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Wirtschaft & Finanzen: Deutschland

Die Rente mit 67

Zu früh für den Einstieg

Es ist beschlossen. Die "Rente mit 67" soll kommen und dieses schrittweise ab dem Jahr 2012. Der Bericht von Arbeitsministerien Ursula von der Leyen (CDU), zur älterer Menschen, wurde vom Bundeskabinett gebilligt.

Die Generalsekretärin der SPD Andrea Nahles wirft der Bundesregierung vor, die Wirklichkeit, in der Arbeitswelt, auszublenden.

In der Diskussion um Rentensicherung und Renteneintrittsalter werden zurzeit viele Statistiken zitiert und viele Zahlen in die Debatte "geworfen". Doch diese Zahlen entsprechen nicht immer den relevanten Fakten. Die Regierung argumentiert mit der Demografie un einem positiven Trend. So habe sich die Erwerbstätigkeit der 55- bis 65-jährigen in den vergangenen zehn Jahren in etwa verdoppelt, auch bein 60- bis 64-jährigen. Kritiker halten dem entgegen, dass es jedoch an "normaler sozialversicherungspflichtiger Vollzeitbeschäftigung" mangelt. Sie rechnen vor, dass gerade mal 15 Prozent der Menschen im Alter von 60 bis unter 65 Jahren einen Job haben. Tatsächlich nahm die Zahl der in der Statistik gemeldeten Arbeitslosen über 60 Jahre seit dem Jahr 2005 zu, während sie über alle Altersgruppen hinweg deutlich zurückging. In vielen Betrieben gibt es keine Mitarbeiter mehr über 50 Jahre.

"So wirkt Rente mit 67 wie eine Rentkürzung"

Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) verweist in ihrem Bericht "Aufbruch in die altersgerechte Arbeitswelt" darauf, dass die Erwerbstätigs- quote der 60- bis 64-Jährigen auf zuletzt 38 Prozent gestiegen ist. Wobei die Quote sozialversicherter Tätigkeit der rentennahen Jahrgänge laut eines Regierungsberichts bei 23 Prozent liegt. Dieses ist, für die Opposition, zu wenig, um jetzt schon einen konkreten Zeitpunkt für eine Anhebung des Renten alters festzulegen.

So lange nicht die Mehrheit der Älteren gute Arbeit hat, Beiträge zahlt und Ansprüche erwerben kann, wirkt sich die Rente mit 67 wie eine Kürzung aus, kritisiert aber die SPD-Generalsekräterin Andrea Nahles. Für sie ist genau das der Knackpunkt in dieser Debatte. Es sei noch zu früh für den Einstieg in die Rente mit 67.

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Schlüsselwörter: Rente | Rente mit 67
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Kommentare

Redaktion Tierschutz
am 23.11.2010 13:03:59 (90.168.241.xxx) Link Kommentar melden
Rente mit 75? Dazu werde ich keine Zeit haben, da hab ich geplant, mit meiner Harley durch USA zu juckeln. Ich fang dann später damit an, will ja nicht als greiser Rentner auf meinem Bike hocken, sondern als junggebliebener SeniorGrin
Rente mit 80 tuts auch noch....
Holzi
am 23.11.2010 15:38:55 (217.80.207.xxx) Link Kommentar melden
Diese Behauptung muss stark bezweifelt werden. Denn viele Menschen sind schon mit 60 Jahren total erledigt und haben gesundheitliche Einschränkungen.
Sie fallen, für den Arbeitsmarkt, aus und können dann auch nicht mehr reisen.

Auch sind viele Menschen, aus der 1950er Jahre Generation, leider nicht mehr unter uns. Denn sie leben nicht. Da hat dann der Staat die Rente gespart.

Natürlich wird es immer Ruheständler geben die mit 70 Jahren total fit sind und noch arbeiten können und Reisen unternehmen. Wenn das Geld dazu da ist.

Und dieses wird sich ebenfalls ändern. Denn so langsam aber sicher geht die Generation Niedriglohn und somit Grundsicherung in den Ruhestand. Dann bleibt
für das Reisen und auch teuere Kreuzfahrten kein Geld mehr übrig.

Fazit: Jeder Mensch ist verschieden und hat auch eine unterschiedliche Gesundheit. Einfach zu behaupten, dass die Menschen immer älter und damit auch fitter werden ist einfach falsch.
Holzi
am 23.11.2010 15:50:24 (217.80.207.xxx) Link Kommentar melden
Es geht nicht darum. Es geht um die Menschen, die wegen Krankheit, in Frührente geschickt werden.

Begreife dieses endlich einmal. Oder soll etwa ein Altenpfleger oder eine Alten-
pflegerin mit 67 etwa noch auf der Pflegestation arbeiten?

Und wie ist es denn mit den Menschen, die auf dem Bau arbeiten oder als Dachdecker tätig sind. Mit 70 Jahren noch Dächer neu eindecken? Dieses ist
für ältere Menschen unzumutbar und lebensgefährlich.

Nein, so einfach darf es sich nicht machen. Und wie schon erwähnt: Viele Menschen sind mit 54 oder mit 58 Jahren schon nicht unter uns. Die bekommen keine Rente mehr.

Auch Polizisten sollten mit 60 Jahren aus dem Dienst ausscheiden. Denn Stress und Schichtdienst sind, für uns ältere Menschen, der Gesundheit nicht zuträglich.
Holzi
am 24.11.2010 17:18:00 (217.80.199.xxx) Link Kommentar melden
Vom wem soll denn finanziell Vorsorge getroffen sein? Etwa von diesen Menschen selber? Dieses geht doch zum Teil gar nicht. Weil viele Menschen nicht so viel verdienen, dass sie Vorsorge für Krankheit und Rente leisten können.

Also muss doch wieder der Staat einspringen. Und Gott sei Dank tut er dieses auch. Und trotzdem dieses bedeutet dann ein Leben mit Hartz IV oder geringer Rente.

Und vor der immer weiter vordringenden Altersarmut warnen Experten der Hochschule Neubrandenburg. Denn in den nächsten 15 bis 20 Jahren werden immer mehr Menschen auf die Grundsicherung angewiesen sein.
MarBrun
am 24.11.2010 17:25:54 (212.23.105.xxx) Link Kommentar melden
Wollen Sie wirklich die Wähler für doof oder nicht schlau genug betiteln, die eben gearde die Parteien gewählt haben, die die Rente mit 67 auf den Weg bringen wollen?

Meinen Sie wirklich die restlichen Prozent Wähler wären die einzig schlauen?
Holzi
am 24.11.2010 17:33:36 (217.80.199.xxx) Link Kommentar melden
Natürlich ist die Krankenversicherung eine Pflichtversicherung. Und dieses ist auch gut so. Bloß unser Gesundheitsminister Rösler möchte diese am liebsten ganz abschaffen. "Eigenvorsorge" ist hier das Zauberwort.

Gutverdienende und das Klientel der FDP können sich dieses ja auch leisten. Aber dieses Klientel ist ja nicht das Volk.

Auch ist klar, dass die letzte Bundestagswahl eine einzige Katastrophe war. Denn eine, von Lobbyisten, geführte Bundesregierung, ist an die Macht gekommen.

Und leider ist ja die Rente mit 67 ja auch schon von den Sozialdemokraten eingeführt worden. Rot/Grün unter dem Bundeskanzler der Bosse Schröder hat, in dieser Sache, ganze Arbeit geleistet. Und daran krankt die SPD leider heute nocht.
MarBrun
am 25.11.2010 15:05:19 (188.46.109.xxx) Link Kommentar melden
Bleib doch einfach mal beim Thema


Tja, wenn dies für ein spzialistisch - kommunistisches geprägtes Gehirn so einfach wäre ... normalerweise kennen Personen diese ja nur ein paar Schlagworte wie etwa "Weg mit Hartz4", "Reichtum für alle" oder "Keine Rente mit 67"

Normaler Sätze, normale Forderungen können die linguitisch desorientierten ja nicht ... was diese Partei nicht vom IQ der Wähler unterscheidet.
286
am 26.11.2010 10:13:06 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Die Sache mit der Rente ist doch ganz einfach: man kann nur soviel Geld verteilen, wie man hat. Also: weniger Rentner, mehr Beitragszahler, höhere Beiträge, niedrigere Renten oder späterer Rentenbeginn.

Das sind die Schrauben, an denen man drehen kann. Egal welche man nimmt, es tut immer weh.
Holzi
am 01.12.2010 17:53:11 (217.80.202.xxx) Link Kommentar melden
Dieses gilt dann auch für die Manager von der Hypo Real Estate Bank und der HSH Nordbank.

Ja, man nur soviel Steuergelder, an diese Herrschaften, verteilen wie auch vorhanden ist. Dieses sollten sich diese Herren einmal merken.

Für Renten und auch für Sozialleistungen, die dem Volk zugute kommen sollte und ist auch Geld, in Deutschland, vorhanden. Dieses muss nur gerecht verteilt werden.
MarBrun
am 01.12.2010 18:53:47 (188.46.145.xxx) Link Kommentar melden
MarBrun
am 24.11.2010 17:25:54 (212.23.105.xxx) Link Kommentar melden
Wollen Sie wirklich die Wähler für doof oder nicht schlau genug betiteln, die eben gearde die Parteien gewählt haben, die die Rente mit 67 auf den Weg bringen wollen?


ANTWORTEN HOLZI !!!

Es ist auch noch kein einziger Fall bekannt, indem ei(e) MandatsträgerIn der sozialistisch - kommunisten NachfolgePartei der kriminellen SED, die eine Diät en zwischen 3000-12000 Euro erhalten auch nur die Häfte davon an notleidene Personen weitergeleitet hat. Gerade die Debatte um den ebenfalls kriminellen Herrn Ernst hat gezeigt, dass immer noch sehr geldgeile Personen in den Reihen der Nachfolge Partei der PDS sitzen.
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