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Medien: LeuteZecharia Sitchin, erfolgreicher Buchautor der Prä-Astronautik, verstorben
Wie erst diese Woche bekannt wurde verstarb der weltweit bekannte und erfolgreiche Buchautor Zecharia Sitchin bereits am 9. Oktober 2010 in New York im Alter von 90 Jahren. Die A.A.S., bei der er auf verschiedenen Weltkongressen Vorträge hielt, bezeichnete ihn auf ihrer Website sagenhaftezeiten.com als einen der namhaften Autoren auf dem Gebiet der Paläo-SETI und Wikipedia als amerikanischen Bestsellerautor.
Geboren wurde Zecharia Sitchin am 11. Juli 1920 in Baku (Russland). Aufgewachsen ist er dann in Palästina. Dort lernte er Alt- und Neuhebräisch sowie weitere semitische und europäische Sprachen. Zudem studierte er das Alte Testament und die Geschichte des Nahen Ostens. Nach einem Studium in London war er viele Jahre als einer der führenden Journalisten in Israel tätig. Sitchin gehörte zu den wenigen Orientalisten, die in den sumerischen Tontafeln lesen können.
Insgesamt veröffentlichte Zecharia Sitchin mehr als ein Dutzend Bücher, die in 25 Sprachen übersetzt wurden. Zu seinen bekanntesten Büchern gehört sein Werk „Der 12. Planet“. Anhand der Übersetzung alter, vorchristlich-sumerischer Keilschriften stellte Sitchin die Hypothese auf, dass in vorgeschichtlicher Zeit, vor rund 432.000 Jahren, die Anunaki (= Außerirdische) vom Planeten Nibiru (= ein hypothetisch 12. Planet) kamen und die Erde kolonisierten, weil es auf ihrer Heimatwelt zu großen Umweltproblemen gekommen war. Sie erschufen den Menschen als Arbeitssklaven, die vor allem in Bergwerken schuften mussten. Schließlich vermischten sich die Anunaki mit den Menschenfrauen. Vor 13.000 Jahren kam es zu einer großen Flut, bei der unzählige Menschen ums Leben kamen. Danach kam es zu Kriegen zwischen den Menschen und den Außerirdischen.
Soweit in knappen Worten die Theorien von Zecharia Sitchin. Natürlich sind diese nicht ganz unumstritten, selbst bei eingefleischten Verfechtern der prä-astronautischen Hypothesen. Nach allen unseren Erkenntnissen der modernen Astronomie gibt es in unserem Sonnensystem keinen 12. Planeten. Selbst wenn der Asteoridengürtel vor Urzeiten mal ein Planet gewesen war und wir Pluto mitzählen, dem ja der Planetenstatus wegen seiner geringen Größe wieder aberkannt wurde, kommen wir maximal auf 10 Planeten. Dies ist das größte Gegenargument der Kritiker.
Noch vor wenigen Monaten hatte Sitchin eine DNA-Analyse der sumerischen Königin Puabi gefordert, weil er sie wegen ihres Titels „Nin“ für eine Halbgöttin hielt, die mit den Außerirdischen genetisch verwandt war. Trotz aller Kritik hat Zecharia Sitchin mit seinen Ideen, Hypothesen, Vorträgen und Büchern die Prä-Astronautik (heute auch Paläo-SETI genannt) in wertvoller Weise bereichert und seine Bücher werden ihn für lange Zeit unvergessen machen.
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