschlossen hat, Zensur ist das jedenfalls nicht:

Kritik

Im Internet heftig kritisiert wurde Claus Christian Malzahn für einen kritischen Artikel über WikiLeaks Gründer Julian Assange. Nach ausartender Kritik und rigorosem Löschen hunderter Kommentare sah sich Welt Online gezwungen, die Kommentar-Funktion zu schließen.


Gibt es auch bei OZ24, leider. Das liegt aber an den Kommenta(to)ren und nicht an OZ24!
IPG Independent Pressgroup
am 08.12.2010 18:42:40 (90.171.46.xxx) Link Kommentar melden
Chaim solidarisiert sich
am 08.12.2010 18:30:39
Den Artikel in der WELT finde ich hervorragend. Bringt's genau auf den Punkt.

tja, leider warst du so ziemlich der einzige, der das so sieht, deswegen haben die ja die Kommentare abgestellt. Hätteste wohl mal früher deine Meinung verkünden sollen, dann wäre der Redakteur nicht so allein gewesenGrin
IPG Independent Pressgroup
am 08.12.2010 18:45:08 (90.171.46.xxx) Link Kommentar melden
Ich habe Deine Intention genau erfasst: Du machst Malzahn-Bashing.

Herrlich. Selten so gelachtGrin
Kindergaertner
am 08.12.2010 18:49:59 (217.224.46.xxx) Link Kommentar melden
Oje, aus welcher Zeit stammt den Herr Malzahn? Ich habe selten so ein Unfug gelesen, die Auszüge in diesem Artikel reichen mir. Bin völlig einverstanden mit diesem Artikel (von IGP).
IPG Independent Pressgroup
am 08.12.2010 19:25:03 (90.171.46.xxx) Link Kommentar melden
Hier mal ein Artikel, der Chaim vollinhaltlich bestätigt:

die-kriminelle-karriere-des-julian-assange
IPG Independent Pressgroup
am 08.12.2010 21:12:16 (90.171.46.xxx) Link Kommentar melden
Chaim prollt mal wieder:
Mich erinnert das doch ein bißchen an den Stil des Stürmers. Im Titel nimmst Du die Wertung (die der Leser mit Dir machen soll) vorweg, das kann man machen, aber es ist eben strukturell gewalttätig. Außerdem ist es sachlich nicht begründet, wie die Lektüre des Artikels zeigt: Deine bloße Behauptung, die WELT betreibe "Desinformationspolitik" (und dann noch nach Art der rotfaschistisch-stalinistischen DDR), wird nirgends begründet oder gar bewiesen. Also viel heiße Luft, aber nichts dahinter. Ein Hirnfurz.


nun, wenn ich mir sein Hohelied auf die Mauer ansehe, dann kann man den Titel schon begründet stehen lassen.

Du kannst ja deine Meinung gern zum Ausdruck bringen, nur das beständige Wiederholen von Unsinn macht aus Unsinn trotzdem noch keine Vernunft.
Und wenn du meine angeblich fehlenden Abstände in der Überschrift bemängelst, so ist das dein gutes Recht. Ich jedoch bin anderer Meinung und schreibe meine Titelzeile ganz bewusst ohne Abstände (Stichwort Bindestrich:Ein Bindestrich verbindet Satzteile die thematisch zusammengehören - und in einem Satz stehen sollen..
Mit einem Gedankenstrich - in etwa so - fügt man Überlegungen zum Thema ein.) und ich werde mich deswegen nicht rechtfertigen.(SEO sagt dir bestimmt was...?) Kann auch nichts dafür dass du hier jeden meinst belehren zu müssen und dabei betriebsblind geworden bist. Mir brauchst DU über Rechtschreibung sicher nichts erzählen, spar dir deine Energie für die, die es nötig haben.
Aber für den einen oder anderen interessierten Leser folgende Lektüre zum Thema:http://www.seo-ko...terstrich/ und auch

Verbinden, Ergänzen oder Trennen
Bindestrich
Er wird bei zusammengesetzten Wörtern oder Wortgruppen verwendet und kann dort Ordnung und Übersichtlichkeit schaffen. Der Duden bietet einige – auch neue – Regeln.

Berlin-Wedding
Datteln-Hamm-Kanal
U-Bahn-erprobt
DIN-A4-Format
Aus-der-Haut-fahren

Schreibweise: der kurze Strich ohne jeden Abstand.

http://medien.ver...mg/494.php


Herr Malzahn schreibt mindestens so gut wie Du.

Na, wenn du das sagst, geht mir das glatt am Allerwertesten vorbeiGrin
IPG Independent Pressgroup
am 08.12.2010 21:27:38 (90.171.46.xxx) Link Kommentar melden
...was ein Pabst ist..

Klar. ein Test, um deine Aufmerksamkeit zu testenGrin...
bestandenWink
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