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Politik: DeutschlandBKA rechnet mit Al-Kaida-Planungen für Anschläge in Deutschland
Das Bundeskriminalamt rechnet nach eigenen Angaben, dass die Extremistenorganisation Al-Kaida aktiv Anschläge in Deutschland vorbereitet. BKA- Vize Bernhard Falk teilte in der "Welt" vom Freitag mit, "Wir haben Hinweise, dass es neben den Planungen der Sauerland-Attentäter mit hoher Wahrscheinlichkeit weitere Planungsstränge gibt"
Im Sauerland wurde im September 2007 die Gruppe um den zum Islam konvertierten Fritz G. dingfest gemacht. Es ist davon auszugehen, dass durch diese Festnahme massive Anschläge auf dem Territorium von Deutschland verhindert wurden. Die Gruppe soll, nach Aussagen des BKA´s, in direktem Kontakt zu dem Terrornetzwerk von Al-Kaida gestanden haben.
Falk teilte der Zeitung mit, dass das Islamistennetzwerk auf Grund der Probleme des US-Feldzuges in den unzugänglichen Stammesgebieten in Afghanistan, wieder zu alter Stärke gelangt ist. Dort sei dann die Grundsatzentscheidung gefallen, in Deutschland Anschläge zu verüben. Der Staatssekretär im Außenministerium August Hanning äußerte seine Bedenken, das die Sicherheitsorgane in Deutschland nicht mehr jede terroristische Operation verhindern können.
Für die Ausbildung von Attentätern, werden gezielt deutsche Muslime angeworben. Warum nun auch Deutschland in den Brennpunkt des Terrornetzwerkes gerät wird mit dem umstand des verstärkten Einsatzes der Bundeswehr in Afghanistan begründet.
Das BKA teilte der "Welt" mit, dass derzeit 184 Ermittlungsverfahren gegen militante Islamisten laufen. Von diesen 184 Verdächtigen werden 70 rund um die Uhr bewacht.
In wie weit diese Meldung den Tatsachen entspricht ist schwer nachzuvollziehen, doch drängt sich mir der Verdacht auf, dass momentan solche "Gefährdungsmeldungen" verstärkt in den Blickpunkt der deutschen Öffentlichkeit gebracht werden, um weitere Überwachungsmaßnahmen an deutschen Bürger zu rechtfertigen.
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