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Zum 300ten Mal ein Artikel von Marten J. Bruns

Wow... nun ist es also doch soweit. Mein 300ter Artikel für die Onlinezeitung24.de ist fertig und geht in die Welt hinaus. Was vor etwas mehr als zwei Jahren mit kurzen Berichten anfing, ist in der Zwischenzeit zu einer festen Institution dieser Zeitung geworden.

Mein journalistisches Vorbild Henri Nannen sagte einmal:

"Im Grunde ist Journalismus eine ganz einsame Tätigkeit. Da sitzt einer vor einem Blatt Papier und spricht mit jemandem, nämlich mit dem einen Leser. Dem einen Leser, der in der Bahn sitzt oder im Sessel und ihn liest. Es gibt ja nicht >die Leser< oder >die große Leserschaft<. Das ist nur die Multiplikation des immer einen Lesers. Nur wenn man dieses Gespräch mit dem einen Leser führen kann, dann hat man Wirkung"

Ich versuche, mich täglich an diesen Leitspruch zu halten. In der Tat ist das nicht immer einfach und ab und an geht es einfach nicht. Dennoch denke ich, das wir Journalisten (ob wirkliche oder hobbymäßige) uns an den großen Mann der schreibenden Zunft halten sollten. Er wird schon irgendwie recht gehabt haben!

In der Zwischenzeit ist es normal, jeden Tag einen oder zwei Berichte extra für Onlinezeitung24.de anzufertigen. Und es macht auch weiterhin einen Heidenspaß, sich einzumischen, Themen auszudenken und Diskussionen anzustoßen, ja und ab und an auch andere ein wenig zu ärgern.

Denn wir wir alle wissen, ist es die Diskussion nur der Anfang. Aus einer vernünftig geführten Diskussion kann der Mensch Demokratie entwickeln. Mit einer klug geführten Diskussion, die eben nicht nur aus schwarz und weiß besteht, kann der Mensch wachsen. Er kann stark werden und Stärke zeigen. Und eine sachlich geführte Diskussion kann schließlich dazu führen, dass sich gewisse Dinge ändern.

In meinen Artikel habe ich immer versucht, auf Sachen aufmerksam zu machen, die woanders nicht so stark frequentiert werden, oder sogar totgeschwiegen werden.

So zum Beispiel bei der Geschichte um Frau Dr. Merkel und ihrer Vergangenheit oder auch zu kirchlichen oder politischen Themen. Dabei war ich immer Partei übergreifend, und immer konfessionsunabhängig und werde es auch weiterhin bleiben.

Wer es verdient hat, kritisiert zu werden, der wird kritisiert!

Wo eine offene Wunde, da muss es auch einen Finger geben, der in die Wunde zeigt. Dabei geht es mir - im Gegensatz zu manch anderen- nicht um die große schwingende Keule, nicht darum das komplette System umwälzen zu wollen und auch nicht um das penetrante "aufdringen" einer bestimmten Meinung.

Diese Meinung muss sich der Leser weiterhin selber machen.

denn

Wer Meinungen übernimmt, der verlernt das eigenständige Denken !

Wie man auf meiner "Nickpage" nachlesen kann, ist das hier ausgezahlte Geld nicht für mich gedacht. Ich habe mich zu Anfang meiner "OZ24 Karriere" relativ schnell dazu entschlossen, das Geld diversen Vereinen oder Institutionen zu spenden. Das Geld für die Artikel wird also auf einem separaten Konto gesammelt, verwaltet und am Ende eines Kalenderjahres weitergeleitet.

Nach dem "Weißen Ring", dem Gemeinnützigen Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten eV. (www.weisser-ring... im Jahr 2008, ging das Honorar im Jahr 2009 an ein Waisenhaus in Monrovia/ Liberia, (http://www.soprev...php?id=148) welches ich durch meine Pressearbeit und vor Ort Recherche für das Buchprojekt "Blutsbrüder - unsere Freundschaft in Liberia" kennengelernt habe. Gebaut wird es von einer "Freundin" von mir, der hoch geschätzten Juli Endee (Kulturbotschafterin von Liberia) Das Honorar von 2010 geht an den Verein "Reporter ohne Grenzen e.V" (www.reporter-ohn..., der sich für internationale Pressefreiheit und für bedrohte Kolleginnen und Kollegen einsetzt. Ich denke, dort ist das Geld sehr gut aufgehoben, denn noch immer besteht für Journalisten eine gewissen Gefahr, was die Presse - und Meinungsfreiheit betrifft. Hier in Deutschland ist eine Partei, die ich gerne als "sozialistisch - kommunistisch" bezeichne. (Was diese im übrigen durch diverse Gesetzestexte hinnehmen muss) Dort werden immer noch "von oben" Kommandos gegeben, die es "nicht roten" Journalisten ein wenig schwerer macht, gute Arbeit und vor allem kritische zu leisten.

Journalisten dürfen nicht müde werden, kritische Themen anzusprechen, uns einzumischen oder einfach nur zu existieren.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, machen Sie weiter - seien sie weiterhin aktiv ! Der Leser braucht uns !

Mein Dank geht an erster Stelle an René Thurow und seinen "heimlichen" Unterstützern für diese wunderbare Idee der Onlinezeitung24.de. Daneben gilt mein Dank auch dem einen oder anderen Kollegen oder der einen oder anderen Kollegin für die vielen netten Kommentare, den Zuspruch via persönlicher Nachricht oder einfach nur für das lesen meiner Artikel und Berichte.

Text: Marten J. Bruns, www.roland-news.d... für Onlinezeitung24.de

Foto: Cicuma-Live, Fotoagentur, Bremen

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Schlüsselwörter: Roland News Bremen | Marten J. Bruns | Cicuma-Live | Deutschland
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Kommentare

Hartmut Holz
am 22.11.2010 15:55:34 (217.80.207.xxx) Link Kommentar melden
Für eine Zeitung zu schreiben oder Sendungen fürs gute alte Radio zu machen, dieses ist nicht immer leicht.

Denn man sich ganz schön mit den Lesern und Leserinnen erzürnen oder es kann auch sein, dass eine Radiosendung einmal völlig daneben liegt.

Presse, Rundfunk und auch das Fernsehen sollten unabhängig sein und sollte nicht von den Parteien kontrolliert werden. Nur leider mischen sich, in letzter Zeit, immer mehr Lobbyisten in Sendungen oder auch Artikeln ein. Dieses ist schädlich für die Presse- und Rundfunkfreiheit.
MarBrun
am 22.11.2010 19:28:18 (188.46.224.xxx) Link Kommentar melden
Natürlich kann man es nicht jedem Leser einfach und leicht machen. Man kann halt in keiner Medienbranche arbeiten, wo man es wirklich allen recht macht.

Gerade bei politischen Themen ist dies für den Berichterstatter besonders schwer, weil es immer "möchtegern Experten" gibt, die einfach immer alles besser wissen und können. Das hat mit Lobbyismus nicht im geringsten zu tun., vielmehr mit Objektivität. Das letzt genannte wichtige Attribut fehlt den meisten der oben genannten. Gott sei Dank !

Und auch die Parteien sind nicht gerade ein Beispiel dafür, was Presse - und Meinungsfreiheit eigentlich bedeutet. Besonders merkt man es bei einer Partei, die sich vor x-maliger Umbenennung nicht gerade sehr souverän der Diktatur im Bereich der Medien bedient hat.

Man kann eben keine gute Medien Arbeit vollrichten, wenn man vergramt, beleidigt und prinzipiell gegen alles ist. Auch spielt das soziale Niveau eine sehr große Rolle im unabhängigen Journalismus, die Kultur eben. Daher machen eben nicht alle diesen recht spannenden Job, sondern nur die, die eben nicht zu den oben genannten gehören.
Hartmut Holz
am 24.11.2010 17:07:53 (217.80.199.xxx) Link Kommentar melden
Loobyisten, wie die Mitglieder der "Neuen Sozialen Marktwirtschaft", manipulieren, in unseren Medien, schon ganze Sendungen und auch Talkshows, sowie natürlich auch Artikel in den Zeitungen.

Nehmen wir einmal die Talkshows bei RTL oder auch bei SAT 1. Diese Talkshows sind alle manipuliert. Es treten dort Schauspieler auf und mimen angeblich Arbeitslose, die sehr gut von Hartz IV leben können. Auch der angebliche Herr
Düwel ist nichts weiter als ein Schaupspieler, der nur einen Arbeitslosen spielt.

Dieses Ganze dient dazu, um die arbeitslosen Menschen, in Deutschland, absichtlich ins schlechte Licht zu rücken.

Und diese Entwicklung, in den Medien, ist sehr bedenklich. Dieses hat nun wirklich rein gar nichts mehr mit der Pressefreiheit zu tun.

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