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Politik: Welt

Sie werden ihn nicht finden

Osama bin Laden mal wieder geortet

Die internationalen Streitkräfte wollen ihn wieder einmal geortet haben.

Osama bin Laden. Der gefürchtete Bandenchef, unter Umständen verantwortlich für den Terrorangriff am 11.09.2001 in Amerika bei dem annährend 3000 Menschen ihr Leben lassen mussten. Der damalige Präsident, und Kriegsverbrecher, George W. Busch hat seitdem einen beispiellosen Krieg gegen Afganistan, aber auch gegen den Irak geführt. Während er Saddam Hussein nach diversen Kampfhandlungen auch gegen eine unschuldige Bevölkerung fassen konnte, ist bin Laden seitdem weiterhin auf der Flucht.

In aller Regelmäßigkeit wird er nahezu quartalsweise immer mal wieder in den Bergen von Pakistan und dem angrenzenden Grenzgebiet zu Afganistan geortet, gesehen, aber nie gefasst. Dabei ist doch auf den vermeintlichen Kopf von Al Kaida ein Kopfgeld von 25 Millionen Dollar ausgesetzt.

Osama Bin Laden (53) lebt demnach in einer Hochburg von Talibans und Al-Kaida, umgeben von lokalen Stammesfürsten und deren Milizen (Volksheer), sowie pakistanischen Geheimdienstlern, unter denen er seine schwer angeschlagene Gesundheit in ständiger Dialyse auskuriert. In einer Höhle oder unter der Erde auch kaum vorstellbar! Nicht weit von ihm lebt sein Stellvertreter Aiman al Zawahiri, ebenfalls in einem komfortablem Haus, umgeben von gedrillten, fanatischen, jungen Neu-Anhängern des Talibans, deren „Religion“ diesen sogenannten „Heiligen“ Krieg beinhaltet und die dafür Lohn erhalten. In den Bergen wird seit drei Jahrzehnten blutrünstig gekämpft und geschlachtet. Weshalb die Nato nach diesen heißen Informationen allerdings noch keine Mord-Drohungen an Osama Bin Laden und Aiman al Zawahiri sendete, bleibt rätselhaft. Was genau die Nato mit dieser Aufenthalts- und Genesungs-Ort-Information Osama Bin Ladens bezweckt und nicht handelt, ist schleierhaft, dünn, unterbelichtet, undurchsichtig, nebulös und gleicht der englischen „Wait and see“-Strategie ("Abwarten und Tee trinken").

Viele, auch sogenannte Experten, gehen davon aus, das dieses Problem geheimdienstlich schon längst gelöst wurde. Natürlich benötigt man weiterhin einen bösen Buben, den man praktischerweise insbesondere immer aus der Schublade holt wenn ansonsten inakzeptable Aktionen verschleiert werden sollen. Vor dem Terroranschlag in Amerika galten Bin Laden als sehr guter Geschäftsmann.

Zur Erinnerung: Scheich Mohammed Bin Laden gründete 1931 die Saudi Bin-ladin Group (SBG), deren Umsatz auf 5 Milliarden Dollar jährlich taxiert wird. Das Familienunternehmen wird seit 1988 von Bakr Bin Laden, einem Halbruder von Osama Bin Laden, geleitet. Dieses Unternehmen ist eines der größten Baufirmen in Saudi-Arabien. Auch die Kasernen und Flugplätze der US-Streitkräfte in dem Wüstenstaat wurden von der Firmengruppe errichtet. Selbst nachdem Osama Bin Laden den saudischen US-Stützpunkt Al Khobar am 25. Juni 1996 in die Luft gesprengt hatte, durfte ausgerechnet seine Familie den Komplex für 150 Millionen Dollar anschließend wieder aufbauen. "Wenn es ein Unternehmen gibt, das eng mit der amerikanischen Präsenz in Saudi-Arabien verbunden ist, dann ist es die Saudi Bin-ladin Group"` erklärte Charles Freeman, ein ehemaliger US-Botschafter in Saudi-Arabien. Gerade mit dem Amtsantritt von George Bush sen. als US-Präsident florierte das Geschäft: Im Zuge des Golfkrieges 1991 investierte die saudische Regierung über 65 Milliarden Dollar allein in den Aufbau der militärischen Infrastruktur.

Doch jetzt muss man den alten Freund und aktuellen Feind aml wieder aus der Tasche zaubern. So befindet sich der amerikanische Präsident gerade einmal wieder im Wahlkampf. Es geht um den Kongress. Es geht um wichtige Stimmen, die für die politische Strategie von Barack Obama sehr wichtig sind.

Marten J. Bruns, Roland News Bremen für onlinezeitung24.de

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Schlüsselwörter: Marten J. Bruns | Roland News Bremen | Bremen | Politik | Welt
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Kommentare

Kindergaertner
am 19.10.2010 18:26:07 (217.224.61.xxx) Link Kommentar melden
Ist schon witzig, wie der größte Feind gleichzeitig der wichtigste Verbündete ist. USA hat bin Laden eine Menge zu verdanken. Wenn es ihn überhaupt gibt.
Kindergaertner
am 19.10.2010 23:19:15 (217.224.61.xxx) Link Kommentar melden
Wenn bin Laden weg ist, kann die USA nicht mehr so gut in der Welt rumrandalieren. Ihnen würde ein wichtiges Legitimationsmittel abhanden kommen.
361
am 21.10.2010 23:26:58 (84.59.130.xxx) Link Kommentar melden
Sie werden ihn nicht finden

Sie werden ihn finden. Smile
286
am 21.10.2010 23:40:59 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Sicher. Grin
Danach wird man von ihm nichts mehr finden, siehe Rantisi und Scheich Yassin.

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