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Politik: Welt

Israel-Solidarität 2010

Im Zeichen der Solidarität – 1000 Teilnehmer beim Israel-Kongreß in Frankfurt

„I love Israel“
„I love Israel“
Man höre und staune: „Wer Israels Existenzrecht in Frage stellt, der erklärt – nicht völkerrechtlich, aber intellektuell – Israel den Krieg.

Diese dankenswert klaren und erfreulichen Worte stammen von Uwe Becker, Stadtkämmerer von Frankfurt/M., und er sprach sie auf dem Israel-Solidaritäts-Kongreß am 31.10.2010 in Frankfurt. Eigentlich sollte diese Haltung, gerade für Deutsche, der normale Zustand sein, aber...

...leider ist eher das Gegenteil im mainstream der Meinungsmacher-Medien der Fall, wie es sehr deutlich in der Rede des GRÜNEN Volker Beck MdB, Geschäftsführer der Grünen-Fraktion im Bundestag und menschenrechtspolitischer Sprecher der Fraktion, zum Ausdruck kam. In seiner Rede zur Nahost-Politik entblödete Beck sich nicht, die israelische Regierung als „rechts-nationalistisch“ zu bezeichnen und pöbelte sinnfrei: „Nicht jede politisch nachvollziehbare Entscheidung Israels ist auch weise“. Weiterhin verteidigte Volker Beck den ebenso unsinnigen wie unnötigen Bundestagsbeschluß zur Gaza-Flottille als die „richtige Entscheidung“ und forderte Israels Regierung auf, die Blockade gegenüber Gaza aufzuheben. Man könnte also sagen: der falsche Mann zur falschen Zeit am falschen Ort. Dementsprechend dann auch die Reaktion des Publikums: Buh-Rufe und Pfiffe.

Uwe Becker, Stadtkämmerer FfM
Uwe Becker, Stadtkämmerer FfM
Besser schon kam da Uwe Becker an. Nicht nur weil er die Besucher und das Podium auf Yvrith begrüßte, sondern auch deshalb, weil er für 2011 und damit für den bereits geplanten zweiten Kongreß die Unterstützung der Stadt Frankfurt am Main zusicherte. Ferner natürlich auch deshalb, weil er sich in deutlichen Worten für die Sicherheit Israels vor Terror und Gewalt, vor Haß und den aktuellen Bedrohungen aussprach, wobei er die Bedrohungen aus dem Iran und durch die Hamas expressis verbis ansprach und verurteilte. Uwe Becker kam aber auch deswegen gut an, weil er – think positive – die guten Beziehung zu Frankfurts Partnerstadt Tel Aviv ebenso farbig schilderte wie das wieder neu erblühte jüdische Leben in Frankfurt, wo es vor der Shoah seit Jahrhunderten eine große, lebendige und völlig integrierte jüdische Gemeinschaft gegeben hatte.

Für die, die den Termin versäumt haben, stellen die Bilder von Rafael Herlich und die Videos auf Youtube eine gute Möglichkeit dar, die Erlebnisse dieses Kongresses nachzuvollziehen. Insbesondere die Kommentare auf Youtube sind hierbei lesenswert. Zeigen sie doch einige der aktuellen Probleme, wie Sacha Stawski, einer der Organisatoren und Begründer von Honestly Concerned so treffend sagte:

Zur Information:

Wir haben uns entschlossen Kommentare zu allen Videoclips des Israelkongresses zuzulassen und diese nicht zu zensieren; auch nicht die z.T. sehr widerlichen antisemitischen Agitationen. Wir betrachten diese als Teil der Gesamtdokumentation des Kongresses und des Umfelds, bzw. der Stimmung in der wir insgesamt leben. Letztendlich sind es genau die Kommentare, wie z.B. zu dem Videoclip von Dr. Dieter Graumann, die uns darin bestätigen wie wichtig und notwendig unsere Arbeit ist!

1. Deutscher Israelkongress – Ansprachen der Schirmherren (Dr. h.c. Charlotte Knobloch)

YouTube Video

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Schlüsselwörter: Israel | Rafael Herlich | Free Gaza from Hamas! | Antisemitismus | Anti-Israelismus | Sacha Stawski | Honestly Concerned
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Kommentare

266
am 22.11.2010 19:27:47 (91.214.168.xxx) Link Kommentar melden
Die Videos auf dem Kanal bei Youtube sind beeindruckend, die Kommentare z.T. bedrückend.
286
am 01.02.2011 21:36:12 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Hammerhart. Diese Frau spricht sich öffentlich für einen neuen Holocaust aus!
Gata Linda
am 02.02.2011 03:22:06 (90.169.70.xxx) Link Kommentar melden
...Mir hängt, bei allem Mitgefühl, dieses ständige Apartheitsgesabbel zum Hals raus. Juden wollen Araber vernichten, die Araber wollen die Juden vernichten - ist doch eines so schlimm wie das andere.
Wenn nicht einer mal aufhört und nach Lösungen sucht, dann schaffen die das vielleicht sogar irgendwann...
Ausserdem ist der Artikel mittlerweile nicht mehr aktuell, also was soll die sinnlose Empörung? Die Meinung dieser Studentin will doch eh keiner wissen...
  • Geändert von OZ24 am 02.02.2011 20:19:12.
Gata Linda
am 02.02.2011 04:01:28 (90.169.70.xxx) Link Kommentar melden
„Nicht jede politisch nachvollziehbare Entscheidung Israels ist auch weise“.
Dieser Satz ist doch in keinster Weise anstössig oder illegitim!
Endlich mal ein Politiker, der nicht den Judenverehrungs-Karrierebooster wählt!
Was wahr ist, darf man aussprechen, auch dann, wenn es eine für Juden unangenehme Wahrheit ist.
Aber mittlerweile wird ja sozusagen jeder Anflug von kritischem Denken unterdrückt, ...

In seiner Rede zur Nahost-Politik entblödete Beck sich nicht, die israelische Regierung als „rechts-nationalistisch“ zu bezeichnen und pöbelte sinnfrei: „Nicht jede politisch nachvollziehbare Entscheidung Israels ist auch weise“.


Das sieht auch die renommierte "Zeit" so
http://www.zeit.d...populismus
http://www.zeit.d...mus?page=2
was gibt es denn da zu beschönigen?

Besser schon kam da Uwe Becker an. ...
Ferner natürlich auch deshalb, weil er sich in deutlichen Worten für die Sicherheit Israels vor Terror und Gewalt, vor Haß und den aktuellen Bedrohungen aussprach, wobei er die Bedrohungen aus dem Iran und durch die Hamas expressis verbis ansprach und verurteilte.

da kann man schön sehen, wie die jüdische Propaganda funktioniert: auf wahre Worte wird nicht eingegangen, sondern der Kritiker wird abgekanzelt ohne auch nur ein Wort der Diskussion, während derjenige, der den Karriereboost wählt und schöne reden schwingt gelobhudelt wird.
Was er nun für Jobangebote haben wird, wäre mal interessant zu erfahren,..
Ich persönlich bin der Meinung, dass die Palästinenser den Anfang machen sollten und abziehen. Ebenso bin ich aber der Meinung, dass dies, gerade durch die israelische Politik und Beiträge wie deinen eher erschwert wird.

Allgemein gilt:

Jemand, der den Krieg als Lösung sieht, hat die Entwicklung zum Mensch-sein irgendwie nicht gepackt.
Btw:
Wir haben uns entschlossen Kommentare zu allen Videoclips des Israelkongresses zuzulassen und diese nicht zu zensieren;

sagtest du nicht erst kürzlich, es gäbe keine ZENSUR?...ist ja schon interessant, wenn du explizit hervorhebst, dass NICHT zensiert wird, so, als ob das irgendeine besondere Leistung wäre...womit wir beim Thema Leistung wären:
dieser Artikel gefiel mir persönlich nicht, weil er sich liest wie ein Propagandaprospekt des ZdJ.
  • Geändert von OZ24 am 02.02.2011 20:31:36.
Gata Linda
am 02.02.2011 04:29:47 (90.169.70.xxx) Link Kommentar melden
Reuters
Merkel: Friedensprozess in Israel muss weitergehen
Reuters - vor 11 Std. 44 Min.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Dienstag vor dem Hintergrund der Unruhen in Ägypten auf die Bedeutung des Friedensprozesses zwischen Israelis und Palästinensern hingewiesen.

http://de.news.ya...f4ae7.html
Nun weiss ich`s:
Frau Merkel ist wahrscheinlich auch antisemitisch angehaucht, weil wie lässt es sich sonst erklären, dass sie Israel nicht einfach einen Freibrief gibt, die Palästinenser abzuknallen oder zu vertreiben?..Alles Antisemiten!Pfft
*Ironiemodus AUS*
286
am 02.02.2011 18:59:11 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Ich persönlich bin der Meinung, dass die Palästinenser den Anfang machen sollten und abziehen.
Prima, da sind wir derselben Ansicht. nach Jordanien, das ist ja das arabische "Palästina" des ehemaligen UN-Mandat-Gebiets.
Gata Linda
am 02.02.2011 23:59:13 (90.169.52.xxx) Link Kommentar melden
Sich gegen Massenmord-Phantasien zu empören ist niemals sinnlos, sondern zeigt Ethik und Menschlichkeit.

weisst du, was ich richtig sch... finde? Dass ihr Euch über Massenmord-Phantien nur dann aufregt, wenn sie den Juden gelten. Bei allen anderen haltet ihr das für eine verzeihliche Geschichte, insbesondere wenn es Araber trifft.
286
am 03.02.2011 10:53:54 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Dagegen kann man eigentlich nichts sagen.
266
am 14.02.2011 11:46:10 (204.93.160.xxx) Link Kommentar melden
Mir hängt, bei allem Mitgefühl, dieses ständige Apartheitsgesabbel zum Hals raus.
Wer spricht hier denn von diesem Thema? Oder bei dem Kongreß? - Es bleibt unklar, was Sie damit meinen, liebe Gata Linda!
349
am 14.02.2011 17:08:16 (212.227.103.xxx) Link Kommentar melden
Die Apartheid gab es mal, in Südafrika und Rhodesien, das ist aber schon lange her.

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