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Wissenschaft: Umwelt & Naturschutz

Thailand und Deutschland arbeiten eng zusammen in Sachen Umweltschutz

Top-Themen sind derzeit die Luftreinhaltung der Städte und erneuerbare Energien

Ganz im Zeichen der aktuellen Diskussionen über erneuerbare Energien in Thailand stand am 2. September 2010 die Umwelt-AG der Deutschen Botschaft Bangkok. Samerjai Suksumek, Executive Director des Power Policy Bureau im Energy Policy and Planning Office (EPPO), der Grundsatzabteilung des thailändischen Energieministeriums nahm als Ehrengast an dem Gesprächskreis teil und informierte umfangreich über die Strategie der thailändischen Regierung zum forcierten Ausbau erneuerbarer Energien. Anschließend stand er zur Beantwortung der Fragen der anderen Teilnehmer zur Verfügung. Außerdem nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit sich über den Stand von Überlegungen der Bundesregierung zu einer regionalen Strategie Südostasiens im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien zu informieren.

Schon seit dem Jahr 2001 gibt es solche regelmäßigen Treffen, die Bestandteil einer gemeinsamen Strategie der Deutschen Botschaft, der Deutsch-Thailändischen Handelskammer und der Germany Trade and Invest sind, um so auch die Außenhandelsförderung am Standort Bangkok gezielt zu fördern.

Bereits am 26. August 2010 hatte in Bangkok der erste National Workshop on Development of Clean Air for Smaller Cities stattgefunden. Der Workshop war Teil eines gemeinschaftlichen Projektes der ASEAN-Staaten und der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) und hatte das Ziel Kommunen in die Lage zu versetzen eigene Maßnahmepläne zur Luftreinhaltung in den Städten zu entwickeln und umzusetzen. Zur Eröffnung waren Stefan Duppel, Leiter der Wirtschaftsabteilung der Deutschen Botschaft in Bangkok und Pimuk Simaroj, der Vizeminister für natürliche Ressourcen und Umwelt in Thailand zugegen.

Das deutsche Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) gehört zu den Förderern dieses Projektes und stellt dafür finanzielle Mittel zur Verfügung. Als ausschlaggebenden Faktor hierfür nannte man einen lokalen Beitrag zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Außerdem, so hieß es weiter, würden damit der Austausch und die Kooperation in der Region gefördert.

Bereits am 25. Februar 2009 war vom deutschen Umweltbundesministerium, dem Auswärtigen Amt und dem thailändischen Ministerium für natürliche Ressourcen und Umwelt eine dreijährige Klimainitiative gestartet worden. Sie soll die thailändischen Maßnahmen gegen den Klimawandel und die Erderwärmung unterstützen. (Die OZ24 berichtete dazu.)

Wie die Deutsche Botschaft Bangkok in ihrem aktuellen Newsletter berichtet, hat die wirtschaftliche Entwicklung in den letzten Jahren auf beeindruckende Weise zur Verbesserung des Lebensstandards in den ASEAN-Staaten beigetragen. Das ist auch ein Erfolg der deutschen Entwicklungszusammenarbeit mit vielen ASEAN-Ländern. Trotzdem bleiben noch so manche große Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. So führte die enorm gestiegene Wirtschaftsleistung auch zu wachsendem Rohstoffverbrauch und einer deutlichen Zunahme klima- und gesundheitsschädlicher Emissionen.

Dies ist eines der Themen von besonderer Bedeutung für die beiden GTZ-ASEAN-Projekte, die im Auftrag des BMZ gestartet wurden. Dabei handelt es sich einerseits um die Luftreinhaltung und Klimaschutz für mittelgroße Städte der ASEAN-Region und andererseits um Nachhaltige Hafenentwicklung in der ASEAN-Region. Hauptsitz beider Projekte, deren Ziel die Verbesserung der nationalen und regionalen Entwicklungen und Staatsmodernisierungen der ASEAN-Länder ist, ist Thailands Hauptstadt Bangkok. So führt das erste Projekt dazu, dass die selbst entwickelten Luftreinhaltepläne in kleineren und mittelgroßen Städten der ASEAN-Region umgesetzt werden. Die Anwendung moderner und nachhaltiger Systeme für Umwelt- und Arbeitssicherheitsmanagement in Häfen wird dadurch unterstützt.

Im Rahmen der Projekte werden auch Schulungsmaßnahmen zur Behandlung gefährlicher Güter entwickelt und durchgeführt und nationale Trainer zur Durchführung weiterer Trainings in der Region werden ausgebildet.

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Schlüsselwörter: Bangkok | Thailand | ASEAN | erneuerbare Energien | Luftreinhaltung
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